Automatisch gespeicherter Entwurf

boskop_werkstudent

Regiehospitanz am Theater Bielefeld zu besetzen

theaterbielefeld

Für die Produktion des Musicals Sunset Boulevard (Regie: Thomas Winter) sucht das Theater Bielefeld noch eine/n Regiehosptantin/en. Interessierte können sich melden bei Christian Hetzenecker unter 0151/18431871 oder chrishetzenecker (at) googlemail com.

Der Probenzeitraum ist: 02.02.-20.03.2015

Automatisch gespeicherter Entwurf

k3praktikum_orgakommdramaturgie
k3praktikum_tanzvermittlung

Studienaufenthalte im Ausland

Partnerinstitute und -universitäten

Erasmus-Partnerschaften des Instituts (In Europa)

Das Bochumer Institut verschickt seit vielen Jahren Studierende an Partneruniversitäten im Europäischen Ausland und nimmt im Gegenzug Studierende dieser Universitäten auf.

Z.Zt. bestehen folgende Partnerschaften:

  • Universiteit Antwerpen (Performing Arts) – 2 Plätze à 10 Monate
  • Universiteit van Amsterdam (Instituut voor Theaterwetenschap) – 2 Plätze à 6 Monate
  • Universität Bern (Institut für Theaterwissenschaft) – 2 Plätze à 12 Monate
  • University of Copenhagen (Department of Arts and Cultural Studies/Theatre) – 2 Plätze à 9 Monate
  • Rejksuniversiteit Gent (Performing Arts – Theatre Science) – 2 Plätze à 10 Monate
  • Université de Paris X – Nanterre (Départment des arts du spectacle) – 3 Plätze à 9 Monate
  • University of Poznan (Faculty of Polish and Classical Philology/ Theatre Science) – 2 Plätze à 10 Monate
  • Universität Wien (Institut für Theaterwissenschaft) – 3 Plätze à 9 Monate
  • Università degli studi di Pavia (Facoltà di Lettere) – Praktikumsplatz in der Germanistik (Betreuung der jährlichen Theateraufführung)

Studierende, die sich für einen Auslandsaufenthalt in Europa interessieren, können sich an unserem Institut um ein ERASMUS-Stipendium bewerben. Es informiert und berät Sie unsere Erasmuskoordinatorin PD. Dr. Monika Woitas. Persönliche Sprechstunden sind nach Absprache per Mail möglich.

[!] Achtung: Interessenten, die im Studienjahr 2015/16 ins Ausland gehen möchten sind dazu aufgerufen, sich dringend bei Monika Woitas zu melden, da die Anmeldungen für Erasmus für das gesamte Studienjahr 2015/16 (also Wintersemester 2015/16 und Sommersemester 2016) bis Ende Januar bzw. allerspätestens bis zum 4.2. vorliegen müssen.

Allgemeine Informationen zum ERASMUS-Mobilitätsstipendium (ca. 200 € pro Monat) sind auch auf den Internetseiten des International Office sowie bei Uta Baier (International Office) zu erhalten. Generell enden die Fristen für das akademische Jahr 2015/16 (sowohl WS 2015/16 wie auch SoSe 2016) Anfang des Jahres 2015 (meist im Januar und Februar 2015).

  • Bitte beachten Sie, dass ERASMUS 2014/15 in eine neue Programmphase startet. Im neuen ERASMUS-Programm (2014/15 bis 2020/21) wird es für die Studierenden möglich sein, mehrfach zum Studium und Praktikum als ERASMUS-Stipendiat ins Ausland zu gehen. So werden die Studierenden in jeder Studienphase (Bachelor-Master-Promotion) bis zu 12 Monate über ERASMUS gefördert werden können. Dabei spielt es auch keine Rolle mehr, wie oft man zum Studium und/oder Praktikum ins Ausland geht. Zum Beispiel könnte jemand währen des Bachelorstudiums 2 x 6 Monate an unterschiedliche Unis/Länder gehen. Oder 5 Monate zum ERASMUS-Studium, 3 Monate zum ERASMUS-Praktikum und nochmal 4 Monate zum Studium.

PD Dr. Monika Woitas
Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

GB 03/40

Tel: 0234-32-25106
Fax: 0234-32-14714
Monika.Woitas (at) t-online de

Partnerschaften International Office (Weltweit)

Das International Office bietet darüber hinaus einen Überblick über weltweite Stipendienprogramme, Netzwerke und Partnerschaften und informiert über die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums oder Praktikums. Ausführliche Informationen finden Sie hier: http://international.rub.de/ausland/index.html.de

Haben Sie Fragen an das International Office? Dann besuchen Sie doch einfach eine Sprechstunde im IO (Studierendenhaus, Raum 1/197), die auch in der vorlesungsfreien Zeit montags bis donnerstags von 10.30 bis 12.30 Uhr sowie von 14.30 bis 16.30 Uhr stattfindet.

P.S.: Treten Sie doch der Facebook-Gruppe Be In, Go Out bei. Dort können Sie sich mit Studierenden austauschen, die gerade im Ausland sind oder schon waren.

Veronika Fuckel und Uta Baier

Ruhr-Universitaet Bochum
International Office

SH 1/197, Universitaetsstrasse 150
D – 44801 Bochum, Germany

phone:  +49 (0)234 32 29814
fax:    +49 (0)234 32 14297
email:  uta.baier (at) uv.rub de

http://www.international.rub.de

 

Tim Christmann

(M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/34
Telefon: 0234/32-21778
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: Vorname.Nachname (at) rub de

Studienberater

Sprechstunde
Dienstags 10:15 bis 12:15
(ab dem 21.04.2015)

Die Anmeldung erfolgt über einen Eintrag in den Listenaushang an der Bürotür.

Jasmin Degeling

(M.A.) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/53
Telefon: 0234/32-25046
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: jasmin.degeling (at) hu-berlin de

Wissenschaftliche Mitarbeiter*in der Szenischen Forschung

Sprechstunde
Donnerstag 12:00 bis 14:00

Moritz Hannemann

(M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/135
Telefon: 0234/32-28248
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: moritz.hannemann (at) rub de

Studienberater

Sprechstunde

Mittwochs 14:00 -15:30 & nach Vereinbarung
(ab dem 29. April 2015)

Jurgita Imbrasaite

(M.A.) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/135
Telefon: 0234/32-28248
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: imbrasaite.jurga (at) rub de

Sprechstunde
Dienstags 14:00 bis 16:00

Lehre im Sommersemester 15

Studienführer

Der Studienführer des Sommersemester 2015 samt Vorlesungsverzeichnis sowie wichtigen Informationen zu den Studiengängen Theaterwissenschaft und Szenische Forschung steht ab sofort digital als PDF zur Verfügung.

 

 

 

Wochenplan

Wochenplan anwählen, um zur Vollbildansicht zu gelangen

wochenplan_wise1415

Weitere Infos

  • Die Anmeldung zu den Veranstaltungen läuft über Campus Office VSPL
  • Die Printversion des Studienführers ist nur noch im Zentralen Druckzentrum erhältlich. Weitere Infos hier.

 

FFT Düsseldorf sucht Praktikant*innen

FFT
Ab sofort bis Ende des Jahres sucht das FFT Düsseldorf für mindestens acht Wochen eine*n Praktikant*in in Vollzeit.

Das FFT (Forum Freies Theater) ist ein Produktions- und Präsentationsort für professionelles freies Theater. Ohne festes Schauspielensemble und mit über 300 Veranstaltungen pro Jahr steht das FFT für ein Programm an der Schnittstelle von Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und Musik. Das FFT arbeitet in regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken.

Im Rahmen eines Kombipraktikums bietet das FFT Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Theaterbetriebs:

  • Künstlerisches Betriebsbüro (KBB)
    Personal-, Raum- und Termindisposition, Künstlerbetreuung, Betreuung der Produktionsprozesse und Büroorganisation
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Erstellung der Pressematerialen, Pflege und Aufbau der Kontakte zu Medien und JournalistInnen, Vorbereitung von Pressegesprächen, Betreuung der Social-Media-Kanäle
  • Marketing
    Planung, Erstellung und Distribution des Werbematerials, u.a. Programmhefte, Postkarten, Flyer und Plakate zu einzelnen Produktionen, Anzeigen
  • Audience Development
  • Aufbau und Pflege der Kontakte zu Zuschauergruppen, Austausch mit Universitäten, zielgruppenspezifische Recherchen und Betreuung der Besuchergruppen vor Ort

Darüber hinaus bietet das Praktikum Einblick in die Programmdramaturgie eines freien Theaterhauses. Eine Einbindung in hauseigene Produktionen ist nach Absprache möglich.

Vorraussetzungen

  • Begeisterung für freies Theater
  • Interesse, in alleArbeitsbereiche hinter und auf der Bühne „hineinzuschnuppern“
  • Eigeninitiative
  • Zeitliche Flexibilität (inkl. Wochenende, Feiertage und abends)
  • Improvisationstalent und Spontaneität
  • Gelassenheit im Umgang mit unterschiedlichsten Menschen und Situationen

 

Interesse? Bewerbungen (inkl. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) an:

www.fft-duesseldorf.de

Weiterleitung zur Videothek...

Es erfolgt in Kürze eine Weiterleitung zur Videothek der Theaterwissenschaft. Sollte dies nicht geschehen, erreichen sie die Videothek über diesen Link.

Philipp Blömeke

(B.A.) Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 BochumRaum: GB 3/139

Telefon: 0234/32-27822
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sekretariat-theaterwissenschaft (at) rub de

Hilfskraft im Geschäftszimmer (Studienberatung, VSPL-Verarbeitung, Verarbeitung von Scheinen und Modulnachweisen)

NRW-Theaterkarte als Tutoriumsprojekt

Es erfolgt in Kürze eine Weiterleitung zur Theaterkarte. Sollte dies nicht geschehen, erreichen sie die Videothek über diesen Link.

Optionalbereich & Theater

International Drama in Action

Who wants to play with IDA?
Do you love acting and would like to know more about British drama? Are you an expert in drama and eager to learn more about its practical components? Are you fascinated by drama and theatre and curious about what goes on behind the curtain? Enter the limelight and play with IDA!

International Drama in Action is a performance project in four acts:

  • Introduction to Drama in English
  • Acting Workshop with playwright Rona Munro
  • Renaissance Drama and (Post-) Drama in English: Analysis and Play
  • Theatre Laboratory and Performance


The Modules

Drama, Theatre and Performance (5 CP, G 4)
Start: WS 2014/15, Ende: WS 2014/15
English Drama in Action (10 CP, G 2)
Start: SoSe 2015, Ende: SoSe 2015

Get involved
Open to B.A. students of all fields. Please apply by sending a letter of motivation in English (download hier) to Svenja Böhm, Roland Weidle or Anette Pankratz. The deadline for the application is 30 September 2014.

:::

Die Sozialwissenschaften im Theater: Forschung in szenierten Welten!

Der Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie wird ab nächstem Semester ein Modul im Optionalbereich anbieten, welches insbesondere für Studierende der Theaterwissenschaft interessant sein wird. Das Modul ist als Lehrforschungsprojekt angelegt und betrachtet über zwei Semester das Forschungsfeld Theater mit kultur- und sozialwissenschaftlichem Blick.

Das Projekt möchte Studierende einladen, sich auf Ungewöhnliches einzulassen und kreativ zu experimentieren – auf höchstem Niveau im Rahmen einer systematisch angeleiteten Begegnung zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen Hörsaal und Bühne. Theater als Forschungsfeld bietet facettenreiche Anknüpfungen, um dem Spannungsverhältnis zwischen Inszenierung und Authentizität, Materialität und Konstruktion, Regelwerk und Improvisation nachzuspüren. Die Theaterbühne ist in ihrer Materialität ein realer, konkreter Raum, der gleichwohl durch Licht, Bühnenbild und die Performance der SchauspielerInnen immer wieder anders in Szene gesetzt wird; das Schauspiel ist klar als Inszenierung markiert und doch sollen die SchauspielerInnen in ihrer Rolle aufgehen, sie quasi leben, authentisch spielen, ihre eigenen Biographien und Erfahrungen einerseits ablegen, andererseits einbringen. Kurzum: Das Theater ist ein sozialer Raum, in dem Realitäten, Reflexionen, Emotionen und Selbstverständnisse eng miteinander verwoben sind, gewissermaßen ein Reagenzglas für sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung.

Zugleich wird das Projekt den Studierenden Möglichkeiten eröffnen, ihre Forschungsergebnisse nicht ausschließlich in Form akademischer Texte, sondern darstellend im Sinne performativer Sozialforschung zu präsentieren. Damit sollen die Ausdrucksmittel des Theaters als Ausdrucksmittel der Wissenschaft erarbeitet und erprobt werden.

Studierende der Theaterwissenschaft können das Modul im Optionalbereich absolvieren. Das Lehrforschungsprojekt richtet sich dabei an Studierende ab dem dritten Fachsemester mit einem ausgeprägten Interesse an selbständiger qualitativer und interdisziplinärer Forschung. Im Zuge des Brückenschlages zwischen Wissenschaft und Kunst bietet das Projekt Möglichkeiten zur Reflexion der Reichweite unterschiedlicher, den Studierenden vielleicht auch bereits vertrauter wissenschaftlicher Zugänge wie auch zur Aneignung, Entwicklung und Erprobung kultur- und sozialwissenschaftlicher Methodenkompetenzen.

Anmeldungen sind über VSPL bis zum 26.09.2014 möglich. Weitere Infos hier.

Wissenschaftliches Schreiben lernen

schreibzentrum

Das Schreibzentrum, 1997 gegründet, ist eine zentrale Einrichtung der RUB. Es setzt sich zum Ziel, das Lehren und Lernen des wissenschaftlichen Schreibens an der Ruhr-Universität zu professionalisieren. Die Angebote des Schreibzentrums stehen Studierenden, Promovierenden und Lehrenden aller Fachbereiche zur Verfügung.

Studierende und Promovierende unterstützen wir dabei, ihr Repertoire an Schreibstrategien zu erweitern und ihr Schreiben zu reflektieren, um präzise und schlüssige Texte souveräner zu verfassen. Lehrende unterstützen wir dabei, wissenschaftliches Schreiben sinnvoll zu vermitteln. Dafür entwicklen wir im Gespräch mit ihnen Ideen, wie sie für ihr Fach passende Übungen und Aufgaben in ihren Seminaren einsetzen können.

Angebotsformate zum wissenschaftlichen Schreiben für Studierende

Workshops

Unsere Workshops sind zugeschnitten auf unterschiedliche Schreibanforderungen und Zielgruppen. In den zwei- oder dreitägigen Blockveranstaltungen lernen Sie, Ihre Schreibaufgaben in einzelne Arbeitsschritte zu zerlegen, und Sie erproben Strategien, die helfen, entscheidende Teilaufgaben der wissenschaftlichen Textproduktion systematisch und produktiv zu bearbeiten.
Um sich für unsere Workshops anzumelden, ist das Ausfüllen eines Bogens erforderlich. Sie finden ihn entweder direkt beim Schreibzentrum, GB 5/151, oder online bei der Beschreibung des entsprechenden Workshops.

Miniworkshops

In unseren Mini-Workshops bearbeiten wir jeweils Themen rund ums wissenschaftliche Schreiben oder Teilaufgaben, die Sie bei der Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit bewältigen müssen. Um sich zu einem Mini-Workshop anzumelden, schreiben Sie bitte eine E-Mail an schreibzentrum (at) rub de, in der Sie uns Ihr Studienfach und den entsprechenden Mini-Workshop nennen.

Seminare

In jedem Semester bieten wir verschiedene Lehrveranstaltungen im Optionalbereich sowie Schreibwerkstätten für angehende Deutschlehrerinnen und -lehrer an. Wie Sie sich zu einem unserer Seminare anmelden können, erfahren Sie auf unserer Homepage bei der Beschreibung des entsprechenden Seminars.

Offene Sprechstunde

Hier können Sie besprechen, welche Angebote des Schreibzentrums sinnvoll für Ihre Anliegen sind und kleine Fragen direkt klären. Wir sind dienstags und donnerstags von 11 bis 12 Uhr für Sie zu sprechen – ohne Anmeldung.

Schreibgruppen

Besonders in der Abschlussphase des Studiums empfiehlt es sich, Arbeitsgemeinschaften mit Gleichgesinnten zu bilden. In einer Schreibgruppe können Sie sich regelmäßig über Ihr Schreibprojekt austauschen, sich bei Schreibkrisen gegenseitig unterstützen, sich Rückmeldung auf Textentwürfe holen und sich durch Absprachen einen verbindlichen Arbeitsrahmen schaffen.
Bei Interesse können Sie sich gern in der offenen Sprechstunde informieren und anmelden.

TextTour – Schreibberatung von Studierenden für Studierende

Unsere Schreibtutorinnen und -tutoren erarbeiten im Gespräch gemeinsam mit Ihnen Antworten auf Ihre Fragen zum wissenschaftlichen Schreiben, beispielsweise in Bezug auf Zeitplanung, die Strukturierung der Arbeit oder die Themenfindung und -eingrenzung. Sie geben auch Feedback auf Auszüge Ihres Textes und unterstützen Sie dabei, einen Einstieg ins Schreiben zu finden.
Die Tutorinnen und Tutoren sind montags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 16.00 Uhr zu sprechen. Sie sind zu finden im Gruppenarbeitsraum 8 in der GB-Bibliothek auf Ebene 3 (Eingang über 4 oder 6 Nord) – auch in der vorlesungsfreien Zeit.

Einzelberatung

Wenn Sie beim Schreiben einer Studienarbeit Schwierigkeiten haben, Sie z.B. nicht wissen, wie Sie Ihr Thema eingrenzen, eine Gliederung erstellen oder wenn Sie keinen Anfang finden, bieten Ihnen auch die Mitarbeiterinnen des Schreibzentrums individuelle Beratung an. Einen Termin können Sie in der offenen Sprechstunde, per E-Mail oder telefonisch vereinbaren.

Semesterplan mit allen Seminaren, Workshops und weiteren Angeboten zum Download

Ausgabe von Studienführern und Readern

Da mit Ablauf des Sommersemesters 2013 die Geldannahmestellen der einzelnen Insitute und Lehrstühle geschlossen werden, können Studienführer, Reader sowie Drucksachen im Allgemeinen ab sofort nur noch im Zentralen Druckzentrum der Ruhr-Universität ausgegeben werden.

Das Druckzentrum befindet sich im SSC (01/219)
Druckzentrum RUB

Norbert Otto Eke, Ulrike Haß, Irina Kaldrack: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater

raumbild

 

Ist im Februar 2014 im Wilhelm Fink Verlag erschienen.

Der vorliegende Band fragt nach dem Begriff der »Bühne« als Übergangszone par excellence, ihrer experimentellen Entgrenzung, Umformulierung bzw. ihres möglichen Verschwindens in der Gegenwart medialer Figurationen.

Historisch betrachtet wird die Bühne des Theaters im 18. Jahrhundert zunächst als Bild/Tableau definiert und erst in den Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts als Raum entdeckt und begriffen. Zwar bilden Bild und Raum dabei ein Gegensatzpaar, die Vorstellung des Raums als Container allerdings bleibt davon unberührt. Die Bühne bleibt der Alternative von Nacheinander und Nebeneinander unterstellt und wird bis heute fast ausschließlich unter dem Aspekt der Zwei- oder Dreidimensionalität diskutiert. Demgegenüber beleuchtet der Band, welche Kategorien von Bühne zeitgenössische Theater- und Tanzperformances nahelegen.

Guido Hiß: Theater, Mythen, Medien

Guido Hiß: Theater, Mythen, Medien

hißtmm

 

Erschienen im November 2013 im epodium – Verlag.

Mythen erschöpfen sich nicht in Liedern vom Anfang der Welt und von den Taten der Götter und Helden. Selbst medial veranlagt, sind sie zugleich ihre eigene Botschaft, in der Lage, unser Bild von der Welt unterschwellig zu formen. Mythen bauen Welten und verbinden diejenigen, die in ihnen wohnen. An die Stelle von Freiheit setzen sie Schutz und Heimat und vor das Ich tritt das alles bestimmende Wir.Dem Szenischen vorgängig aber nicht fremd, ermöglichen sie Aufschluss über die Verstrickung des theatral Neuen ins rituell Alte. Dies gilt mit Blick auf den tragischen Anfang der griechischen Bühne, doch am Mythischen leiden noch szenische Spiele unserer Tage. Die mythische Dimension ist für das moderne Theater relevant wie die mediengeschichtliche wie für das antike.

Das Buch ist ab sofort zum Sonderpreis von 22 Euro für Studierende im Geschäftszimmer erhältlich.

AUDIOPERATIONS

Tiere die sich Maschinen hingeben, kleingehackte Verse oder Gespräche mit Schlafenden werden zum Gegenstand einer ungewöhnlichen Sammlung von Klang und Raum.

Unter dem Titel Theater – Performance – Raum – Klang führte der Musiker und Komponist Bojan Viletic die Szenischen Forscher an die vielfältige Arbeit mit Sound heran. Daraus entstand eine Ausstellung die am 12. Januar 2014 im Khaus in Herne zu sehen war.

Mit: Helene Ewert, Julian Gerhard, Martina Gimplinger, Kama Frankl, Josefine Rose Habermehl, Asli Karali, Julia Nitschke, Mina Novakova, Mira Pahlke, Ruth Schultz, Carolin Vogel, Ulrike Weidlich

Die Presse zu audioperations

Hier ein Einblick:

Dr. Marita Tatari

« Übersicht

Veröffentlichungen

Bücher

Heidegger et Rilke – Interprétation et partage de la poésie
L’Harmattan, Ouverture Philosophique, Série esthétique, Paris 2013

Theater nach der Geschichtsteleologie – Gespräche mit Laurent Chétouane, Ulrike Haß, Erich Hörl, Nikolaus Müller-Schöll, Jean-Luc Nancy, Joseph Vogl
Diaphanes, Berlin/Zürich, erscheint im April 2014

Aufsätze

Hier Außensein. Tanz bei Laurent Chétouane
Hrsg. v. Nikolaus Müller-Schöll, (in Vorbereitung)

Rhythmus und Handlung in Ödipus auf Kolonos
In: Rhythmus der Vorstellungen, Hrsg. v. Jörn Etzold, Fink Verlag, München (in Vorbereitung)

Doppeltes Echo auf Laurent Chetouanes Erdbeben in Chili
(Gemeinsam mit Ulrike Haß.) In: Die Praxis der/des Echo. Vom Widerhall in den Künsten, dem Theater und der Geschichte, hrsg. von Veronika Darian, Micha Braun und Jeanne Bindernagel. Open access-Publikation zum wissenschaftlich-künstlerischen Symposium (Februar 2013), http://konferenz.uni-leipzig.de/echo2013/projekt/publikationen/beitraege/hass-tatari/.

Bühne des Dramas. Primäre Exposition und Raum ästhetischer Erfahrung
In: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater, Hrsg. v. N. O. Eke, U. Haß, I. Kaldrack, Fink Verlag, München (erscheint 2013)

Gespräch mit Claudia Bosse
In: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater, ebd.

Wirken der Wahrheit des Seins: Die Interpretation der Dichtung in Heideggers Rilke-Lektüre
In: Heidegger und die Dichtung, Heidegger Jahrbuch Band 8, Hrsg. v. Holger Zaborowski u. Alfred Denker, München, Alber-Verlag, (erscheint 2013)

Le drame révolu et le drame de la présence
In: Théâtrepublic, Paris, 2012, 26-30

Von der ontologischen Differenz zum Theater
In: Performing politics. Politische Kunst machen nach dem 20. Jahrhundert, Hrsg. v. N. Müller-Schöll, A. Schallenberg, M. Zimmermann. Theater der Zeit, Berlin 2012, 172-175

Ist Rancières ästhetische „Neuaufteilung des Sinnlichen“ politisch? Autonomieästhetik im Realitätstheater Rimini Protokolls
In: Formationen des Öffentlichen in ästhetischen und künstlerischen Praktiken, Hrsg. v. D. Kammerer. Bielefeld, Transcript Verlag, 2012, 181-195

Das Drama wieder. Eine begriffliche Untersuchung
In: Das Drama nach dem Drama, Hrsg. v. A. Pelka u. S. Tigges. Bielefeld, Transcript Verlag, 2011, 385-396

Herméneia de l’être et dialogue – Esquisse d’une herméneutique heideggérienne
In: Revue Philosophique de Louvain, vol. 108, n.1/2010, 113-138

L’extime du drame
In: Revue Europe, Paris, Mai 2010, 105-113

Die Doppelbindung ästhetischer Erfahrung als dran
In: Internationales Jahrbuch für Hermeneutik, Tübingen, 2009, 267-288

Draaman ekstiimi
In: Susanna Lindberg, Ari Hirvonen (eds): Mikä mimesis? Philippe Lacoue-Labarthen filosofinen teatteri. Tutkijaliitto, Helsinki, 2009, 120-131

Sebastian Kirsch: Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‚Untote‘ in der Kultur

Sebastian Kirsch: Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‘Untote’ in der Kultur

kirschrealeperspektive


Erschienen im Juli 2013 im Theater der Zeit – Verlag und für 25 Euro im Buchhandel erhältlich.

Dieses Buch zeichnet ein beeindruckendes kulturtheoretisches Panorama, das sich zwischen Lohenstein und Lacan, Dürer und Deleuze, Shakespeare und Benjamin, Galilei und Cronenberg erstreckt.

Seit ihrer (Wieder-)Entdeckung in der Frühen Neuzeit gibt es ein wiederkehrendes Urteil über die Zentralperspektive: Sie ist ein Herrschaftsinstrument zur Unterwerfung der Umwelt von einem einzigen Punkt aus; sie ist ein Wahrnehmungsmodell, das sich rein auf das berechenbare Außenbild der Dinge beschränkt; und sie hängt systematisch mit dem cartesianischen Subjektentwurf zusammen, der die narzisstische Selbstermächtigung des europäischen Menschen mit all ihren verheerenden Folgen einleitete. Letztlich wird seit Leonardo da Vinci, der Ende des 15. Jahrhunderts die „Einäugigkeit” perspektivischer Gerätschaften beklagte, an der Überwindung des zentralperspektivischen Paradigmas gearbeitet – auch und gerade auf dem Theater, dessen Guckkastengeschichte ohne die Mittel der Perspektive nicht denkbar gewesen wäre. Im „polyperspektivischen” 21. Jahrhundert erscheint die Zentralperspektive vollends als eine Angelegenheit der Vergangenheit.
 
In einem großangelegten, psychoanalytisch inspirierten Versuch fragt Sebastian Kirsch hingegen nach dem, was an dieser Verabschiedung nicht stimmt: Warum werden Versuche, ein Jenseits von Perspektive und Subjekt zu behaupten, regelmäßig von dem eingeholt, was sie hinter sich lassen wollen? Was arbeitet in der Matrix der Perspektive als ein traumatischer Kern oder als ein „Reales” (Lacan), sodass sie offenbar immer wieder aufs Neue verabschiedet werden muss? Inwiefern tragen sich gegenwärtige politische und ästhetische Entwicklungen nach wie vor in sie ein? „Das Reale der Perspektive” zeichnet ein beeindruckendes kulturtheoretisches Panorama, das sich zwischen Lohenstein und Lacan, Dürer und Deleuze, Shakespeare und Benjamin, Galilei und Cronenberg erstreckt und die barocke Schwellenzeit um 1600 mit dem Übergang vom 20. zum 21. Jahrhunderts überblendet.

 

Ulrike Haß: Mark Lammert Bühnen Räume Spaces

Ulrike Haß: Mark Lammert – Bühnen Räume Spaces

haßspaces

Erscheint im November 2013 im Theater der Zeit – Verlag.

Mark Lammert ist bildender Künstler. Seine erste Arbeit für das Theater ist der Raum für Heiner Müllers Inszenierung Duell Traktor Fatzer 1993 am Berliner Ensemble. Aus dieser Zeit datieren die Grundzüge eines szenischen Denkens, das Mark Lammert in reduzierten, abstrakten und gleichzeitig konkreten Bühnenräumen und Kostümen jenseits jeglicher Dekoration realisiert. Seine Räume bilden niemals nur ein ästhetisches Additiv zur Inszenierung. Sie gestalten keine ‘Umgebung’ und streben keine Komplementarität an. Sie wollen sich nicht ‘passend’ machen, beharren aber auch nicht auf einer bedeutungsvoll aufgeladenen Autonomie. Sie treten nicht dezent in den Hintergrund, sondern sie exponieren sich. Sie spielen mit: Bewegliche Objekte, Licht und Farben, die sich in ständiger, fast unmerklicher Bewegung befinden und permanent wechselnde Relationen herstellen, ändern, zulassen. Lammerts Arbeiten für Heiner Müller, Jean Jourdheuil, Dimiter Gottscheff, Volker Schlöndorff u. a. werden in einer Dramaturgie von Bildern und Texten dokumentiert, die diesen Bühnenräumen gerecht zu werden sucht. Durchgehend farbig illustriert.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung und der Kunststiftung NRW

Neuerscheinungen am Institut

Auf folgende, kürzlich von am Institut Lehrenden und Forschenden publizierte Neuerscheinungen ist hinzuweisen:

raumbild Norbert Otto Eke, Ulrike Haß, Irina Kaldrack: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater
Erschienen im Februar 2014 im Wilhelm Fink Verlag. Das Buch ist ab sofort zum Sonderpreis von 20 Euro für Studierende im Geschäftszimmer erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.
haßspaces Ulrike Haß: Mark Lammert: Bühnen Räume Spaces
Erscheint im November 2013 im Theater der Zeit – Verlag. Das Buch ist in Kürze im Geschäftszimmer erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.
hißtmm Guido Hiß: Theater, Mythen, Medien
Erschienen im November 2013 im epodium – Verlag. Das Buch ist ab sofort zum Sonderpreis von 22 Euro für Studierende im Geschäftszimmer erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.
kirschrealeperspektive Sebastian Kirsch: Das Reale der Perspektive. Der Barock, die Lacan’sche Psychoanalyse und das ‚Untote‘ in der Kultur
Erschienen im Juli 2013 im Theater der Zeit – Verlag. Das Buch ist für 25 Euro im Buchhandel und beim Verlag erhältlich. Weitere Infos hier und beim Verlag.

4.48v0.1

Szenisches Projekt II ::: Anna-Lena Klapdor

4.48v0.1
nach Sarah Kanes 4.48 Psychosis (1999)

Holy water / Cannot help you now / A thousand armies / Couldn’t keep me out / I don’t want your money / I don’t want your crown / See I’ve come to burn / Your kingdom down / Holy water / Cannot help you now / See I’ve come to burn / Your kingdom down / And no rivers and no lakes / Can put the fire out / I’m gonna raise the stakes / I’m gonna smoke you out // Seven devils all around me / Seven devils in my house / See they were there when I woke up this morning / And I’ll be dead before the day is done / Seven devils all around you / Seven devils in your house…
Seven Devils, Florence and the Machine, Ceremonials (2011)

mit: Sebastian Boes, Dana Divis, Livia Kleinwächter, Svenja Marzinowski, Sebastian Radermacher, Sina-Marie Schneller, Laura Strack, Manuel Zauner
Kostüm: Emese Bodolay

Konzept und Regie: Anna-Lena Klapdor mit Anna Kpok

Mentor: Alexander Kerlin

Dank an: Henning Gebhard, Lisa Kerlin, Anja Plonka, sektundbrezel.de, Mary Shnayien

Audiotopias - Performing Music

 

Audiotopias – Performing Music brachte am FFT Düsseldorf Künstler aus Deutschland, den Niederlanden, Kanada und der Schweiz unter musikalischen Vorzeichen am FFT zusammen: Gemeinsam wurden die eigenen Hörgewohnheiten und Formen des Musikkonsums refelektirt. Gefragt wurde nach den Möglichkeiten einer musikalischen Praxis, die sich zumindest zeitweise der Kommerzialisierung entzieht – jenseits von Urheberrechtsdebatten, Umsatz- und Downloadzahlen: Eine Praxis, die den utopischen Charakter von Musik erfahrbar machen kann.

Am 22. November 2012 startete diese internationale Koproduktionsreihe mit der Premiere von „Killing the Monsters – Ein armes Musical über das echte Leben“. Zum Auftakt stellten die Studierende des Masterstudiengangs Szenische Forschung der Ruhr-Universität Bochum ein Rahmenprogramm zusammen: Junge Künstler aus der Region zeigten – teils zum ersten Mal – ihre Arbeiten zur gemeinschaftlichen Klang- und Musikproduktion. Das Publikum selbst steht dabei mitunter als Klangproduzent im Fokus.

Von: Josefine Rose Habermehl, Christiane Holtschulte, Andrea Kurz-Richards, Almut Pape, Jascha Sommer, Ulrike Weidlich

Nichts

Szenisches Projekt II ::: Kama Frankl

nichtskamaseite1 ::: Bericht der WAZ vom 1.5.2013 :::
nichtskamaseite2

Robin Junicke

Kontakt

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

GB 3/53

Tel: 0234-32-25106
Fax: 0234-32-14714
robin.junicke (at) rub de

Sprechstunde

nach Vereinbarung per E-Mail.

Links

Veröffentlichungen

Webauftritt

www.theater-dokumentation.de

(M.A.) Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Robin Junicke, geboren 1980 in Bochum. Zivildienst, dann Studium der Theater-, Musik-und Medienwissenschaft in Bochum. Studienabschluss im Jahr 2009 mit dem Master of Arts in Theater- und Medienwissenschaft. Robin Junicke promoviert in der Theaterwissenschaft zu Aspekten von Performativität und Mythos im Rollenspiel.

Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet Robin Junicke als Fotograf und Kameramann für diverse Theater, insbesondere des Ruhrgebiets.

Er betreut die Bildredaktion von Schauplatz Ruhr seit der Gründung des Magazins 2007.

Mag. Elisabeth Pölzl (M.A.)

(M.A.) Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/134
Telefon: 0234/32-22102
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: e.poelzl (at) gmx de

Sprechstunde
Mittwochs 12:30 bis 13:30

Dr. des. Judith Schäfer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/34
Telefon: 0234/32-21778
Fax: 0234/32-14714E-Mail:

judith.schaefer (at) rub de

Sprechstunde

Montag 11:30 bis 12:30
und nach Vereinbarung per Mail

Videokunst & Szenische Forschung

Technische Kompetenzen

Während im Kino – und oft auch im heimischen Wohnzimmer – das Bewegtebild im Mittelpunkt steht, ist es bei Theaterstücken oder Installationen eher der Fall, dass das Video auf die Inszenierung, den Raum und den Ort Bezug nehmen muss. Doch welche Autonomien kann – und welche Verbindungen muss Video in einem solchen Rahmen haben?

Im Wintersemester 2012/2013 wurden die Szenischen Forscher dank Nils Vogues von Sputnick an das Medium Video herangeführt. Anhand eigener Videoproduktionen – vom Konzept bis zur Installation – wurden Fragen untersucht werden wie: Was kann Video? Was für Möglichkeiten ergibt der jeweilige Kontext? Was für Interaktionen können entstehen? Wie verändert der Raum die Wahrnehmung des Films? Was für technische Möglichkeiten gibt es?

Aus dieser Beschäftigung mit dem Medium Film sind fünf Kurzfilme Entstanden:

x mal ich von Jascha Sommer;
Redebedarf von Ulrike Weidlich;
Popping instructions von Anna-Lena Klapdor,
Pourtraire von Kama Frankel und Martina Gimplinger,
Lüge von Emese Bodolay, Josephine Rose Habermehl und Almut Pape.

Dozent: Nils Voges

stattmenschen

Szenisches Projekt II ::: Almut Pape

stattmenschen versucht einen Austausch zwischen den unbewegten Bewohnern des urbanen Raumes und ihrer menschlichen Mitbewohner. Dem Verdacht nachgehend, dass die menschliche Selbstreferenzialität nicht mehr als Maß aller Dinge gelten kann, nähert sich dieser auditive Spaziergang der urbanen Umgebung auf animistische Weise. Er gibt den Dingen und Orten ein hörbares Potential, um daraus etwas zu konstruieren, das “Subjektivität” oder “Persönlichkeit” genannt werden könnte. Das Smartphone, selbst Ding und Ware, wird zum Übersetzer oder Schamane und verschafft dem Zuhörer Zugang zu anderen Schichten von Wirklichem, die das Menschliche umhüllen und beinhalten: eine auditive Entdeckung der Schichtung von Selbst-Konstruktionen.

stattmenschen bedient sich der Möglichkeiten von radio aporee und ist zu finden auf:
http://aporee.org/mfm/

Von: Almut Pape, Raphaela Willwerth (M.A. Medienwissenschaft RUB), Julia Zöllner (M.A. Medienwissenschaft RUB)

Mentor: Erich Hörl

Dank an Udo Noll. Begründer der radio aporee

:::Bericht der Ruhr-Nachrichten:::

:::Bericht Lokalkompass:::

Schauplatz Ruhr 2013 - Geschichte im Spiel

Die neuste Ausgabe von Schauplatz Ruhr, dem Jahrbuch des Bochumer Instituts für Theaterwissenschaft, ist beim Verlag Theater der Zeit erschienen und im Buch- und Zeitschriftenhandel, dem Institut sowie beim Verlag erhältlich.

schauplatz13_cover

Jahrbuch zum Theater im Ruhrgebiet

Nirgends in Europa gibt es eine ähnlich dichte Theaterlandschaft wie im Ruhrgebiet. Das Jahrbuch Schauplatz Ruhr begleitet in Analysen, Essays, Porträts und Gesprächen die Theater der Region, stellt die Macher vor und zeigt Entwicklungen und Leitlinien.

Der thematische Schwerpunkt von Schauplatz Ruhr 2013 widmet sich der Inszenierung von Geschichte. Als Medium des kulturellen Gedächtnisses ist Theater dabei besonders angesprochen, nicht nur auf der Ebene von Klassikerinszenierungen. Im Zusammenhang eines erweiterten Begriffs von Geschichte werden auch kulturelle Aktivitäten, die das Gedächtnis der Region in anderen Medien vermitteln, vorgestellt. Dabei ist die kulturpolitische Frage leitend, welches Bild das Ruhrgebiet von sich vermitteln möchte, insbesondere in seinen kulturellen Großprojekten und historischen Museen.

Maßgeblicher Teil der regionalen Inszenierung von Geschichte ist die Ruhrtriennale, die 2012 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. In einem zweiten Schwerpunkt wird Schauplatz Ruhr über das erste Jahr der Intendanz von Heiner Goebbels berichten und sich in Gesprächen, Kritiken und Analysen mit dem Programm und Konzept seiner Intendanz auseinandersetzen.

Ein dritter Teil, das Tableau, versammelt Berichte über den Schauplatz Ruhr, vom Stadttheater bis zum Festival, von der Performance bis zum kulturellen ‘Event’, von der Oper bis zum Figurentheater.

Schauplatz Ruhr 2013
Jahrbuch zum Theater im RuhrgebietHerausgegeben von Meike Hinnenberg, Guido Hiß, Robin JunickeVerlag Theater der Zeit
Broschur mit 112 Seiten
Format: 210 x 280 mm
ISBN 978-3-943881-27-1€ 10,00 ::: jetzt vorbestellen!
2013 | Geschichte im Spiel

  • Jörn Rüsen: Geschichtsbewusstsein und Erinnerung
  • Interviews mit Annette Dabs, Hans-Peter Litscher und Wolfram Lotz
  • Ruhrtriennale IV
  • Herausragende Inszenierungen der Region

Vorlesungsverzeichnis WiSe 2013/14

Studienführer

Der aktualisierte Studienführer samt Vorlesungsverzeichnis sowie wichtigen Informationen zu den Studiengängen Theaterwissenschaft und Szenische Forschung steht ab sofort digital als PDF zur Verfügung.

 

 

Wochenübersicht

(Zum Vergrößern Abbildung anwählen)
wochenplan112013

Weitere Infos

  • Ab diesem Semester ist die Printversion des Studienführers nur noch im Zentralen Druckzentrum erhältlich. Weitere Infos hier.
  • Eine VSPL-Anmeldung für die Lehrveranstaltungen ist seit Anfang September und noch bis Ende diesen Jahres möglich.


 

We did not fully understand the complexity of the situation we where dealing with

Szenisches Projekt I des 1. Jahrgangs der Szenischen Forschung

 

Bilder: Robin Junicke

5. Juli, FFT Juta Düsseldorf

Hans-Werner Krösinger hat sich in den letzten Jahren in mehreren Theaterarbeiten mit ethnischen Konflikten und Völkermorden sowie der Frage ihrer Darstellung auseinandergesetzt: Mit dem Völkermord an den Armeniern, den Bürgerkrieg im Libanon und den Völkermord in Ruanda. Im Sommersemester 2012 haben sich nun neun Studierende unter der Leitung Krösingers mit dem Genozid in Ruanda 1994 beschäftigt und durch einen Papierberg gegraben. Unter Benutzung von Biographien, Wissenschaftliche Abhandlungen, Interviews, Romanen, Reiseführern und UN-Berichten gestalteten sie eine szenische Kollage in den Räumlichkeiten des FFT Düsseldorf. Der titelgebenden Aussage Kofi Annans We did not fully understand the complexity of the situation we where dealing with folgend, wurde einerseits die Unmöglichkeit des genauen Nachvollzugs der Ereignisse thematisiert, andererseits der Versuch unternommen, Ursachenforschung zu betreiben ohne die vielen Widersprüche zu ignorieren. Als Schauplatz diente das FFT Juta: Die Eingangshalle, das Treppenhaus, das Foyer und die Bühnen. Das hinzugezogene Material wurde an jedem Ort anders zum Sprechen gebracht – Vermittels Reden, Chören, Fragebögen, Bild- und Filmmaterial. Die Zuschauer wurden vermessen, aufgeteilt, durch Bohnen geleitet, zusammengepfercht und schließlich aufgefordert sich selbst einen Weg durch das Material zu suchen.

Mit: Emese Bodolay, Kama Frankl, Martina Gimplinger, Josefine Rose Habermehl, Anna-Lena Klapdor, Almut Pape, Andrea Richarz, Jascha Sommer, Ulrike Weidlich

Gastprofessor: Hans-Werner Krösinger

Fremde Wesen

Szenisches Projekt I des 2. Jahrgangs der Szenischen Forschung

Weiterlesen Fremde Wesen

Fleetstreet Residency Program

fleetstreet
Das Fleetstreet Theater Hamburg legt gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung und der Rudolf Augstein Stiftung seit dem 01.01.2011 ein Residenzprogramm für Künstlergruppen auf, die möglichst spartenübergreifend mit Mitteln der performativen Künste, der Bildenden Kunst, des Films und/oder der Musik arbeiten.

Durch das Fleetstreet Residency Program sollten junge Gruppen gefördert werden, die mit überschaubaren Mitteln Produktionen erarbeiten, die sich für kleinere Theaterräume eignen.

Den Künstlergruppen werden für die Dauer von einem  Monat bis sechs Monaten das Fleetstreet Theater in Hamburg zur Verfügung gestellt. Soweit die Künstlergruppe nicht in Hamburg ansässig ist wird außerdemein Wohnatelier (3 Zimmer, Küche, Bad) bereitgestellt und eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 1.000 €pro Monat gezahlt. Für alle  Gruppen besteht zusätzlichdie Möglichkeit, bei der HamburgischenKulturstiftung und der Rudolf Augstein Stiftung Zuschüssebis zu jeweils 3.000 € für die Kosten der Durchführung und Präsentation der Projekte zu beantragen. Dies sollte bereits in der Bewerbung um die Residenz erfolgen und entsprechend im Finanzierungsplan kenntlich gemacht werden.

Einzelheiten über die zur Verfügung gestellten Räume und deren Ausstattung sind im Internet dargestellt unter www.fleetstreet-hamburg.de.

Ziel des Fleetstreet Residency Program ist es, Künstlergruppen in den Räumen des Fleetstreet Theaters Gelegenheit zu geben, eigenständig ein bzw. mehrere Projekt/e zu erarbeiten und das/die Projekt/e bzw den Arbeitsprozess im Fleetstreet Theater der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Über die Vergabe der Residenzenentscheidet eine Jury, die derzeit aus folgenden Personen besteht:

  1. 1. Anna Augstein, Vorstandsvorsitzende der Rudolf Augstein Stiftung
  2. 2. Elise von Bernstorff, Theaterwissenschaftlerin, freie Dramaturgin
  3. 3. Johanna Hülbusch, stellvertr. Geschäftsführungder Hamburgischen Kulturstif-tung
  4. 4. Marie-Luise Tolle, Senatsdirektorin Kulturbehörde Hamburg
  5. 5. Andràs Siebold, Chefdramaturg Kampnagel
  6. 6. Hans Jochen Waitz, Vorstand Fleetstreet e.V.

Interessierte Künstlergruppen und Einzelkünstler_innen können Bewerbungen einreichen, die Folgendes beinhalten sollen:

  • Fact sheet (Name/Namen der Beteiligten; Kontaktdaten des/der Ansprechpartner_in:  Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Website; Projekttitel; gewünschter Residenz-Zeitraum, d.h. Länge und Zeitpunkt; Gesamtkosten des Vorhabens und Finanzierungslücke zum Zeitpunkt der Bewerbung)
  • Einseitige Zusammenfassung des oder der Projekt-Vorhaben
  • Beschreibung der Projektvorschläge mit möglichst aussagefähiger Visualisierung in Form von Skizzen, Fotos, Plänen einschließlich Vorstellungen zur Vermittlung etc.
  • Finanzplan für die Projekte (auf der Homepage gibt es eine Vorlage zum Download)
  • Selbstdarstellung der Mitglieder der Künstlergruppe
  • Dokumentationen realisierter Projekte (z.B. DVD)
  • Bewerbungsunterlagen in deutscher oder englischer Sprache

Das Gesamtbudget des Projektes sollte in der Regel 15.000 € nicht überschreiten.

Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Die Jury tagt in der Regel 3x jährlich.

Bewerbungen und Rückfragen sind zu richten an:

Fleetstreet Theater
Admiralitätstraße 76
20459 Hamburg
info (at) fleetstreet-hamburg de

Sebastian Bös

B.A. Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/53
Telefon: 0234/32-25046
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sebastian.boes (at) rub de

Betreuung der Videothek & IT – Verantwortlicher.

Susanne Goldmann

Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/132
Telefon: 0234/32-26701
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: susanne.goldmann (at) rub de

Hilfskraft von Prof.Dr. Ulrike Haß

Jasmin Maghames

B.A. Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 5/158

Telefon: 0234/32-25183
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: jasmin.maghames (at) rub de

Hilfskraft von Prof. Dr.  Guido Hiß, HK Bibliothek (Theaterwissenschaft).

Philipp Hohmann

Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/139
Telefon: 0234/32-27822
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sekretariat-theaterwissenschaft (at) rub de

Hilfskraft im Geschäftszimmer (Allg. Studienberatung, VSPL-Verarbeitung, Verarbeitung von Scheinen und Modulnachweisen).

Julia Nitschke

(B.A.) Wissenschaftliche Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/33
Telefon: 0234/32-23025
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: julia.nitschke (at) gmx net

Betreuung des Masterstudiengangs Szenische Forschung.

Sprechstunde nach Vereinbarung per EMail.

Sina-Marie Schneller

Studentische Hilfskraft

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/139
Telefon: 0234/32-27822
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: sekretariat-theaterwissenschaft (at) rub de

Hilfskraft im Geschäftszimmer (Studienberatung, VSPL-Verarbeitung, Verarbeitung von Scheinen und Modulnachweisen)

Mattias Engling

Studentische Hilfskraft 

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Raum: GB 3/140
Telefon: 0234/32-28164
Fax: 0234/32-14714

E-Mail: mattias.engling (at) rub de

Betreuung der Homepage und des Newsletters. 

 

Vorlesungsverzeichnis SoSe 2013

Studienführer

Der Studienführer samt Vorlesungsverzeichnis sowie wichtigen Informationen zu den Studiengängen Theaterwissenschaft und Szenische Forschung ist im Geschäftszimmer erhältlich und steht hier digital als PDF zur Verfügung.

Wochenübersicht

wochenplan

Blockseminare

BlockseminareSoSe13

Dr. habil. Monika Woitas

Kontakt

Institut für Theaterwissenschaft
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

GB 3/134

Tel: 0234-32-25106
Fax: 0234-32-14714
Monika.Woitas (at) t-online de

Sprechstunde

Nach Vereinbarung per E-Mail.

Erasmus-Beauftragte des Instituts

Links

Veröffentlichungen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Monika Woitas, Jahrgang 1961, betreut seit 2005 den Studienschwerpunkt Musik- und Tanztheater am Institut für Theaterwissenschaft. Ihr Studium der Musikwissenschaft, Kommunikationswissenschaften/Publizistik und Philosophie schloss sie in Salzburg 1988 mit einer Promotion über Leonide Massine ab (Leonide Massine – Choreograph zwischen Tradition und Avantgarde, Niemeyer: Tübingen 1996/Reprint de Gruyter: Berlin 2012). In der Folge war sie an den musik- und theaterwissenschaftlichen Instituten der Universitäten Salzburg, München und Bochum sowie als Gastdozentin in Leipzig und Köln tätig; ihre Habilitation erfolgte an der LMU München 1995 (Im Zeichen des Tanzes. Zum ästhetischen Diskurs der darstellenden Künste zwischen 1760 und 1830, Centaurus: Herbolzheim 2004).

Von 2005 bis 2008 arbeitete sie an einem vom Rektorat der RUB geförderten Forschungsprojekt „Innere und äußere Motorik – Zu Igor Strawinskys Bühnenwerken“, in dem neurowissenschaftliche Ansätze und Theorien des Urbanen für die musikalisch-choreographische Analyse fruchtbar gemacht wurden (Strawinskys „Motor Drive“, hrsg. mit Annette Hartmann, epodium: München 2010). 2011 bis 2014 folgten Konzeption und Herausgabe (erneut mit A. Hartmann) eines Tanzlexikons, an dem 87 internationale Autorinnen und Autoren unterschiedlichster Fachdisziplinen mitgewirkt haben, darunter auch fortgeschrittene Studierende der RUB, die durch ein begleitendes Seminar in dieses Großprojekt eingebunden wurden (Das große Tanzlexikon, Laaber: Laaber 2015). Bereits in den Jahren zuvor wurden zahlreiche kleinere Projektseminare in Kooperation mit externen Partnern durchgeführt, darunter tanzplan essen 2010, Bochumer Symphoniker, Ruhrtriennale, Gesellschaft für Tanzforschung GTF.
Monika Woitas war zudem Mitarbeiterin der Gluck-Gesamtausgabe und Fachbeirätin der Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG). Für das Ensemble Musica et Saltatoria Salzburg rekonstruierte sie zahlreiche Tänze des 16. bis 18. Jahrhunderts und wirkte als Sängerin und Tänzerin über zehn Jahre im Ensemble mit.

Zusatzqualifikationen in Bewegungsanalytischer Tanzpädagogik am Ausbildungszentrum für Tanztherapie München, Stimmbildung und Gesang (Salzburg und München) sowie Querflöte (Köln, Salzburg); langjährige Konzerttätigkeit als Flötistin und Sängerin.

Forschungsschwerpunkte

  • Darstellungskonzepte des Musik- und Tanztheater
  • Musik und Tanz
  • Ballets Russesk
  • Igor Strawinsky

Podest No. 8 am 23. Juli

8. Ausgabe des TW-Rundgangs im FKT & Theater der Gezeiten

::: Dienstag, 23. Juli 2013 ab 13.00 Uhr :::


PODEST
erkundet neue Spielorte: Die Plattform für praktische Arbeiten der  Studierenden des Instituts für Theaterwissenschaft erprobt ihr Konzept von Präsentation und Diskussion in neuen Kontexten.

Wir laden Euch ein, die aktuellen szenischen, performativen, choreographischen, filmischen, installativen und akustischen Arbeiten sowie Ideen und Arbeitsstände zu erkunden, zu besprechen und Impulse zu geben. Die Projekte bewegen sich auf der Schwelle zwischen Theorie und Praxis, Verfertigung und Ausprobieren, Installation und Szene.

Podest #8 wird um 13 Uhr mit einem Sektempfang im Theater der Gezeiten beginnen. Dort werden zunächst die szenischen Arbeiten und Arbeitsstände vorgestellt und diskutiert. Anschließend laden die Räume des FKT dazu ein, die Installationen zu entdecken, sich auszutauschen und den Abend mit einem Glas Wein gemeinsam ausklingen zu lassen.

Buffetbeiträge erwünscht!

An gute alte Traditionen anknüpfend möchten wir alle Gäste herzlich dazu einladen, ein Beitrag zum Buffet zu leisten: Bringt ein Baguette, ein Dip, ein Nudelsalat, ein Weich- (oder Hart)käse, (grünkernige) Bulletten oder was Euch sonst noch in den Sinn kommt!

Helfer gesucht!

Menschen, die Lust haben, am 22.07. und/oder 23.07. bei Technik, Auf- und Umbau oder Sektausschank etc. zu helfen, werden freudig dazu aufgerufen, eine Mail an podest.tw (at) googlemail com zu richten. Besonders dringend werden motorisierte Menschen für Transportfahrten gesucht.

Theater der Gezeiten
Antoniusstraße 8
44793 Bochum

Lokalisieren bei GoogleMaps

FKT
Bessemer Straße 30
44793 Bochum
(Zugang über Baarestr. 33)

 

www.facebook.com/podest.bochum

Trauermeldung

Die MitarbeiterInnen und Studierenden
des Instituts für Theaterwissenschaft

trauern um

Mechthild Heede-Hollender

Am 12.1.2013 verstarb nach schwerer Krankheit unsere langjährige Mitarbeiterin Mechthild Heede-Hollender.

Mechthild Heede-Hollender hat das Institut für Theaterwissenschaft mit aufgebaut und über sechzehn Jahre als Geschäftsführende Sekretärin geprägt.

Sie hat mit ihrer Intelligenz, ihrer Empathie, ihrer Eleganz und ihrem Charisma das Institut für alle KollegInnen und auch für die Studierenden zu einer Heimat werden lassen. Sie hat die Angelegenheiten des Instituts zu ihren eigenen gemacht, weit über ihre dienstlichen Verpflichtungen hinaus.

Mit Mechthild Heede-Hollender verlieren wir einen außergewöhnlichen Menschen und eine gute Freundin, die wir nicht vergessen werden.

Sie wird uns fehlen.

Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Die Trauerfeier findet am 1. Februar um 13 Uhr in der Trauerhalle des Kommunalfriedhofs Bochum Weitmar-Mark,
Heinrich-Königstraße 125, statt.

Disziplinierte/ Undisziplinierte Körper

Kuratorisches Projekt

Bilder: Emese Bodolay
Weiterlesen Disziplinierte/ Un- disziplinierte Körper

Szenische Forschung ::: Profil

Bis zum 15. Januar bewerben!

Jeweils zum Sommersemester nehmen seit 2012 10 Masterstudierende das Studium der Szenischen Forschung am Bochumer Institut für Theaterwissenschaft auf. Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Profil des Studiengangs

Die Szenischen Künste wandeln sich in ihrer Ästhetik, ihren Produktionsweisen, ihrem Verhältnis zum Sozialen, Politischen und Urbanen. Gegenwärtig verändern sie sich schneller denn je. Damit entstehen nicht nur neue wissenschaftliche Fragestellungen und neue Berufsbilder im Umfeld des Theaters, sondern auch das Bedürfnis, sich mit diesen Wandlungen in einer anderen, selbst szenisch forschenden Weise auseinanderzusetzen.

Das Bochumer Institut für Theaterwissenschaft begegnet diesen neuen Entwicklungen mit dem Masterstudiengang Szenische Forschung. Anders als bei den meisten kulturwissenschaftlichen Studiengängen steht hier nicht nur die Theorie im Vordergrund. Die Praxis des Theatermachens – des Inszenierens, des Produzierens, des Kuratierens und des Organisierens – wird zum Gegenstand und Medium szenischer Erforschung. Angeleitet durch Künstlerinnen und Künstler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus den Bereichen Dramaturgie, Produktion, Technik und Kunstvermittlung werden aktuelle Inszenierungsverfahren, ästhetische Strategien und Organisationsformen experimentell erprobt und in Seminaren reflektiert.

Das Studium der Szenischen Forschung nimmt an der Wandlung der Szenischen Künste beobachtend, begleitend, produzierend teil und bereitet auf Berufsfelder eines Theaters von morgen vor.

Szenische Forschung ist ein konsekutiver Ein-Fach-Studiengang mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern. Er baut primär auf den Inhalten des B.A.-Studiengangs Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität auf, ist aber prinzipiell auch für Absolventinnen und Absolventen anderer Studiengänge offen. Neben dem Hochschulabschluss (B.A. oder vergleichbarem Abschluss) und einschlägigen Theatererfahrungen setzt das Studium der Szenischen Forschung eine künstlerisch-praktische Eignung voraus. Diese wird in einer entsprechenden Auswahlprüfung festgestellt. Um den Austausch mit den Lehrenden und die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Inhalten zu intensivieren, aber auch um Anbindungen an berufsrelevante Institutionen zu ermöglichen, werden im Jahr zehn Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen. Das Studium wird wahlweise mit einer schriftlichen Arbeit oder mit einem praktischen Projekt abgeschlossen.

Kooperationen

Der Studiengang wird von freien Produktionshäusern und städtischen Theatern in der ganzen Region unterstützt. Kooperationspartner des Instituts sind unter anderem:

  • Schauspielhaus Bochum
  • Forum Freies Theater, Düsseldorf
  • PACT Zollverein, Essen
  • Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr
  • Schauspiel Dortmund
  • Pumpenhaus Münster

Weitergehende Informationen

Bei Interesse am Studiengang empfehlen wir eine Beschäftigung mit der Modulübericht sowie der Studienordnung. Letztere enthält detaillierte Informationen zu Bewerbung, Zulassung, Modulstruktur, Studienleistungen, Prüfungen und zum Studienverlauf des Studiengangs.

Kontakt

Für weitere Fragen zum Studiengang sowie zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. Sven Lindholm
sven.lindholm (at) rub de
Gebäude GB 3/33
Tel. (0)234 32-23025

Julia Nitschke B.A.
Wissenschaftliche Hilfskraft
julia.nitschke@gmx. net

Maxim Gorkij und Schriftsteller seines Kreises

Seminar: 051 628 Tsurkan
B.A.-Modul: Propädeutisches Modul
B.A.-Modul: Systematisches Modul (Geschichte, Analyse)
B.A.-Modul: Weiterführendes Modul (Dramaturgie, Integrale Theaterwissenschaft)
2 st. Mi 14–16 GB 03/49

Nach dem Tod von Tolstoj galt Gorkij als bekanntester und überall in der Welt anerkanntester russischer Schriftsteller. In seinem OEuvre sind die Dramen von besonderer Bedeutung. Originell und neu gestaltet, thematisieren seine Stücke typische Probleme der Gegenwart, wie z.B. Kritik am Philistertum, Kampf gegen Terrorismus, die Bewältigung einer Kluft zwischen Intellektuellen und dem Volk. Neben den Dramen von A. Tschechow war es vor allem Gorkij, der moderne russische Stücke schuf, in denen das Unausgesprochene wichtiger und reicher ist als der direkte Text. Mit dieser neuen Art des Dramas sprach er vor allem auch einen neuen Typ von Zuschauer an, der mitdenkt und mitleidet. Gorkij modernisiert auch den Konflikt des Dramas: Die Stücke sind auf keinen dauerhaften Konflikt aufgebaut, sondern beinhalten eine ganze Reihe von lokalen Begegnungskonflikten“. Mit dieser Methode gelang es ihm, Entfernung und Entfremdung in der Gesellschaft zu thematisieren.

Dem Schriftsteller war es auch sehr wichtig, um sich einen Kreis von Gesinnungsgenossen zu vereinigen. Ungeachtet der weltanschaulichen Gegensätze standen die großen Vertreter der realistischen Stilrichtung wie L. Andrejew, I. Bunin, W. Kolorenko, W. Weressajew dem Modernismus und Symbolismus positiv gegenüber. Sie waren sich einig, dass die russische Literatur das humanistische Anliegen und den Realismus Tolstojs weiterentwickeln musste.

Den Schwerpunkt des Seminars bilden sowohl die Analyse der Dramen von Gorkij als auch das Werk der Schriftsteller aus dem Kreis Gorkijs.

Beginn: 17. Oktober 2012