Institutsankündigungen

Das neue Buch von Professor Hiß ist im Athena-Verlag erschienen. Es kann im Sekretariat (GB 3/140) zum Sonderpreis von 20 Euro erworben werden.
Das erste Interesse der mit Theater und Drama befassten Forschung richtet sich traditionell auf das Tragische. Die Randstellung des komischen Theaters erklärt sich nicht von selbst, da die Komödie gleichberechtigt zur Grundausstattung des antiken Theaters gehört und als Ort des Politischen der Tragödie keineswegs unterlegen ist. Doch die Antike überliefert keine Theorie des Komischen, die auch nur annähernd mit der Qualität der aristotelischen Erfassung des Tragischen mithalten könnte. Dieses Buch sucht das poetologisch Verlorene in zwanzig historischen Komödien von Aristophanes bis Lenz. Es skizziert die griechischen und römischen Anfänge und verfolgt den Weg der antiken Inspiration in der italienischen Renaissance, bei Shakespeare und Molière. Es beleuchtet die bürgerliche Neuorientierung der komischen Bühne im Zeichen der Vertreibung des Harlekins. Ein besonderer Akzent liegt auf den körperlich intensiven Stegreifspielen vom römischen Mimus über die Commedia dell’arte bis zu den Harlekinaden des 17. und 18. Jahrhunderts. Die historischen Beispiele werden nach Vorgaben avancierter Theorien des Komischen erfasst, etwa nach Freud, Bergson, Bachtin, Plessner und Greiner. Im Überblick lassen sich darin Bausteine einer weitreichenden Theorie komischer Normbrüche ausmachen, die in der Lage ist, auch szenische Formen besser zu erschließen.
Alle Infos gibt es hier.

Wer im Studienjahr 2019/20 mit der Unterstützung des Stu­di­enaustauschprogramms der Europäischen Union Erasmus Plus im Ausland studieren möchte, kann sich noch bis zum 1. Februar bewerben. Zuständig ist ab sofot Elisabeth van Treeck. Infos zum Erasmus-Programm gibt es auf unserer Instituts-Homepage und im International Office.

Dienstag, 22. – Freitag, 25.01.
Teilnahme kostenlos, Anmeldung bei sven.lindholm@rub.de
ehrenfeldstudios / Wissmannstrasse 38, Köln

„Performing Immediacy“ ist ein künstlerisches Forschungsprojekt der Kölner Choreographin Silke Z. in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Szenische Forschung der Theaterwissenschaft an der Ruhr Universität Bochum, unterstützt von der Kunststiftung NRW. In Seminaren und Gesprächsforen können praktische Erfahrungen anhand der Methoden des Performers Andrew Morrish und der Choreografin Silke Z. gemacht werden. In diesem Rahmen wird untersucht, wie und wann wir Ursprünglichkeit, Präsenz und Unmittelbarkeit im Kontext einer Aufführung wahrnehmen, uns berühren lassen und wie wir darüber sprechen, schreiben und denken.
In einem Performance Experiment zwischen dem Australischen Performer Andrew Morrish und der Kölner Choreografin Silke Z., thematisieren Morrish & Z. das Phänomen der (Bühnen) Präsenz. An den Schnittstellen von Choreografie und Improvisation, Praxis und Theorie, Philosophie und Performance, navigiert Morrish mit schöpferischer Kraft und Kreativität durch seine Ideenwelten, während die spontanen Eingriffe in das Geschehen seitens der Choreografin der Irritation und Störung dienen. Unmittelbare, poetisch – magische und berührende Momente entstehen an den Bruchstellen immer dann, wenn beide Welten auf zauberhafte Weise zusammenfinden, jedoch ohne sich ineinander zu verlieren.
Programm:
Dienstag, 22.01.19 
10 -15 Uhr    Praktisches Seminar 1: Methoden der Irritation (Choreografie) mit Silke Z.
18 Uhr          Gesprächsforum „Wie praktisch ist die Theorie?“, Moderation: Sven Lindholm

Mittwoch, 23.01.19 
12 -17 Uhr    Praktisches Seminar 2: Methoden des Moments (Improvisation) mit Andrew Morrish

Donnerstag, 24.01.19
19 Uhr           Praktische Einführung mit Publikum
20 Uhr           Lecture-Performance, Andrew Morrish & Silke Z.
im Anschluss: Gespräch mit den Künstler*innen und dem Publikum

Freitag, 25.01.19 
19 Uhr            Praktische Einführung mit Publikum
20 Uhr            Lecture-Performance, Andrew Morrish & Silke Z.
im Anschluss: Gespräch mit den Künstler*innen und dem Publikum

Mittwoch, 23.01.19 
12 -17 Uhr      Praktisches Seminar 2: Methoden des Moments (Improvisation) mit Andrew Morrish

Donnerstag, 24.01.19
19 Uhr             Praktische Einführung mit Publikum
20 Uhr             Lecture-Performance, Andrew Morrish & Silke Z.
im Anschluss: Gespräch mit den Künstler*innen und dem Publikum

Freitag, 25.01.19 
19 Uhr              Praktische Einführung mit Publikum
20 Uhr              Lecture-Performance, Andrew Morrish & Silke Z.
im Anschluss: Gespräch mit den Künstler*innen und dem Publikum

Unter der Mail-Adresse sekretariat-theaterwissenschaft@rub.de sind ab dem 26. November Philipp Hohmann und Frau Rademacher für Raumbuchungen und Anfragen für den Studienführer zu erreichen.
Unter der Mail-Adresse geschaeftszimmer-theaterwissenschaft@rub.de sind Viviane Hoof und Philipp Hohmann zu erreichen. Sie sind für Fragen bezüglich Kreditierung, Scheinen und generell für Anliegen Studierender zuständig.