… auf der Homepage des Instituts für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Hier finden Sie zahlreiche Informationen zum Institut und den Studiengängen Theaterwissenschaft (B.A. und M.A.) und Szenische Forschung (M.A.).

Im Bereich „Studium“ sind wichtige Anlaufstellen für Studium und Lehre am Institut für Theaterwissenschaft gelistet.

Unter „Aktuelles“ wird auf wissenschaftliche und künstlerische Veranstaltungen und Ausschreibungen aufmerksam gemacht.

Im Bereich „international“  sind Informationen zum Institut in englischer Sprache, sowie internationale Ausschreibungen und Veranstaltungen zu finden.

Institutsankündigungen

Auch wenn es noch etwas hin ist, vorab zur Info: Der Anmeldezeitraum für das kommende Wintersemester startet am 05.09.2016 um 10:00 Uhr.

Podest (am 26. Juli im Folkwang Theaterzentrum) bittet um Unterstützung beim Auf- und Abbau, bei der Festivaldurchführung und bei der Bestückung des Kuchenbüffets! Bitte an podest.tw@gmail.com schreiben und ewigen Dank gewinnen.

In der vorlesungsfreien Zeit hat das Geschäftszimmer unseres Instituts Dienstag bis Donnerstag von 10Uhr bis 12:30Uhr geöffnet. Mit einer Ausnahme: Am Mittwoch, den 27. Juli ist das Geschäftszimmer geschlossen.

Judith Schäfer: „…da aber die Welt keine Brücken hat…“ Dramaturgien des Fragmentarischen bei Jakob Michael Reinhold Lenz.
Die Schriften des J. M. R. Lenz (1751–92) sind mit ihren fragmentarischen Dramaturgien Ausdruck einer »schraubenförmigen Welt«, welcher der Mensch nur mit einem »geraden Blick« zu begegnen vermag. Sie stellen zeitgenössische wie heutige Darstellungs- und Wahrnehmungskonventionen radikal infrage. Das Fragmentarische, als Ereignis gelesen, begründet eine ›unendliche Lektüre‹. Eine solche verfolgt die vorliegende Studie, die immer neue, andere Wege in und durch die »brückenlosen« Texte des J. M. R. Lenz zeigt. Seine Schriften sind Spielräume, in denen Lenz Dramen- und Bühnenkonventionen – etwa die der Wahrscheinlichkeit, der drei Einheiten, des Guckkastens – aufbricht. In ihnen eröffnen sich vielgestaltige Perspektiven, die auch für die heutige Theaterpraxis und -theorie bedeutsam sind.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind hier zu finden. Das Buch ist auch  zum ermäßigten Preis von 22 € über judith.schaefer@rub.de oder direkt über das Geschätszimmer verbindlich bestellbar. Bis 22.7. werden Bestellwünsche für eine Sammelbestellung entgegen genommen.

Jörn Etzold/Moritz Hannemann (Hg.): rhythmos. Formen des Unbeständigen nach Hölderlin.
Rhythmus ist die Form dessen, was unbeständig, vielfältig, mannigfaltig ist. Beiträge von Samuel Weber, Ulrike Haß, Esa Kirkkopelto und anderen untersuchen die ästhetische und politische Dimension von Rhythmus in Theater, Literatur, Musik und Film. Émile Benveniste nennt den Rhythmus „die improvisierte, momentane und veränderliche Form“. Rhythmus entsteht durch Unterbrechungen, durch Abstände und Differenzen; erst als Rhythmus kann ein gemeinsamer Zeitraum sinnlich wahrnehmbar werden. Theorien des Politischen sind seit Platon fast ausnahmslos implizite Theorien des Rhythmus. Deshalb ist wiederum eine Reflexion des Rhythmus nötig, um das Politische der Kunst -und insbesondere des Theaters- neu zu denken. In Hölderlins Texten zur Tragödie, bei Sophokles, Kleist, Novalis, Benjamin, Rilke, Rossellini, Deleuze/Guattari und im Theater der Gegenwart suchen die Autorinnen und Autoren nach den Formen des Unbeständigen.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind hier zu finden.
Zu beziehen zum ermäßigten Preis von 28€ über Email an Moritz Hannemann: moritz.hannemann@rub.de .

Im Wintersemester widmen wir uns der zweiten Spielzeit der Intendanz von Johan Simons. Im Seminar werden dazu ausgewählte Produktionen von Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert. Da das Festival in der vorlesungsfreien Zeit stattfindet, muss das Seminar bereits im laufenden Sommersemester organisiert werden. Die Veranstaltung wird voraussichtlich als Block an zwei Wochenenden im November angeboten. Voraussichtlich werden die nachfolgend aufgeführten Produktionen behandelt.Wer mitmachen möchte, sollte zumindest drei davon besuchen. Wer über eine Aufführung referieren möchte, sollte sich bis zum 15. Juli bei Frau Woitas melden:
monika.woitas@t-online.de.

Musiktheater:
Alceste, Gluck, Simons, Jacobs
Die Fremden, Ligeti, Kagel, Simons
Earth Diver, Schütz, Brass, Verrept et.alt.

Schauspiel und Performance:
The Future of Sex, Wunderbaum, Grunberg
Geld (2. Teil), Zola, Perceval
Dinge, die vorübergehen, Van Hove
Medea Matrix, S.Kennedy et. Alt
Truck Track, Rimini Protokoll

Tanz:
In medias res, Siegal
Sketches/Notebook,  Meg Stuart
Nicht schlafen/Mahler Projekt, Platel

Informationen zu den einzelnen Projekten gibt es hier.