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Was ist Szenische Forschung?

Workshops für alle Studierenden

Seit dem Sommersemester 2014 wird das Lehrangebot der Bochumer Theaterwissenschaft durch ein neues Workshopformat erweitert: Entlang der Leitfrage Was ist Szenische Forschung? geht es darum, die Potentiale szenischen Arbeitens für die Erforschung des Theaters und das Studium der Theaterwissenschaft zu erproben und fruchtbar zu machen. Was passiert, wenn die Praxis des Theatermachens – des Inszenierens, des Produzierens, des Kuratierens und des Organisierens – zum Gegenstand und Medium einer szenischen Theaterforschung wird? Wie verändert sich hierdurch unser Wissen vom Theater und das, was uns das Theater ist? Und was heißt dies für das Verhältnis von Theater und Universität, Kunst und Wissenschaft, Praxis und Theorie?

An einigen Frei- und Wochenendtagentagen im Semester wird es Workshops mit Praktikern aus dem künstlerischen und kuratorischen Bereich sowie mit fortgeschrittenen Studierenden des Masterstudiengangs Szenische Forschung geben. Nach Bedarf und Interesse können diese auch auf das angrenzende Wochenende ausgedehnt werden. Die genauen Termine, Orte und sonstigen Informationen zur Teilnahme werden über den Newsletter, die Homepage und Aushänge des Instituts bekanntgegeben. Alle Studierenden der Theaterwissenschaft, ganz ausdrücklich auch diejenigen aus dem Bachelorbereich, sind herzlich willkommen.

Kommende Veranstaltungen im Wintersemester 2014/15

Antragsworkshop von Harald Redmer (NRW Landesbüro freie Kultur)

Freitag, 30. Januar (ab 14 Uhr) und Samstag, 31. Januar (ab 11 Uhr) | Dauer: jeweils 90 Minuten.

Ort: Tor 5

Im Vordergrund sollen dabei folgende Fragen stehen: Wie stelle ich einen Förderantrag? Wir formuliere ich den? An wen ist er gerichtet? Was gehört in einen Finanzierungsplan? Inwieweit sollten Anträge als Profilierungs-Instrument ernst genommen werden? Wie kann ein Antrag helfen, ein künstlerisches Profil zu schärfen?

Bisherige Veranstaltungen in der Reihe

Blockseminar des freien Kulturbüros ehrliche arbeit

An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden geben Janina Benduski und Elena Polzer von ehrliche arbeit –freies Kulturbüro eine Einführung in die praktische und organisatorische Konzeption und Durchführung von künstlerischen Projekten im Bereich der freien darstellenden Künste, sowie in wichtige Aspekte der Selbstständigkeit. Dabei werden einzelne Bereiche der Projektarbeit wie Konzeptentwicklung, Finanzierung, Kommunikationsstrategien, Projektdurchführung, Zeitmanagement, Abrechnung öffentlicher Fördermittel, Dokumentation und Abwicklung erläutert, sowie über Berufsbilder, Vor- und Nachteile von Selbstständigkeit, Steuerrecht, Versicherungsmöglichkeiten und andere Seiten der selbstständigen Arbeit diskutiert. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen eigene Materialien oder Erfahrungen beizusteuern, die im den Seminaren ausgewertet und besprochen werden können. Ein wichtiges Ziel der Seminare ist es den TeilnehmerInnen eine erste praktische Orientierung innerhalb der Kulturszene zu bieten, damit sie sich über die Inhaltedes Seminars hinaus, weiterzubilden und wichtige Informationen für die Realisierung eigener Projekte sammeln können. — ehrliche arbeit – freies Kulturbüro wurde 2006 als Plattform für die freien darstellenden Künste in Berlin gegründet. Das Kollektiv mit sieben Mitgliedern verbindet Konzept- und Projektentwicklung mit Projektleitung oder Produktionsleitung, Presse- und -Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie sowie Text- und Übersetzungsarbeiten. ehrliche arbeit ist schwerpunktmäßig in Berlin tätig, aber auch vermehrt über die Hauptstadt hinaus. ehrliche arbeit sind: Janina Benduski, Anka Belz, Mareike Holtz, Sandra Klöss, Andrea Oberfeld, Elena Polzer und Ilka Rümke.

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Workshop mit dem Theaterverlag schaefersphilippen

Tobias Philippen und Marc Schäfers gründeten im September 2008 schaefersphilippen, nachdem sie zuvor bereits 10 Jahre im Theaterverlagsgeschäft tätig waren. schaefersphilippen rückt deutschsprachige Gegenwartsdramatik in ihren unterschiedlichen Facetten in den Mittelpunkt der Arbeit. Der Überzeugung folgend, daß ein zeitgemäßer Theater- und Medienverlag die Weiterentwicklung des modernen Theaters begleiten und dabei auch Grenzbereiche und Schnittstellen ausloten sollte, vertritt schaefersphilippen unterschiedlichste Autorinnen und Autoren, international renommierte Künstler und Kollektive ebenso wie Regisseure, Bühnenbildner und Musiker. — Im Workshop werden Marc Schäfers und Tobias Philippen zunächst ihre Arbeit als Theaterverleger und Agenten vorstellen und mit den Teilnehmern einen Blick auf die zeitgenössische deutschsprachige Theaterlandschaft werfen: Welche Aufgabe erfüllt überhaupt ein Theaterverlag? Warum arbeiten auch Gruppen aus der sogenannten Freien Szene mit schaefersphilippen? Was macht eine Agentur, die Regisseure, Bühnenbildner oder Bühnenmusiker vertritt? Wie entstehen überhaupt erfolgreiche Kooperationen im Theater und welche Rolle spielt dabei der Verlag, welche die Bühnen, Autoren, Regisseure, Gruppen etc? Gibt es Erfolgsrezepte? Oder Rezepte für den sicheren Mißerfolg? Gibt es auch im Theater einen »Markt« und wenn ja, was kann man über ihn sagen?

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Jörg Laue (Berlin): TRANSFORMATE

Hybride begegnen uns in Mythologie, Biologie und Technik, in der Sprache wie in unseren Träumen und sind aus der Gegenwartskunst nicht mehr wegzudenken.
Transformate stellen in der weiten Welt der künstlerischen Hybride eine spezielle, >leise< Praxis da, weil sie sich als solche nicht ohne weiteres zu erkennen geben. Als Transformate lassen sich die Übertragungen von – nicht nur künstlerischen – Formen und Praxen in andere künstlerische Formen und Praxen beschreiben: die Odyssee als eine literarische Kartierung der Homerischen Welt; Morton Feldman, der Stücke auf eine Weise komponiert, die präzise von einer ostanatolischen Technik des Teppichwebens abgeleitet ist; Hermann Hesse, der den Steppenwolf als Sonatenhauptsatz schreibt…

In dem praktischen Kurs schauen wir uns Transfomate nicht nur genau an, sondern wir wollen – vornehmlich mit Blick auf eine szenische Praxis – selbst welche entwerfen. Was heißt es, aus dem Schnittmuster für eine Hose ein Video zu schneiden? Wie beeinträchtigen ein Sonett oder ein Mesostichon die Tektonik einer Bühneninstallation? Was ist die Schlangenbewegung eines Textes? Lässt sich eine Dramaturgie der Luftwurzeln denken? Wie kommt die Abseitsregel des Fußballs in einem Popsong zur Anwendung? …In dem Kurs geht es wesentlich um das Aufspüren strukturgebender Potentiale, um Destillate von Struktur und einen produktiven Umgang damit – um eine Praxis der Entwendungen. Je abwegiger, desto lieber.Die Studierenden sind aufgefordert, Dinge, Prozesse, Verfahren, Erkenntnisse, Interessen, Hobbys usw. mit- und einzubringen, diese in neue Zusammenhänge zu stellen und dazu künstlerische Formate zu entwickeln und/oder daraus Arbeitsweisen abzuleiten. Der Kurs findet in 3 Blöcken statt. Die Treffen dauern jeweils 3 bis 4 Stunden.

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Jens Badura: Künstlerisch forschen. Ein Workshop (25. & 26.4. )

Die Veranstaltung zielt darauf, in die Forschung mit und durch künstlerische(r) Praxis im Kontext des Theaters einzuführen und damit verbundene Fragen und Problemstellungen zu diskutieren. Anhand der Auseinandersetzung mit verschiedenen Forschungskonzepten und entlang der Diskussion von Projekten der Studierenden werden konzeptuelle und methodische Grundkenntnisse im Bereich der praxisorientierten Forschung vermittelt. Ziel ist es, auf die Durchführung eines selbständigen künstlerischen Forschungsvorhabens vorzubereiten bzw. laufende Projekte zu reflektieren.

Ein Reader (Literaturangaben s.u.) wird vor Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt und die Texte sollten im Vorfeld des Seminars gelesen werden. Die Teilnehmenden werden zudem gebeten, eine Präsentation eigener Projekte vorzubereiten (10-15 Minuten), die vor allem den Forschungsaspekt der Arbeiten in den Vordergrund stellt.

Jens Badura (Dr. habil., MAS), Philosoph, leitet den Forschungsschwerpunkt Performative Praxis an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und lehrt dort als Dozent für Ästhetische Theoriepraxis. Zudem hat er eine Gastprofessor für künstlerische Forschung an der Kunstuniversität Graz. Seine Forschungsschwerpunkte
liegen in den Bereichen Ästhetik und Kulturphilosophie. Zudem ist er regelmässig in Kunst- und Performance-Projekten hinter und auf der Bühne aktiv.

Literatur

  • Forschung, in: Mittelstrass, Jürgen et al. (Hg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie, Stuttgart: Metzler 2004.
  • Bippus, Elke: Einleitung, in: Dies. (Hg.): Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens, Zürich/Berlin: diaphanes 2009, S. 7-19.
  • Borgdorff, Henk: Künstlerische Forschung und akademische Forschung, in: Tröndle, Martin/Warmers, Julia (Hg.): Kunstforschung als ästhetische Wissenschaft, Bielefeld: Transkript 2012, S. 69-89.
  • Rheinberger, Hans-Jörg: Mischformen des Wissens, in: Ders.: Iterationen, Berlin: Merle 2005, S. 74-100.

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Invisible Playground: Gameplay vs. Partizipation. Ein kreatives Duell

Im Zentrum dieses Praxis­nahen Seminars mit Mitgliedern der des Künstlerkollektivs Invisible Playground stehen zwei ästhetischen Strategien, die ohne Zuschauer auskommen: Gameplay und Partizipation. Games laden Spieler in strukturierte Problemsituationen ein, mit Fiktion, Regeln, Zielen und einem unvorhersehbaren Ergebnis. Partizipationsformate eröffnen den Zutritt zu kreativen Prozessen, in denen Teilnehmer in die künstlerische Produktion eingebunden werden – ebenso mit unvorhersehbarem Ergebnis. Oft synonym verwendet, interessieren wir uns für die Unterschiede, die spezifischen Potentiale und auch die Schwächen dieser beiden Ansätze.

Die am Seminar­ Teilnehmenden entwickeln in kleinen Teams künstlerische Interventionen – entweder mit Mitteln des Gameplays oder der Partizipation. Im ersten Teil des Seminars klären wir zentrale Begriffe und steigen dann sofort in einen praktischen, iterativen Design­Prozess ein. Im zweiten Teil verfeinern und befragen wir die Interventionen, indem wir sie an öffentliche Raumsituationen mit echten Menschen anpassen und sie auf ihre Potentiale in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten hin untersuchen.

Spiele und partizipative Formate sind nicht neu, sondern haben jeweils eigene, verschlungene Traditionen. Verteilt über den Verlauf des Seminars, diskutieren wir auf Grundlage zentraler Texte, einschlägiger Beispiele und in enger Verbindung zur praktischen Arbeit, welche gesellschaftlichen Fragen wir durch Gameplay und Partizipation stellen oder beantworten können, und welche Verbindungen sich zu anderen kulturellen Bereichen wie Massenkonsum, Hochkultur, Stadtplanung oder Arbeitswelt verfolgen lassen.

Wird Partizipation oder Gameplay das Duell für sich entscheiden? Wir wissen es nicht. Aber wir sind uns sicher, dass die Fetzen fliegen werden. Und vielleicht taucht am Ende doch ein alter Bekannter in neuer Form wieder auf: der Zuschauer.

Literatur zur Vorbereitung

  • Erika Fischer-Lichte: Die Entdeckung des Zuschauers / Ästhetik des Performativen
  • Claire Bishop: Artificial Hells (S. 1-40)
  • Katie Salen/Eric Zimmerman: Rules of Play (S. 1-105)
  • Raph Koster: Theory of fun (Kapitel 1-4)

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machina eX: Theatrale Games in der Praxis

Ist es möglich, Theater und Games zu verknüpfen? Kann man Theater im doppelten Sinne ‘spielen’ und dabei die Zuschauer zu Teilnehmenden machen? Das Theater-Kollektiv machina eX beantwortet diese Fragen seit 2010 in eindrucksvoller Weise durch sein Computerspieltheater, in dem Point ‘n’ Click Adventures als begehbare, interaktive Performances erlebbar gemacht werden.

Eingeladen von der Initiative Game Studies und dem Institut für Theaterwissenschaft werden Mitglieder von machina eX in diesem Workshop nicht nur die Arbeit der Gruppe vorstellen, sondern zusammen mit den Besuchern eigene theatrale Spiele entwickeln. Dabei sollen auch die Fragen im Vordergrund stehen, wie sich die Interaktion zwischen Publikum und spielerischem Theater realisieren lässt, wie derartige Formate geprobt und evaluiert werden können und wo ihre Grenzen liegen.

Der Workshop findet am 27.6. von 10:00 bis ca. 18:00 Uhr im Multimedia Support Zentrum (MSZ) unterhalb des Audimax im Raum MSZ 02/6 statt. Aufgrund der begrenzten verfügbaren Plätze ist eine Anmeldung unter rub.de/igs unter Angabe – sofern zutreffend – der Studienfächer bis zum 8.6. Voraussetzung für die Teilnahme.

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Ewert/ Nitschke: Ein Absagen-Workshop im Rahmen der Fatzer – Tage des Ringlokschuppen Mülheim

Helene Ewert & Julia Nitschke (Szenische Forscherinnen)

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FAV 14: Festivalarchitekturen der Gegenwart

Eine Versuchsanordnung zur praktischen Geschichtsschreibung

Felizitas Kleine, Johanna-Yasirra Kluhs & das Team des Theaterfestivals FAVORITEN 2014

Das NRW-Theaterfestival FAVORITEN blickt in seiner 16. Festivalausgabe 2014 auf eine beinahe 30jährige Festivalgeschichte zurück. Damit ist es beinah so alt wie die freie Szene NRWs selbst.

Ein Theaterfestival bildet ab, schreibt sich ein, fragt nach. In einer diskursiven Gemengelage von Gesellschaft und Kunst hat es sich zu positionieren. Historische, ästhetische und politische Strukturbedingungen formieren angewandte Diskurse der Freien Darstellenden Künste, die erkannt und gestaltet werden wollen.

Das Programm aus den letzten drei Dekaden des Festivals kann als Symptom von stetigen Umwälzungsprozessen der Grundsituationen, Selbstbeschreibungen und -widmungen der Darstellenden Künste gelesen werden. In einem Denken von Mehr und Weniger, in einem Wechsel von ästhetischen Strategien und Machtstrukturen, in der Verschiebung kuratorischer Kompetenzen und Auswahlverfahren, in neuen Verhältnissen von Haus- und Festivalökonomien, aber auch in der Radikalität der fördergebenden Gewalt.

Wie also macht man ein Festival?
Wie lassen sich verkrustete Rollenzuschreibungen in der Zusammenarbeit auflösen und gemeinsame Anliegen zwischen Künstlern, Kuratoren, Fördergebern finden und umsetzen?
Welche Impulse möchte man in eine (Stadt-)Gesellschaft und professionalisierte Szene tragen und wie schafft man es schlussendlich, die auch tatsächlich zu öffnen für eine heterogene Besucherschaft?

In gemeinsamen Gesprächen, praktischen Arbeitsanordnungen und dem Mäandern durch ausgesuchte und mitgebrachte Textimpulse möchten die beiden künstlerischen Leiterinnen der diesjährigen FAVORITEN-Ausgabe an zwei Tagen ihre Fragen an ein Festival der Jetztzeit teilen und gemeinsam ein kleines Modellfestival entwickeln.

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szenenwechsel

Open Call – The Flare International Festival of New Theatre (Manchester, UK)

flarelogo1

Calling all radical theatre makers.

DEADLINE March 31, 2015

Are you a new maker of high quality and cutting edge theatre?

Theatre that tests accepted ideas of the nature of theatrical experience?

Would you like to spend a week in central Manchester performing your work, watching other radical new theatre, meeting other makers from across Europe and beyond, and taking part in workshops, discussions, meals and parties?

Click here for further details and a flare-festival-application form.

The Flare International Festival of New Theatre, 13-18 July 2015

Scheduled to take place from 13-18 July 2015 at Contact Theatre, Z-arts, the John Thaw Studio Theatre and the Royal Exchange Studio in Manchester, FLARE15 will welcome 20 of the best new theatre groups and artists selected internationally to present a range of theatre experiences the like of which you will never have witnessed before.

Are you interested in what happens at the cutting edge of an art-form? At what some of the most creative and unusual minds around can do with theatre?

FLARE15 is your chance to find out, alongside live music, workshops, discussions and at least one big party.

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Call for Ideas

where the magic happens

Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst de-stabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

Performance ist Experiment in und mit der Alltagswirklichkeit. Performer und Teilhabende machen außergewöhnliche Erfahrungen an den Grenzen des Üblichen. Wann und wie werden diese Erfahrungen ästhetisch, wann/wie sogar magisch? Was trägt solche prozesshaften Weisen des Erfahrens? Welche vorbildhaften performativen Formate und Methoden existieren in und zwischen bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz, Bildung und Politik? Wie werden die für ästhetische Erfahrungen konstitutiven Entgrenzungen des Subjekts bildend wirksam?

Künstlerische Forschung  ist  Welterschließung durch künstlerische Praktiken. Wie/wann/wo können künstlerische Prozesse als Erkenntnisprozesse verstanden werden? Können künstlerische Forschungsprozesse als zeitgemäße, weil den gegenwärtigen kulturellen Umweltbedingun-gen angemessene Form der Produktion, Anwendung und Kommunikation von Wissen gelten? Gilt das für professionelle Forschungs- und/oder/auch Bildungszusammenhänge?

Aktuelle Medienkultur ist die natürliche Umgebung der Generation C. Die Künstler und Kreativen beziehen sich nicht mehr auf ein Feld der Kunst als Hochkulturmuseum, sondern auf die glo-bale Zeitgenossenschaft als die von allen geteilte Welt. Sie gehen um mit komplexeren Formen von Darstellung und hypermedialer Intertextualität als jede Generation zuvor. Wo und wie geschieht hier die Magie? Welche ästhetischen Erfahrungen ermöglicht Post-Internet Art? Wie funktioniert ästhetische Bildung im Internet state of mind?

Call for Ideas

Wir möchten diese (und damit zusammenhängende) Fragen im Rahmen einer dreitägigen Tagung mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf Vorschläge für Beiträge aus verschiedenen Wissenschaften und Künsten. Insbesondere gespannt sind wir auf Beteiligungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses.

Als Formen für Beiträge sind vorgesehen: Workshops, Präsentationen und Vorträge – explizit auch im Pecha Kucha Format.

Bitte senden Sie Ihre Skizzen, Abstracts und Ideen (max. 1-2 Seiten) bis spätestens zum 15.2.2015 per E-Mail an: magie (at) kunst-medien-bildung de

Torsten Meyer
Julia Dick
Peter Moormann

Institut für Kunst & Kunsttheorie: http://kunst.uni-koeln.de
Wissenschaftliche Sozietät Kunst Medien Bildung: http://kunst-medien-bildung.de

CFP: Performance as Research: Knowledge, Methods, Impact

IFTR logo 2014

Performance as Research Working Group

International Federation for Theatre Research

Essay Collection Call for Proposals
Performance as Research: Knowledge, Methods, Impact
Editors: Annette Arlander, Bruce Barton, Melanie Dreyer-Lude, and Ben Spatz

The Performance as Research (PaR) Working Group of IFTR invites proposals for an essay collection that will bring new critical insights to fundamental questions about PaR.

While there has been considerable discussion of PaR methods and documentation over the past decade, the status of methodology within PaR, and of PaR within a broader spectrum of methodologies, remains contested (see Allegue, Jones, Kershaw & Piccini 2009; Riley & Hunter 2009; Smith & Dean 2009; Barrett & Bolt 2010 [2007]; Freeman 2010; Biggs & Karlsson 2010; Kershaw & Nicholson 2011; Borgdorff 2012; Nelson 2013). Arguably, less attention has been paid to the results produced by this kind of research. Debate has been ongoing for years as to whether artworks and/or ‘art working’ (the processes that produce artworks) may serve as 1) data for the research; 2) a method of research; or 3) a crucial part of the research outcomes. By extension, the relationships between PaR and approaches such as practice-lead research, artistic research, and qualitative research more broadly remain topics of negotiation. The case for PaR as a legitimate component of mixed-method research designs is now familiar. More controversial is the assertion of PaR as a distinct methodological approach, and for the validity of “the research findings as presentational forms” in which “the symbolic data works performatively” and “not only expresses the research, but in that expression becomes the research itself” (Haseman 2006).

In order to make meaningful contributions to an academic environment that increasingly prioritizes interdisciplinary social and political inquiry, does PaR need to demonstrate not only rigorous application of methodologies and documentation strategies, but also substantive results? What form might these results take? Beyond performative “symbolic data”—which only increases in artistic value through ambiguity and openness to interpretation—must PaR generate more conventionally accessible and less ambiguous results? Must these results satisfy the criteria more commonly associated with other forms of research activity, such as outcomes, impact, utility, circulation, transmissibility, and transferability? To what degree, and in what ways, should the established criteria of knowledge production determine and shape the potential of PaR activity, currently and in the coming decades? How might PaR practitioners advocate for expanded and refined engagement with a diverse range of fields of knowledge—somatic, kinesthetic, and phenomenological, in addition to more traditional analytical and empirical models—as a means of extending the potential of PaR validity and relevance?

We welcome proposals addressing PaR processes and projects drawn from a broad, thoroughly interdisciplinary spectrum, and from both academic and non-institutional contexts. All proposals should be grounded in specific creative, artistic, and/or embodied practices. Further, all proposals should reflect the authors’ careful and explicit reflection on the key considerations detailed above: 1) contextual disciplines or fields of knowledge; 2) methods and/or methodologies; and 3) results of the research.

Contributors are also encouraged consider, but not be restricted by, the following questions in framing their submissions:

·      Does PaR produce generalizable or transmissible outcomes of the kind so prized in other fields?

·      Which PaR methods are most likely to produce knowledge or insight that serves the needs of humanity and the planet in the twenty-first century?

·      What kinds of knowledge or insight does PaR produce that might contribute to the greater social or public good?

·      Are these kinds of goals applicable to the work we do? If not, why insist that academia is an appropriate location for such work?

·      What does PaR suggest about the future structure of academia and the university?

·      In what ways do methodologies and results differ when PaR is practiced outside the academy? What can be learned through this comparison?

·      What roles do language and distinct cultural traditions play in the practices of PaR and, in particular, in the shaping of PaR methodologies and results? How do processes of translation figure in these equations?

·      What kinds of responsibilities does the doing of PaR entail?
We welcome detailed proposals (400 – 500 words) on a broad range of approaches to these and related questions. Proposals are to be submitted no later than February 28th, 2015. First drafts will be due no later than June 30th, 2015, and final versions of the essays will be due no later than January 1st, 2016.

Send submissions or any questions to  parpubs (at) gmail com.

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Das internationale KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund präsentiert im Sommer 2015 zum siebten Mal die gesamte Vielfalt der Vokalmusik in Dortmund. Die Konzerte finden voraussichtlich vom 29. Mai bis 28. Juni statt. Zur Unterstützung des Teams werden Praktikant*innen in den Bereichen Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, KBB sowie Service und Vertrieb gesucht. Die Ausschreibungen befinden sich hintereinander.

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Regiehospitanz am Theater Bielefeld zu besetzen

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Für die Produktion des Musicals Sunset Boulevard (Regie: Thomas Winter) sucht das Theater Bielefeld noch eine/n Regiehosptantin/en. Interessierte können sich melden bei Christian Hetzenecker unter 0151/18431871 oder chrishetzenecker (at) googlemail com.

Der Probenzeitraum ist: 02.02.-20.03.2015

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Studienaufenthalte im Ausland

Partnerinstitute und -universitäten

Erasmus-Partnerschaften des Instituts (In Europa)

Das Bochumer Institut verschickt seit vielen Jahren Studierende an Partneruniversitäten im Europäischen Ausland und nimmt im Gegenzug Studierende dieser Universitäten auf.

Z.Zt. bestehen folgende Partnerschaften:

  • Universiteit Antwerpen (Performing Arts) – 2 Plätze à 10 Monate
  • Universiteit van Amsterdam (Instituut voor Theaterwetenschap) – 2 Plätze à 6 Monate
  • Universität Bern (Institut für Theaterwissenschaft) – 2 Plätze à 12 Monate
  • University of Copenhagen (Department of Arts and Cultural Studies/Theatre) – 2 Plätze à 9 Monate
  • Rejksuniversiteit Gent (Performing Arts – Theatre Science) – 2 Plätze à 10 Monate
  • Université de Paris X – Nanterre (Départment des arts du spectacle) – 3 Plätze à 9 Monate
  • University of Poznan (Faculty of Polish and Classical Philology/ Theatre Science) – 2 Plätze à 10 Monate
  • Universität Wien (Institut für Theaterwissenschaft) – 3 Plätze à 9 Monate
  • Università degli studi di Pavia (Facoltà di Lettere) – Praktikumsplatz in der Germanistik (Betreuung der jährlichen Theateraufführung)

Studierende, die sich für einen Auslandsaufenthalt in Europa interessieren, können sich an unserem Institut um ein ERASMUS-Stipendium bewerben. Es informiert und berät Sie unsere Erasmuskoordinatorin PD. Dr. Monika Woitas. Persönliche Sprechstunden sind nach Absprache per Mail möglich.

[!] Achtung: Interessenten, die im Studienjahr 2015/16 ins Ausland gehen möchten sind dazu aufgerufen, sich dringend bei Monika Woitas zu melden, da die Anmeldungen für Erasmus für das gesamte Studienjahr 2015/16 (also Wintersemester 2015/16 und Sommersemester 2016) bis Ende Januar bzw. allerspätestens bis zum 4.2. vorliegen müssen.

Allgemeine Informationen zum ERASMUS-Mobilitätsstipendium (ca. 200 € pro Monat) sind auch auf den Internetseiten des International Office sowie bei Uta Baier (International Office) zu erhalten. Generell enden die Fristen für das akademische Jahr 2015/16 (sowohl WS 2015/16 wie auch SoSe 2016) Anfang des Jahres 2015 (meist im Januar und Februar 2015).

  • Bitte beachten Sie, dass ERASMUS 2014/15 in eine neue Programmphase startet. Im neuen ERASMUS-Programm (2014/15 bis 2020/21) wird es für die Studierenden möglich sein, mehrfach zum Studium und Praktikum als ERASMUS-Stipendiat ins Ausland zu gehen. So werden die Studierenden in jeder Studienphase (Bachelor-Master-Promotion) bis zu 12 Monate über ERASMUS gefördert werden können. Dabei spielt es auch keine Rolle mehr, wie oft man zum Studium und/oder Praktikum ins Ausland geht. Zum Beispiel könnte jemand währen des Bachelorstudiums 2 x 6 Monate an unterschiedliche Unis/Länder gehen. Oder 5 Monate zum ERASMUS-Studium, 3 Monate zum ERASMUS-Praktikum und nochmal 4 Monate zum Studium.

PD Dr. Monika Woitas
Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

GB 03/40

Tel: 0234-32-25106
Fax: 0234-32-14714
Monika.Woitas (at) t-online de

Partnerschaften International Office (Weltweit)

Das International Office bietet darüber hinaus einen Überblick über weltweite Stipendienprogramme, Netzwerke und Partnerschaften und informiert über die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums oder Praktikums. Ausführliche Informationen finden Sie hier: http://international.rub.de/ausland/index.html.de

Haben Sie Fragen an das International Office? Dann besuchen Sie doch einfach eine Sprechstunde im IO (Studierendenhaus, Raum 1/197), die auch in der vorlesungsfreien Zeit montags bis donnerstags von 10.30 bis 12.30 Uhr sowie von 14.30 bis 16.30 Uhr stattfindet.

P.S.: Treten Sie doch der Facebook-Gruppe Be In, Go Out bei. Dort können Sie sich mit Studierenden austauschen, die gerade im Ausland sind oder schon waren.

Veronika Fuckel und Uta Baier

Ruhr-Universitaet Bochum
International Office

SH 1/197, Universitaetsstrasse 150
D – 44801 Bochum, Germany

phone:  +49 (0)234 32 29814
fax:    +49 (0)234 32 14297
email:  uta.baier (at) uv.rub de

http://www.international.rub.de

 

Tim Christmann

(M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/34
Telefon: 0234/32-21778
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: Vorname.Nachname (at) rub de

Studienberater

Sprechstunde
Dienstags 10:15 bis 12:15
(ab dem 21.04.2015)

Die Anmeldung erfolgt über einen Eintrag in den Listenaushang an der Bürotür.

Jasmin Degeling

(M.A.) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/53
Telefon: 0234/32-25046
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: jasmin.degeling (at) hu-berlin de

Wissenschaftliche Mitarbeiter*in der Szenischen Forschung

Sprechstunde
Donnerstag 12:00 bis 14:00

Moritz Hannemann

(M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/135
Telefon: 0234/32-28248
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: moritz.hannemann (at) rub de

Studienberater

Sprechstunde

Mittwochs 14:00 -15:30 & nach Vereinbarung
(ab dem 29. April 2015)

Jurgita Imbrasaite

(M.A.) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/135
Telefon: 0234/32-28248
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: imbrasaite.jurga (at) rub de

Sprechstunde
Dienstags 14:00 bis 16:00

Lehre im Sommersemester 15

Studienführer

Der Studienführer des Sommersemester 2015 samt Vorlesungsverzeichnis sowie wichtigen Informationen zu den Studiengängen Theaterwissenschaft und Szenische Forschung steht ab sofort digital als PDF zur Verfügung.

 

 

 

Wochenplan

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Weitere Infos

  • Die Anmeldung zu den Veranstaltungen läuft über Campus Office VSPL
  • Die Printversion des Studienführers ist nur noch im Zentralen Druckzentrum erhältlich. Weitere Infos hier.

 

FFT Düsseldorf sucht Praktikant*innen

FFT
Ab sofort bis Ende des Jahres sucht das FFT Düsseldorf für mindestens acht Wochen eine*n Praktikant*in in Vollzeit.

Das FFT (Forum Freies Theater) ist ein Produktions- und Präsentationsort für professionelles freies Theater. Ohne festes Schauspielensemble und mit über 300 Veranstaltungen pro Jahr steht das FFT für ein Programm an der Schnittstelle von Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und Musik. Das FFT arbeitet in regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken.

Im Rahmen eines Kombipraktikums bietet das FFT Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Theaterbetriebs:

  • Künstlerisches Betriebsbüro (KBB)
    Personal-, Raum- und Termindisposition, Künstlerbetreuung, Betreuung der Produktionsprozesse und Büroorganisation
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Erstellung der Pressematerialen, Pflege und Aufbau der Kontakte zu Medien und JournalistInnen, Vorbereitung von Pressegesprächen, Betreuung der Social-Media-Kanäle
  • Marketing
    Planung, Erstellung und Distribution des Werbematerials, u.a. Programmhefte, Postkarten, Flyer und Plakate zu einzelnen Produktionen, Anzeigen
  • Audience Development
  • Aufbau und Pflege der Kontakte zu Zuschauergruppen, Austausch mit Universitäten, zielgruppenspezifische Recherchen und Betreuung der Besuchergruppen vor Ort

Darüber hinaus bietet das Praktikum Einblick in die Programmdramaturgie eines freien Theaterhauses. Eine Einbindung in hauseigene Produktionen ist nach Absprache möglich.

Vorraussetzungen

  • Begeisterung für freies Theater
  • Interesse, in alleArbeitsbereiche hinter und auf der Bühne „hineinzuschnuppern“
  • Eigeninitiative
  • Zeitliche Flexibilität (inkl. Wochenende, Feiertage und abends)
  • Improvisationstalent und Spontaneität
  • Gelassenheit im Umgang mit unterschiedlichsten Menschen und Situationen

 

Interesse? Bewerbungen (inkl. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) an:

www.fft-duesseldorf.de

Weiterleitung zur Videothek...

Es erfolgt in Kürze eine Weiterleitung zur Videothek der Theaterwissenschaft. Sollte dies nicht geschehen, erreichen sie die Videothek über diesen Link.

Philipp Blömeke

(B.A.) Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 BochumRaum: GB 3/139

Telefon: 0234/32-27822
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sekretariat-theaterwissenschaft (at) rub de

Hilfskraft im Geschäftszimmer (Studienberatung, VSPL-Verarbeitung, Verarbeitung von Scheinen und Modulnachweisen)

NRW-Theaterkarte als Tutoriumsprojekt

Es erfolgt in Kürze eine Weiterleitung zur Theaterkarte. Sollte dies nicht geschehen, erreichen sie die Videothek über diesen Link.

Optionalbereich & Theater

International Drama in Action

Who wants to play with IDA?
Do you love acting and would like to know more about British drama? Are you an expert in drama and eager to learn more about its practical components? Are you fascinated by drama and theatre and curious about what goes on behind the curtain? Enter the limelight and play with IDA!

International Drama in Action is a performance project in four acts:

  • Introduction to Drama in English
  • Acting Workshop with playwright Rona Munro
  • Renaissance Drama and (Post-) Drama in English: Analysis and Play
  • Theatre Laboratory and Performance


The Modules

Drama, Theatre and Performance (5 CP, G 4)
Start: WS 2014/15, Ende: WS 2014/15
English Drama in Action (10 CP, G 2)
Start: SoSe 2015, Ende: SoSe 2015

Get involved
Open to B.A. students of all fields. Please apply by sending a letter of motivation in English (download hier) to Svenja Böhm, Roland Weidle or Anette Pankratz. The deadline for the application is 30 September 2014.

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Die Sozialwissenschaften im Theater: Forschung in szenierten Welten!

Der Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie wird ab nächstem Semester ein Modul im Optionalbereich anbieten, welches insbesondere für Studierende der Theaterwissenschaft interessant sein wird. Das Modul ist als Lehrforschungsprojekt angelegt und betrachtet über zwei Semester das Forschungsfeld Theater mit kultur- und sozialwissenschaftlichem Blick.

Das Projekt möchte Studierende einladen, sich auf Ungewöhnliches einzulassen und kreativ zu experimentieren – auf höchstem Niveau im Rahmen einer systematisch angeleiteten Begegnung zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen Hörsaal und Bühne. Theater als Forschungsfeld bietet facettenreiche Anknüpfungen, um dem Spannungsverhältnis zwischen Inszenierung und Authentizität, Materialität und Konstruktion, Regelwerk und Improvisation nachzuspüren. Die Theaterbühne ist in ihrer Materialität ein realer, konkreter Raum, der gleichwohl durch Licht, Bühnenbild und die Performance der SchauspielerInnen immer wieder anders in Szene gesetzt wird; das Schauspiel ist klar als Inszenierung markiert und doch sollen die SchauspielerInnen in ihrer Rolle aufgehen, sie quasi leben, authentisch spielen, ihre eigenen Biographien und Erfahrungen einerseits ablegen, andererseits einbringen. Kurzum: Das Theater ist ein sozialer Raum, in dem Realitäten, Reflexionen, Emotionen und Selbstverständnisse eng miteinander verwoben sind, gewissermaßen ein Reagenzglas für sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung.

Zugleich wird das Projekt den Studierenden Möglichkeiten eröffnen, ihre Forschungsergebnisse nicht ausschließlich in Form akademischer Texte, sondern darstellend im Sinne performativer Sozialforschung zu präsentieren. Damit sollen die Ausdrucksmittel des Theaters als Ausdrucksmittel der Wissenschaft erarbeitet und erprobt werden.

Studierende der Theaterwissenschaft können das Modul im Optionalbereich absolvieren. Das Lehrforschungsprojekt richtet sich dabei an Studierende ab dem dritten Fachsemester mit einem ausgeprägten Interesse an selbständiger qualitativer und interdisziplinärer Forschung. Im Zuge des Brückenschlages zwischen Wissenschaft und Kunst bietet das Projekt Möglichkeiten zur Reflexion der Reichweite unterschiedlicher, den Studierenden vielleicht auch bereits vertrauter wissenschaftlicher Zugänge wie auch zur Aneignung, Entwicklung und Erprobung kultur- und sozialwissenschaftlicher Methodenkompetenzen.

Anmeldungen sind über VSPL bis zum 26.09.2014 möglich. Weitere Infos hier.

Wissenschaftliches Schreiben lernen

schreibzentrum

Das Schreibzentrum, 1997 gegründet, ist eine zentrale Einrichtung der RUB. Es setzt sich zum Ziel, das Lehren und Lernen des wissenschaftlichen Schreibens an der Ruhr-Universität zu professionalisieren. Die Angebote des Schreibzentrums stehen Studierenden, Promovierenden und Lehrenden aller Fachbereiche zur Verfügung.

Studierende und Promovierende unterstützen wir dabei, ihr Repertoire an Schreibstrategien zu erweitern und ihr Schreiben zu reflektieren, um präzise und schlüssige Texte souveräner zu verfassen. Lehrende unterstützen wir dabei, wissenschaftliches Schreiben sinnvoll zu vermitteln. Dafür entwicklen wir im Gespräch mit ihnen Ideen, wie sie für ihr Fach passende Übungen und Aufgaben in ihren Seminaren einsetzen können.

Angebotsformate zum wissenschaftlichen Schreiben für Studierende

Workshops

Unsere Workshops sind zugeschnitten auf unterschiedliche Schreibanforderungen und Zielgruppen. In den zwei- oder dreitägigen Blockveranstaltungen lernen Sie, Ihre Schreibaufgaben in einzelne Arbeitsschritte zu zerlegen, und Sie erproben Strategien, die helfen, entscheidende Teilaufgaben der wissenschaftlichen Textproduktion systematisch und produktiv zu bearbeiten.
Um sich für unsere Workshops anzumelden, ist das Ausfüllen eines Bogens erforderlich. Sie finden ihn entweder direkt beim Schreibzentrum, GB 5/151, oder online bei der Beschreibung des entsprechenden Workshops.

Miniworkshops

In unseren Mini-Workshops bearbeiten wir jeweils Themen rund ums wissenschaftliche Schreiben oder Teilaufgaben, die Sie bei der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit bewältigen müssen. Um sich zu einem Mini-Workshop anzumelden, schreiben Sie bitte eine E-Mail an schreibzentrum (at) rub de, in der Sie uns Ihr Studienfach und den entsprechenden Mini-Workshop nennen.

Seminare

In jedem Semester bieten wir verschiedene Lehrveranstaltungen im Optionalbereich sowie Schreibwerkstätten für angehende Deutschlehrerinnen und -lehrer an. Wie Sie sich zu einem unserer Seminare anmelden können, erfahren Sie auf unserer Homepage bei der Beschreibung des entsprechenden Seminars.

Offene Sprechstunde

Hier können Sie besprechen, welche Angebote des Schreibzentrums sinnvoll für Ihre Anliegen sind und kleine Fragen direkt klären. Wir sind dienstags und donnerstags von 11 bis 12 Uhr für Sie zu sprechen – ohne Anmeldung.

Schreibgruppen

Besonders in der Abschlussphase des Studiums empfiehlt es sich, Arbeitsgemeinschaften mit Gleichgesinnten zu bilden. In einer Schreibgruppe können Sie sich regelmäßig über Ihr Schreibprojekt austauschen, sich bei Schreibkrisen gegenseitig unterstützen, sich Rückmeldung auf Textentwürfe holen und sich durch Absprachen einen verbindlichen Arbeitsrahmen schaffen.
Bei Interesse können Sie sich gern in der offenen Sprechstunde informieren und anmelden.

TextTour – Schreibberatung von Studierenden für Studierende

Unsere Schreibtutorinnen und -tutoren erarbeiten im Gespräch gemeinsam mit Ihnen Antworten auf Ihre Fragen zum wissenschaftlichen Schreiben, beispielsweise in Bezug auf Zeitplanung, die Strukturierung der Arbeit oder die Themenfindung und -eingrenzung. Sie geben auch Feedback auf Auszüge Ihres Textes und unterstützen Sie dabei, einen Einstieg ins Schreiben zu finden.
Die Tutorinnen und Tutoren sind montags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 16.00 Uhr zu sprechen. Sie sind zu finden im Gruppenarbeitsraum 8 in der GB-Bibliothek auf Ebene 3 (Eingang über 4 oder 6 Nord) – auch in der vorlesungsfreien Zeit.

Einzelberatung

Wenn Sie beim Schreiben einer Studienarbeit Schwierigkeiten haben, Sie z.B. nicht wissen, wie Sie Ihr Thema eingrenzen, eine Gliederung erstellen oder wenn Sie keinen Anfang finden, bieten Ihnen auch die Mitarbeiterinnen des Schreibzentrums individuelle Beratung an. Einen Termin können Sie in der offenen Sprechstunde, per E-Mail oder telefonisch vereinbaren.

Semesterplan mit allen Seminaren, Workshops und weiteren Angeboten zum Download

Ausgabe von Studienführern und Readern

Da mit Ablauf des Sommersemesters 2013 die Geldannahmestellen der einzelnen Insitute und Lehrstühle geschlossen werden, können Studienführer, Reader sowie Drucksachen im Allgemeinen ab sofort nur noch im Zentralen Druckzentrum der Ruhr-Universität ausgegeben werden.

Das Druckzentrum befindet sich im SSC (01/219)
Druckzentrum RUB

Norbert Otto Eke, Ulrike Haß, Irina Kaldrack: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater

raumbild

 

Ist im Februar 2014 im Wilhelm Fink Verlag erschienen.

Der vorliegende Band fragt nach dem Begriff der »Bühne« als Übergangszone par excellence, ihrer experimentellen Entgrenzung, Umformulierung bzw. ihres möglichen Verschwindens in der Gegenwart medialer Figurationen.

Historisch betrachtet wird die Bühne des Theaters im 18. Jahrhundert zunächst als Bild/Tableau definiert und erst in den Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts als Raum entdeckt und begriffen. Zwar bilden Bild und Raum dabei ein Gegensatzpaar, die Vorstellung des Raums als Container allerdings bleibt davon unberührt. Die Bühne bleibt der Alternative von Nacheinander und Nebeneinander unterstellt und wird bis heute fast ausschließlich unter dem Aspekt der Zwei- oder Dreidimensionalität diskutiert. Demgegenüber beleuchtet der Band, welche Kategorien von Bühne zeitgenössische Theater- und Tanzperformances nahelegen.

Guido Hiß: Theater, Mythen, Medien

Guido Hiß: Theater, Mythen, Medien

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Erschienen im November 2013 im epodium – Verlag.

Mythen erschöpfen sich nicht in Liedern vom Anfang der Welt und von den Taten der Götter und Helden. Selbst medial veranlagt, sind sie zugleich ihre eigene Botschaft, in der Lage, unser Bild von der Welt unterschwellig zu formen. Mythen bauen Welten und verbinden diejenigen, die in ihnen wohnen. An die Stelle von Freiheit setzen sie Schutz und Heimat und vor das Ich tritt das alles bestimmende Wir.Dem Szenischen vorgängig aber nicht fremd, ermöglichen sie Aufschluss über die Verstrickung des theatral Neuen ins rituell Alte. Dies gilt mit Blick auf den tragischen Anfang der griechischen Bühne, doch am Mythischen leiden noch szenische Spiele unserer Tage. Die mythische Dimension ist für das moderne Theater relevant wie die mediengeschichtliche wie für das antike.

Das Buch ist ab sofort zum Sonderpreis von 22 Euro für Studierende im Geschäftszimmer erhältlich.

AUDIOPERATIONS

Tiere die sich Maschinen hingeben, kleingehackte Verse oder Gespräche mit Schlafenden werden zum Gegenstand einer ungewöhnlichen Sammlung von Klang und Raum.

Unter dem Titel Theater – Performance – Raum – Klang führte der Musiker und Komponist Bojan Viletic die Szenischen Forscher an die vielfältige Arbeit mit Sound heran. Daraus entstand eine Ausstellung die am 12. Januar 2014 im Khaus in Herne zu sehen war.

Mit: Helene Ewert, Julian Gerhard, Martina Gimplinger, Kama Frankl, Josefine Rose Habermehl, Asli Karali, Julia Nitschke, Mina Novakova, Mira Pahlke, Ruth Schultz, Carolin Vogel, Ulrike Weidlich

Die Presse zu audioperations

Hier ein Einblick:

Dr. Marita Tatari

« Übersicht

Veröffentlichungen

Bücher

Heidegger et Rilke – Interprétation et partage de la poésie
L’Harmattan, Ouverture Philosophique, Série esthétique, Paris 2013

Theater nach der Geschichtsteleologie – Gespräche mit Laurent Chétouane, Ulrike Haß, Erich Hörl, Nikolaus Müller-Schöll, Jean-Luc Nancy, Joseph Vogl
Diaphanes, Berlin/Zürich, erscheint im April 2014

Aufsätze

Hier Außensein. Tanz bei Laurent Chétouane
Hrsg. v. Nikolaus Müller-Schöll, (in Vorbereitung)

Rhythmus und Handlung in Ödipus auf Kolonos
In: Rhythmus der Vorstellungen, Hrsg. v. Jörn Etzold, Fink Verlag, München (in Vorbereitung)

Doppeltes Echo auf Laurent Chetouanes Erdbeben in Chili
(Gemeinsam mit Ulrike Haß.) In: Die Praxis der/des Echo. Vom Widerhall in den Künsten, dem Theater und der Geschichte, hrsg. von Veronika Darian, Micha Braun und Jeanne Bindernagel. Open access-Publikation zum wissenschaftlich-künstlerischen Symposium (Februar 2013), http://konferenz.uni-leipzig.de/echo2013/projekt/publikationen/beitraege/hass-tatari/.

Bühne des Dramas. Primäre Exposition und Raum ästhetischer Erfahrung
In: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater, Hrsg. v. N. O. Eke, U. Haß, I. Kaldrack, Fink Verlag, München (erscheint 2013)

Gespräch mit Claudia Bosse
In: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater, ebd.

Wirken der Wahrheit des Seins: Die Interpretation der Dichtung in Heideggers Rilke-Lektüre
In: Heidegger und die Dichtung, Heidegger Jahrbuch Band 8, Hrsg. v. Holger Zaborowski u. Alfred Denker, München, Alber-Verlag, (erscheint 2013)

Le drame révolu et le drame de la présence
In: Théâtrepublic, Paris, 2012, 26-30

Von der ontologischen Differenz zum Theater
In: Performing politics. Politische Kunst machen nach dem 20. Jahrhundert, Hrsg. v. N. Müller-Schöll, A. Schallenberg, M. Zimmermann. Theater der Zeit, Berlin 2012, 172-175

Ist Rancières ästhetische „Neuaufteilung des Sinnlichen“ politisch? Autonomieästhetik im Realitätstheater Rimini Protokolls
In: Formationen des Öffentlichen in ästhetischen und künstlerischen Praktiken, Hrsg. v. D. Kammerer. Bielefeld, Transcript Verlag, 2012, 181-195

Das Drama wieder. Eine begriffliche Untersuchung
In: Das Drama nach dem Drama, Hrsg. v. A. Pelka u. S. Tigges. Bielefeld, Transcript Verlag, 2011, 385-396

Herméneia de l’être et dialogue – Esquisse d’une herméneutique heideggérienne
In: Revue Philosophique de Louvain, vol. 108, n.1/2010, 113-138

L’extime du drame
In: Revue Europe, Paris, Mai 2010, 105-113

Die Doppelbindung ästhetischer Erfahrung als dran
In: Internationales Jahrbuch für Hermeneutik, Tübingen, 2009, 267-288

Draaman ekstiimi
In: Susanna Lindberg, Ari Hirvonen (eds): Mikä mimesis? Philippe Lacoue-Labarthen filosofinen teatteri. Tutkijaliitto, Helsinki, 2009, 120-131

Sebastian Kirsch: Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‚Untote‘ in der Kultur

Sebastian Kirsch: Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‘Untote’ in der Kultur

kirschrealeperspektive


Erschienen im Juli 2013 im Theater der Zeit – Verlag und für 25 Euro im Buchhandel erhältlich.

Dieses Buch zeichnet ein beeindruckendes kulturtheoretisches Panorama, das sich zwischen Lohenstein und Lacan, Dürer und Deleuze, Shakespeare und Benjamin, Galilei und Cronenberg erstreckt.

Seit ihrer (Wieder-)Entdeckung in der Frühen Neuzeit gibt es ein wiederkehrendes Urteil über die Zentralperspektive: Sie ist ein Herrschaftsinstrument zur Unterwerfung der Umwelt von einem einzigen Punkt aus; sie ist ein Wahrnehmungsmodell, das sich rein auf das berechenbare Außenbild der Dinge beschränkt; und sie hängt systematisch mit dem cartesianischen Subjektentwurf zusammen, der die narzisstische Selbstermächtigung des europäischen Menschen mit all ihren verheerenden Folgen einleitete. Letztlich wird seit Leonardo da Vinci, der Ende des 15. Jahrhunderts die „Einäugigkeit” perspektivischer Gerätschaften beklagte, an der Überwindung des zentralperspektivischen Paradigmas gearbeitet – auch und gerade auf dem Theater, dessen Guckkastengeschichte ohne die Mittel der Perspektive nicht denkbar gewesen wäre. Im „polyperspektivischen” 21. Jahrhundert erscheint die Zentralperspektive vollends als eine Angelegenheit der Vergangenheit.
 
In einem großangelegten, psychoanalytisch inspirierten Versuch fragt Sebastian Kirsch hingegen nach dem, was an dieser Verabschiedung nicht stimmt: Warum werden Versuche, ein Jenseits von Perspektive und Subjekt zu behaupten, regelmäßig von dem eingeholt, was sie hinter sich lassen wollen? Was arbeitet in der Matrix der Perspektive als ein traumatischer Kern oder als ein „Reales” (Lacan), sodass sie offenbar immer wieder aufs Neue verabschiedet werden muss? Inwiefern tragen sich gegenwärtige politische und ästhetische Entwicklungen nach wie vor in sie ein? „Das Reale der Perspektive” zeichnet ein beeindruckendes kulturtheoretisches Panorama, das sich zwischen Lohenstein und Lacan, Dürer und Deleuze, Shakespeare und Benjamin, Galilei und Cronenberg erstreckt und die barocke Schwellenzeit um 1600 mit dem Übergang vom 20. zum 21. Jahrhunderts überblendet.

 

Ulrike Haß: Mark Lammert Bühnen Räume Spaces

Ulrike Haß: Mark Lammert – Bühnen Räume Spaces

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Erscheint im November 2013 im Theater der Zeit – Verlag.

Mark Lammert ist bildender Künstler. Seine erste Arbeit für das Theater ist der Raum für Heiner Müllers Inszenierung Duell Traktor Fatzer 1993 am Berliner Ensemble. Aus dieser Zeit datieren die Grundzüge eines szenischen Denkens, das Mark Lammert in reduzierten, abstrakten und gleichzeitig konkreten Bühnenräumen und Kostümen jenseits jeglicher Dekoration realisiert. Seine Räume bilden niemals nur ein ästhetisches Additiv zur Inszenierung. Sie gestalten keine ‘Umgebung’ und streben keine Komplementarität an. Sie wollen sich nicht ‘passend’ machen, beharren aber auch nicht auf einer bedeutungsvoll aufgeladenen Autonomie. Sie treten nicht dezent in den Hintergrund, sondern sie exponieren sich. Sie spielen mit: Bewegliche Objekte, Licht und Farben, die sich in ständiger, fast unmerklicher Bewegung befinden und permanent wechselnde Relationen herstellen, ändern, zulassen. Lammerts Arbeiten für Heiner Müller, Jean Jourdheuil, Dimiter Gottscheff, Volker Schlöndorff u. a. werden in einer Dramaturgie von Bildern und Texten dokumentiert, die diesen Bühnenräumen gerecht zu werden sucht. Durchgehend farbig illustriert.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung und der Kunststiftung NRW

Neuerscheinungen am Institut

Auf folgende, kürzlich von am Institut Lehrenden und Forschenden publizierte Neuerscheinungen ist hinzuweisen:

raumbild Norbert Otto Eke, Ulrike Haß, Irina Kaldrack: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater
Erschienen im Februar 2014 im Wilhelm Fink Verlag. Das Buch ist ab sofort zum Sonderpreis von 20 Euro für Studierende im Geschäftszimmer erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.
haßspaces Ulrike Haß: Mark Lammert: Bühnen Räume Spaces
Erscheint im November 2013 im Theater der Zeit – Verlag. Das Buch ist in Kürze im Geschäftszimmer erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.
hißtmm Guido Hiß: Theater, Mythen, Medien
Erschienen im November 2013 im epodium – Verlag. Das Buch ist ab sofort zum Sonderpreis von 22 Euro für Studierende im Geschäftszimmer erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.
kirschrealeperspektive Sebastian Kirsch: Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‚Untote‘ in der Kultur
Erschienen im Juli 2013 im Theater der Zeit – Verlag. Das Buch ist für 25 Euro im Buchhandel und beim Verlag erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.

4.48v0.1

Szenisches Projekt II ::: Anna-Lena Klapdor

4.48v0.1
nach Sarah Kanes 4.48 Psychosis (1999)

Holy water / Cannot help you now / A thousand armies / Couldn’t keep me out / I don’t want your money / I don’t want your crown / See I’ve come to burn / Your kingdom down / Holy water / Cannot help you now / See I’ve come to burn / Your kingdom down / And no rivers and no lakes / Can put the fire out / I’m gonna raise the stakes / I’m gonna smoke you out // Seven devils all around me / Seven devils in my house / See they were there when I woke up this morning / And I’ll be dead before the day is done / Seven devils all around you / Seven devils in your house…
Seven Devils, Florence and the Machine, Ceremonials (2011)

mit: Sebastian Boes, Dana Divis, Livia Kleinwächter, Svenja Marzinowski, Sebastian Radermacher, Sina-Marie Schneller, Laura Strack, Manuel Zauner
Kostüm: Emese Bodolay

Konzept und Regie: Anna-Lena Klapdor mit Anna Kpok

Mentor: Alexander Kerlin

Dank an: Henning Gebhard, Lisa Kerlin, Anja Plonka, sektundbrezel.de, Mary Shnayien

Audiotopias - Performing Music

 

Audiotopias – Performing Music brachte am FFT Düsseldorf Künstler aus Deutschland, den Niederlanden, Kanada und der Schweiz unter musikalischen Vorzeichen am FFT zusammen: Gemeinsam wurden die eigenen Hörgewohnheiten und Formen des Musikkonsums refelektirt. Gefragt wurde nach den Möglichkeiten einer musikalischen Praxis, die sich zumindest zeitweise der Kommerzialisierung entzieht – jenseits von Urheberrechtsdebatten, Umsatz- und Downloadzahlen: Eine Praxis, die den utopischen Charakter von Musik erfahrbar machen kann.

Am 22. November 2012 startete diese internationale Koproduktionsreihe mit der Premiere von „Killing the Monsters – Ein armes Musical über das echte Leben“. Zum Auftakt stellten die Studierende des Masterstudiengangs Szenische Forschung der Ruhr-Universität Bochum ein Rahmenprogramm zusammen: Junge Künstler aus der Region zeigten – teils zum ersten Mal – ihre Arbeiten zur gemeinschaftlichen Klang- und Musikproduktion. Das Publikum selbst steht dabei mitunter als Klangproduzent im Fokus.

Von: Josefine Rose Habermehl, Christiane Holtschulte, Andrea Kurz-Richards, Almut Pape, Jascha Sommer, Ulrike Weidlich

Nichts

Szenisches Projekt II ::: Kama Frankl

nichtskamaseite1 ::: Bericht der WAZ vom 1.5.2013 :::
nichtskamaseite2

Robin Junicke

Kontakt

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

GB 3/53

Tel: 0234-32-25106
Fax: 0234-32-14714
robin.junicke (at) rub de

Sprechstunde

nach Vereinbarung per E-Mail.

Links

Veröffentlichungen

Webauftritt

www.theater-dokumentation.de

(M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Robin Junicke, geboren 1980 in Bochum. Zivildienst, dann Studium der Theater-, Musik-und Medienwissenschaft in Bochum. Studienabschluss im Jahr 2009 mit dem Master of Arts in Theater- und Medienwissenschaft. Robin Junicke promoviert in der Theaterwissenschaft zu Aspekten von Performativität und Mythos im Rollenspiel.

Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet Robin Junicke als Fotograf und Kameramann für diverse Theater, insbesondere des Ruhrgebiets.

Er betreut die Bildredaktion von Schauplatz Ruhr seit der Gründung des Magazins 2007.

Mag. Elisabeth Pölzl (M.A.)

(M.A.) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/134
Telefon: 0234/32-22102
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: e.poelzl (at) gmx de

Sprechstunde
Mittwochs 12:30 bis 13:30

Dr. des. Judith Schäfer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/34
Telefon: 0234/32-21778
Fax: 0234/32-14714E-Mail:

judith.schaefer (at) rub de

Sprechstunde

Mittwoch 11:30 bis 12:30
und nach Vereinbarung per Mail

Videokunst & Szenische Forschung

Technische Kompetenzen

Während im Kino – und oft auch im heimischen Wohnzimmer – das Bewegtebild im Mittelpunkt steht, ist es bei Theaterstücken oder Installationen eher der Fall, dass das Video auf die Inszenierung, den Raum und den Ort Bezug nehmen muss. Doch welche Autonomien kann – und welche Verbindungen muss Video in einem solchen Rahmen haben?

Im Wintersemester 2012/2013 wurden die Szenischen Forscher dank Nils Vogues von Sputnick an das Medium Video herangeführt. Anhand eigener Videoproduktionen – vom Konzept bis zur Installation – wurden Fragen untersucht werden wie: Was kann Video? Was für Möglichkeiten ergibt der jeweilige Kontext? Was für Interaktionen können entstehen? Wie verändert der Raum die Wahrnehmung des Films? Was für technische Möglichkeiten gibt es?

Aus dieser Beschäftigung mit dem Medium Film sind fünf Kurzfilme Entstanden:

x mal ich von Jascha Sommer;
Redebedarf von Ulrike Weidlich;
Popping instructions von Anna-Lena Klapdor,
Pourtraire von Kama Frankel und Martina Gimplinger,
Lüge von Emese Bodolay, Josephine Rose Habermehl und Almut Pape.

Dozent: Nils Voges

stattmenschen

Szenisches Projekt II ::: Almut Pape

stattmenschen versucht einen Austausch zwischen den unbewegten Bewohnern des urbanen Raumes und ihrer menschlichen Mitbewohner. Dem Verdacht nachgehend, dass die menschliche Selbstreferenzialität nicht mehr als Maß aller Dinge gelten kann, nähert sich dieser auditive Spaziergang der urbanen Umgebung auf animistische Weise. Er gibt den Dingen und Orten ein hörbares Potential, um daraus etwas zu konstruieren, das “Subjektivität” oder “Persönlichkeit” genannt werden könnte. Das Smartphone, selbst Ding und Ware, wird zum Übersetzer oder Schamane und verschafft dem Zuhörer Zugang zu anderen Schichten von Wirklichem, die das Menschliche umhüllen und beinhalten: eine auditive Entdeckung der Schichtung von Selbst-Konstruktionen.

stattmenschen bedient sich der Möglichkeiten von radio aporee und ist zu finden auf:
http://aporee.org/mfm/

Von: Almut Pape, Raphaela Willwerth (M.A. Medienwissenschaft RUB), Julia Zöllner (M.A. Medienwissenschaft RUB)

Mentor: Erich Hörl

Dank an Udo Noll. Begründer der radio aporee

:::Bericht der Ruhr-Nachrichten:::

:::Bericht Lokalkompass:::

Schauplatz Ruhr 2013 - Geschichte im Spiel

Die neuste Ausgabe von Schauplatz Ruhr, dem Jahrbuch des Bochumer Instituts für Theaterwissenschaft, ist beim Verlag Theater der Zeit erschienen und im Buch- und Zeitschriftenhandel, dem Institut sowie beim Verlag erhältlich.

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Jahrbuch zum Theater im Ruhrgebiet

Nirgends in Europa gibt es eine ähnlich dichte Theaterlandschaft wie im Ruhrgebiet. Das Jahrbuch Schauplatz Ruhr begleitet in Analysen, Essays, Porträts und Gesprächen die Theater der Region, stellt die Macher vor und zeigt Entwicklungen und Leitlinien.

Der thematische Schwerpunkt von Schauplatz Ruhr 2013 widmet sich der Inszenierung von Geschichte. Als Medium des kulturellen Gedächtnisses ist Theater dabei besonders angesprochen, nicht nur auf der Ebene von Klassikerinszenierungen. Im Zusammenhang eines erweiterten Begriffs von Geschichte werden auch kulturelle Aktivitäten, die das Gedächtnis der Region in anderen Medien vermitteln, vorgestellt. Dabei ist die kulturpolitische Frage leitend, welches Bild das Ruhrgebiet von sich vermitteln möchte, insbesondere in seinen kulturellen Großprojekten und historischen Museen.

Maßgeblicher Teil der regionalen Inszenierung von Geschichte ist die Ruhrtriennale, die 2012 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. In einem zweiten Schwerpunkt wird Schauplatz Ruhr über das erste Jahr der Intendanz von Heiner Goebbels berichten und sich in Gesprächen, Kritiken und Analysen mit dem Programm und Konzept seiner Intendanz auseinandersetzen.

Ein dritter Teil, das Tableau, versammelt Berichte über den Schauplatz Ruhr, vom Stadttheater bis zum Festival, von der Performance bis zum kulturellen ‘Event’, von der Oper bis zum Figurentheater.

Schauplatz Ruhr 2013
Jahrbuch zum Theater im RuhrgebietHerausgegeben von Meike Hinnenberg, Guido Hiß, Robin JunickeVerlag Theater der Zeit
Broschur mit 112 Seiten
Format: 210 x 280 mm
ISBN 978-3-943881-27-1€ 10,00 ::: jetzt vorbestellen!
2013 | Geschichte im Spiel

  • Jörn Rüsen: Geschichtsbewusstsein und Erinnerung
  • Interviews mit Annette Dabs, Hans-Peter Litscher und Wolfram Lotz
  • Ruhrtriennale IV
  • Herausragende Inszenierungen der Region

Vorlesungsverzeichnis WiSe 2013/14

Studienführer

Der aktualisierte Studienführer samt Vorlesungsverzeichnis sowie wichtigen Informationen zu den Studiengängen Theaterwissenschaft und Szenische Forschung steht ab sofort digital als PDF zur Verfügung.

 

 

Wochenübersicht

(Zum Vergrößern Abbildung anwählen)
wochenplan112013

Weitere Infos

  • Ab diesem Semester ist die Printversion des Studienführers nur noch im Zentralen Druckzentrum erhältlich. Weitere Infos hier.
  • Eine VSPL-Anmeldung für die Lehrveranstaltungen ist seit Anfang September und noch bis Ende diesen Jahres möglich.


 

We did not fully understand the complexity of the situation we where dealing with

Szenisches Projekt I des 1. Jahrgangs der Szenischen Forschung

 

Bilder: Robin Junicke

5. Juli, FFT Juta Düsseldorf

Hans-Werner Krösinger hat sich in den letzten Jahren in mehreren Theaterarbeiten mit ethnischen Konflikten und Völkermorden sowie der Frage ihrer Darstellung auseinandergesetzt: Mit dem Völkermord an den Armeniern, den Bürgerkrieg im Libanon und den Völkermord in Ruanda. Im Sommersemester 2012 haben sich nun neun Studierende unter der Leitung Krösingers mit dem Genozid in Ruanda 1994 beschäftigt und durch einen Papierberg gegraben. Unter Benutzung von Biographien, Wissenschaftliche Abhandlungen, Interviews, Romanen, Reiseführern und UN-Berichten gestalteten sie eine szenische Kollage in den Räumlichkeiten des FFT Düsseldorf. Der titelgebenden Aussage Kofi Annans We did not fully understand the complexity of the situation we where dealing with folgend, wurde einerseits die Unmöglichkeit des genauen Nachvollzugs der Ereignisse thematisiert, andererseits der Versuch unternommen, Ursachenforschung zu betreiben ohne die vielen Widersprüche zu ignorieren. Als Schauplatz diente das FFT Juta: Die Eingangshalle, das Treppenhaus, das Foyer und die Bühnen. Das hinzugezogene Material wurde an jedem Ort anders zum Sprechen gebracht – Vermittels Reden, Chören, Fragebögen, Bild- und Filmmaterial. Die Zuschauer wurden vermessen, aufgeteilt, durch Bohnen geleitet, zusammengepfercht und schließlich aufgefordert sich selbst einen Weg durch das Material zu suchen.

Mit: Emese Bodolay, Kama Frankl, Martina Gimplinger, Josefine Rose Habermehl, Anna-Lena Klapdor, Almut Pape, Andrea Richarz, Jascha Sommer, Ulrike Weidlich

Gastprofessor: Hans-Werner Krösinger

Fremde Wesen

Szenisches Projekt I des 2. Jahrgangs der Szenischen Forschung

Weiterlesen Fremde Wesen

Fleetstreet Residency Program

fleetstreet
Das Fleetstreet Theater Hamburg legt gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Rudolf Augstein Stiftung seit dem 01.01.2011 ein Residenzprogramm für Künstlergruppen auf, die möglichst spartenübergreifend mit Mitteln der performativen Künste, der Bildenden Kunst, des Films und/oder der Musik arbeiten.

Durch das Fleetstreet Residency Program sollten junge Gruppen gefördert werden, die mit überschaubaren Mitteln Produktionen erarbeiten, die sich für kleinere Theaterräume eignen.

Den Künstlergruppen werden für die Dauer von einem  Monat bis sechs Monaten das Fleetstreet Theater in Hamburg zur Verfügung gestellt. Soweit die Künstlergruppe nicht in Hamburg ansässig ist wird außerdemein Wohnatelier (3 Zimmer, Küche, Bad) bereitgestellt und eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 1.000 €pro Monat gezahlt. Für alle  Gruppen besteht zusätzlichdie Möglichkeit, bei der HamburgischenKulturstiftung und der Rudolf Augstein Stiftung Zuschüssebis zu jeweils 3.000 € für die Kosten der Durchführung und Präsentation der Projekte zu beantragen. Dies sollte bereits in der Bewerbung um die Residenz erfolgen und entsprechend im Finanzierungsplan kenntlich gemacht werden.

Einzelheiten über die zur Verfügung gestellten Räume und deren Ausstattung sind im Internet dargestellt unter www.fleetstreet-hamburg.de.

Ziel des Fleetstreet Residency Program ist es, Künstlergruppen in den Räumen des Fleetstreet Theaters Gelegenheit zu geben, eigenständig ein bzw. mehrere Projekt/e zu erarbeiten und das/die Projekt/e bzw den Arbeitsprozess im Fleetstreet Theater der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Über die Vergabe der Residenzenentscheidet eine Jury, die derzeit aus folgenden Personen besteht:

  1. 1. Anna Augstein, Vorstandsvorsitzende der Rudolf Augstein Stiftung
  2. 2. Elise von Bernstorff, Theaterwissenschaftlerin, freie Dramaturgin
  3. 3. Johanna Hülbusch, stellvertr. Geschäftsführungder Hamburgischen Kulturstif-tung
  4. 4. Marie-Luise Tolle, Senatsdirektorin Kulturbehörde Hamburg
  5. 5. Andràs Siebold, Chefdramaturg Kampnagel
  6. 6. Hans Jochen Waitz, Vorstand Fleetstreet e.V.

Interessierte Künstlergruppen und Einzelkünstler_innen können Bewerbungen einreichen, die Folgendes beinhalten sollen:

  • Fact sheet (Name/Namen der Beteiligten; Kontaktdaten des/der Ansprechpartner_in:  Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Website; Projekttitel; gewünschter Residenz-Zeitraum, d.h. Länge und Zeitpunkt; Gesamtkosten des Vorhabens und Finanzierungslücke zum Zeitpunkt der Bewerbung)
  • Einseitige Zusammenfassung des oder der Projekt-Vorhaben
  • Beschreibung der Projektvorschläge mit möglichst aussagefähiger Visualisierung in Form von Skizzen, Fotos, Plänen einschließlich Vorstellungen zur Vermittlung etc.
  • Finanzplan für die Projekte (auf der Homepage gibt es eine Vorlage zum Download)
  • Selbstdarstellung der Mitglieder der Künstlergruppe
  • Dokumentationen realisierter Projekte (z.B. DVD)
  • Bewerbungsunterlagen in deutscher oder englischer Sprache

Das Gesamtbudget des Projektes sollte in der Regel 15.000 € nicht überschreiten.

Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Die Jury tagt in der Regel 3x jährlich.

Bewerbungen und Rückfragen sind zu richten an:

Fleetstreet Theater
Admiralitätstraße 76
20459 Hamburg
info (at) fleetstreet-hamburg de

Sebastian Bös

B.A. Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/53
Telefon: 0234/32-25046
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sebastian.boes (at) rub de

Betreuung der Videothek & IT – Verantwortlicher.

Susanne Goldmann

Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/132
Telefon: 0234/32-26701
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: susanne.goldmann (at) rub de

Hilfskraft von Prof.Dr. Ulrike Haß

Jasmin Maghames

B.A. Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 5/158

Telefon: 0234/32-25183
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: jasmin.maghames (at) rub de

Hilfskraft von Prof. Dr.  Guido Hiß, HK Bibliothek (Theaterwissenschaft).

Philipp Hohmann

Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/139
Telefon: 0234/32-27822
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sekretariat-theaterwissenschaft (at) rub de

Hilfskraft im Geschäftszimmer (Allg. Studienberatung, VSPL-Verarbeitung, Verarbeitung von Scheinen und Modulnachweisen).

Julia Nitschke

(B.A.) Wissenschaftliche Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/33
Telefon: 0234/32-23025
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: julia.nitschke (at) gmx net

Betreuung des Masterstudiengangs Szenische Forschung.

Sprechstunde nach Vereinbarung per EMail.

Sina-Marie Schneller

Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/139
Telefon: 0234/32-27822
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sekretariat-theaterwissenschaft (at) rub de

Hilfskraft im Geschäftszimmer (Studienberatung, VSPL-Verarbeitung, Verarbeitung von Scheinen und Modulnachweisen)