Institutsankündigungen

Das Institut für Theaterwissenschaft sucht eine/n Lehrbeauftragte/n für das Sommersemester 2019. Bei der Vergabe des Lehrauftrags werden fortgeschrittene Studierende oder Doktoranden/Doktorandinnen des Instituts bevorzugt berücksichtigt. Bitte bewerben Sie sich bis Freitag, den 23. November 2018 per E-Mail unter theaterwissenschaft@rub.de.

Für Donnerstag, den 22. November lädt der Fachschaftsrat des Instituts für Theaterwissenschaft zum traditionellen Stammtisch ein. Wie immer im Absinth, um 20 Uhr.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Ballettmusik wurde bislang kaum wissenschaftlich wahrgenommen und ist bis heute mit zahlreichen Klischees behaftet. Die vorliegende Publikation skizziert erstmals die Entwicklung dieser Gattung von den Anfängen in Italien und den repräsentativen Balletten am Hofe des Sonnenkönigs über die großen Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts wie Giselle oder Schwanensee bis zu den vielfältigen Formen der Ballettmusik im 20. und 21. Jahrhundert. Die Analysen ausgewählter Fallbeispiele vertiefen die Darstellung historischer Kontexte und werden ergänzt durch Exkurse zu tanzspezifischen Aspekten sowie Kurzporträts wichtiger Komponisten. So entsteht das Panorama einer lange übersehenen, zwischen Instrumentalmusik und Oper oszillierenden Gattung, die mehr zu bieten hat als eingängige Melodien und mitreißende Rhythmen.
„Geschichte der Ballettmusik. Eine Einführung“ von Monika Woitas ist im Laaber-Verlag erschienen.
Ermäßigte Exemplare (20 €) sind direkt bei Frau Woitas zu beziehen.

Das eigentliche Master-Seminar mit dem Titel „‚Zu Thränen rühren‘ – die Opern- und Ballettreform des 18. Jahrhunderts und ihre Kontexte“, das dienstags von 14 bis 16 Uhr in Raum GABF 04/257 stattfindet, wird auch für das „Weiterführende Modul“ in den Bereichen „Integrale Theaterwissenschaft“ und „Dramaturgie“ geöffnet. Ausdrücklich aber erst für B.A.-Studierende ab dem 5. Semester, alle weiteren Interessenten nur nach vorheriger Rücksprache mit Prof. Monika Woitas.

Folgende Lehrveranstaltungen aus der Szenischen Forschung werden auch für Studierende aus der Theaterwissenschaft geöffnet:
051649: Ein ziemlich guter Rat? Feedbackformate in der szenischen Projektentwicklung
051624: Real Fiction – Begleitseminar zum Szenischen Projekt von Boris Nikitin,
051650: PERFORMING IMMEDIACY
B.A.-Studierende können diese Veranstaltungen in den Modulen „Grundmodul Szenische Forschung“ und „Systematisches Modul Szenische Forschung“ belegen,
M.A.-Studierende im „Vertiefungsmodul“.

Samstag, 24. + Sonntag, 25.11. / jeweils 10-18 Uhr
Tor5 / Alleestr. 144, 44793 Bochum

Im Wintersemester wird von Herrn Hiß und Frau Woitas erneut ein Begleitseminar zur Ruhrtriennale angeboten, das sich der ersten Spielzeit der Intendanz von Stefanie Carp widmen wird. Im Seminar werden dazu in bewährter Manier ausgewählte Produktionen von Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert. Da das Festival in der vorlesungsfreien Zeit stattfindet, sind Interessierte gebeten, eigenständig Produktionen aus unten stehender Liste zur näheren Auseinandersetzung und Präsentation im Rahmen des Seminars auszusuchen und sich dann umgehend mit Frau Woitas per Email in Verbindung zu setzen (monika.woitas@t-online.de), damit Überschneidungen vermieden werden.
Die Veranstaltung wird als Block angeboten und – je nach Interessenlage der Teilnehmer*innen – die folgenden Veranstaltungen behandeln: Universe, Incomplete; Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter; Das Floß der Medusa; The Factory; Nordstadt Phantasien; Diamante; No President; Exodos; Chorbuch

Die Universitätsbibliothek hat ab sofort den Zugang zu der Beckett Digital Library für die Mitarbeiter*innen und Studierenden der RUB bereitgestellt. Siehe http://www.beckettarchive.org/
Das Projekt ist international als eines der herausragenden digitalen Editionsprojekte bekannt (und kooperiert eng mit der historisch-kritischen Beckett-Ausgabe bei Oxford University Press).
Der Zugang wird für uns zunächst bis Januar 2019 bereitgestellt. Da die Lizenz nicht ganz billig ist, wird die Universitätsbibliothek das Nutzungsverhalten beobachten und dann entscheiden, ob sie das Angebot für uns aufrecht erhalten kann.

Der Band »Das Theater der Ruhrtriennale. Die ersten sechzehn Jahre« wird von den Mitgliedern der RUB-Theaterwissenschaft Guido Hiß, Robin Junicke, Monika Woitas und Sarah Heppekausen im Athena Verlag herausgegeben.
Sechzehn Jahre Ruhrtriennale – wie hat sich das Projekt von seinen Anfängen im Zeichen einer Reform des musikalischen Theaters zu einem renommierten »Festival der Künste« entwickelt? Welche Rolle spielen die besonderen Aufführungsorte, die alten industriellen Bauten? Welchen Beitrag leistet das Festival zur regionalen Gedächtnispflege und zum Selbstverständnis der Region?
Dieses Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und beleuchtet die Arbeit seiner bisherigen Intendanten, von Gerard Mortier bis zu Johan Simons. Kommentare und Statements von Intendanten und Mitarbeitern geben persönliche Einblicke, Essays erinnern an herausragende Inszenierungen. Der Band kombiniert ganz unterschiedliche Beiträge, subjektive Standpunkte und Meinungen, Innen- und Außenwahrnehmungen, und er verbindet das geschriebene Wort mit einer reichen visuellen Erinnerungsspur aus Fotos und Skizzen.
Zur Homepage des Verlags geht es hier entlang.