Institutsankündigungen

Vom 18. bis zum 20. Juli veranstaltet das Institut in Kooperation mit der Medienwissenschaft der RUB und der Ruhrtriennale das internationale Symposium „Grenzen der Repräsentation – Krise der Demokratie“ (Konzeption: Astrid Deuber-Mankowsky, Jörn Etzold, Leon Gabriel) in der Turbinenhalle der Jahrhunderthalle Bochum. Die Keynote hält Prof. Dr. Rosalind Morris, die auch im Wintersemester die Vortragsreihe „Theater Forschung Ruhr“ eröffnet hatte. Das ausführliche Programm finden Sie hier. Im Rahmen des Symposium werden am Freitagvormittag und ggf. auch Samstagvormittag auch Studierende aus den Seminaren von Jörn Etzold, Leon Gabriel, Stefan Hölscher und Ruth Schmidt eigene Positionen in Vorträgen präsentieren!

Studierende und Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorher bis 5. Juli anzumelden. Eine Teilnahme ist auch spontan ohne Anmeldung möglich, die Veranstalter bitten aber darum. Außerdem berechtigt die Anmeldung zu einem vergünstigten Mittagessen (Mensa-Preisniveau) sowie einem kostenlosen Abendessen (Suppe) am Freitag des Symposiums im Restaurant Pumpenhaus der Jahrhundertahlle Bochum.

Anmeldung per kurzer informeller Mail an: theaterforschung@rub.de

Alles anders dieses Semester: Podest findet nicht statt! Aber halt, es ist nur verschoben. Denn aufgrund von Termin-Schwierigkeiten macht die Podest-Ente erstmal Urlaub. Pünktlich zur Ersti-Woche ist sie aber zurück und lädt ein zu Podest #19 am 12. Oktober 2019!

Dienstag, 16.07. / Eröffnung
Freitag, 26. + Samstag, 27.07. / Präsentation
Öffentliche Momente dazwischen / Infos hier
Kunsthaus, Essen

Im Juli findet die erste Ausgabe des Arbeits- und Präsentationsfestivals „Szenische Forschung: TRAMPOLIN“ statt. „TRAMPOLIN“ ist ein Projekt junger Künstler*innen aus dem Umfeld des Masterstudiengangs Szenische Forschung in Bochum (Alumni*ae und aktuell Studierende) mit dem Ziel, einen Freiraum fokussierten Arbeitens zu erschaffen.
Das Festival startet mit einer Eröffnung voll von kulturpolitischem, theoretischem und kulinarischem Futter am 16. Juli um 18 Uhr. Es wird neben Grußworten einen Impulsvortrag der Szenischen Forscherin Laura Brechman (Universität Mainz) und ein gemeinsames Abendessen geben.

Anschließend werden die teilnehmenden 20 Künstler*innen in der neuntägige Arbeitsphase „RETREAT“ und „DISCOURSE“ ihre verschiedenen künstlerischen Positionen befragen und sich der gemeinsamen Arbeit an eigenen Fragen und Konzepten widmen.

Am 26. und 27. Juli findet die Präsentation der hier entwickelten Arbeitsstände sowie bereits veröffentlichter Projekte von Alumni*aes in, an und um die Räumlichkeiten des Kunsthauses herum statt: „Im Spiegel – Ein Kleid der Faschisten“ von Miriam Michel, „(Who) Let the Stranger in“ von Judith Franke, „unheim.“ von Philipp Blömeke, „Samba Superman“ von Anna Júlia Amaral, „Hedonic Body“ von Silvia Ehnis, „call for a walk“ von Jens Eike Krüger, „#Race“ von Anna Júlia Amaral und Nina Weber, „Four-Stellung“ von Golnaz Farmani, „Etüde des Zerreibens“ von Anja Plonka, „Revier Neugier“ von Anna-Lena Weckesser und einige noch im Prozess befindliche Arbeiten. Im Anschluss jeweils Konzert & Party!

Auch im Zeitraum von „RETREAT“ und „DISCOURSE“ wird es immer wieder öffentliche Momente für Austausch über Fragen der Szenischen und Künstlerischen Forschung sowie die entstehenden Arbeiten geben. Weitere Informationen hierzu werden zeitnah auf der Facebook-Seite (https://www.facebook.com/szenischeforschungtrampolin) bekannt gegeben.

Übrigens könnt ihr, wenn ihr Fragen zu unserer Fachbibliothek oder eigene Buchwünsche habt, euch an die studentische Hilfskraft Madlen Szepan (Madlen.Szepan@rub.de) wenden. Entweder per Mail oder ihr geht einfach zu ihren Sprechstundenzeiten (mittwochs, 11 bis 13 Uhr) im Bibliothekszimmer (GB 1/142) vorbei. Außerdem können zur Öffnungszeit oder nach Absprache im Bibliothekszimmer aufbewahrte Medien ausgeliehen werden.

Die Dissertation der ehemaligen Mitarbeiterin unseres Instituts Jurgita Imbrasaite „Die révolution im Tanz. Vom König zum mordernen Subjekt“ ist beim epodium Verlag erschienen:
„Wenn Louis XIV. 1661 direkt nach seinem Machtantritt die Académie Royale de Danse gründet, legt er hiermit den Grundstein für Tanz als eine akademische Disziplin in einem neuzeitlichen Sinne. Mit Ballett kommt nicht nur die bis heute vorherrschende Tanzform zur Welt, sondern vor allem auch die Kondition des Tanzes als autonomer Bühnenkunst überhaupt. In Die révolution im Tanz wird die Entstehung des neuzeitlichen Tanzdiskurses, als Folge des Niedergangs souveräner Macht und als Symptomfeld moderner Subjektivierungsstrategien entdeckt und seine Kontinuität bis in die Gegenwart untersucht. Unter Anwendung der Vier Diskurse nach Jacques Lacan kann der schwer greifbare Fall der Souveränität und die Geburt der modernen Wissensgesellschaft als diskursive révolution veranschaulicht werden, die in der Tanzgeschichte überraschend deutlich hervortritt. Durch Neubewertung zentraler tanzhistorischer Dokumente wie der Lettres Patentes und mithilfe der Repräsentationstheorien von Michel Foucault und Louis Marin sowie einiger weiterer Ansätze kritischer Theorie entfaltet sich das Buch als eine ‘Relektüre‘ der Ballettgeschichte und der Moderne zugleich.“
Wer Interesse an einem Exemplar hat, kann sich gerne bei Moritz Hannemann melden: moritz.hannemann@rub.de

Das Geschäftszimmer (GB 3/139) hat in der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2019 montags, dienstags und mittwochs von 10 bis 12:30 Uhr geöffnet.