Modulstruktur

Der Masterstudiengang Szenische Forschung ist durch eine besondere Interaktion von Praxis und Theorie charakterisiert. Seine Modulstruktur kombiniert künstlerische, kunstbegleitende, kulturvermittelnde und wissenschaftliche Lehreinheiten.

1. Semester

Szenisches Projekt 1

Herausragende Künstlerinnen und Künstler erarbeiten im Rahmen einer Gastprofessur mit den Studierenden ein gemeinsames Szenisches Projekt. Die Studierenden werden mit aktuellen künstlerischen Positionen und Fragestellungen vertraut gemacht und gewinnen Einblicke in die verschiedenen Bereiche der szenischen Künste. Das Arbeitsergebnis wird auf der Bühne eines kooperierenden Theaters präsentiert.

Dramaturgie und Geschichte szenischer Künste

In Zusammenhang mit dem M.A.-Studiengang Theaterwissenschaft werden Seminare zum Studium der szenischen Künste in historischer, theoretischer, ästhetischer und dramaturgischer Perspektive angeboten.

Interdisziplinäre Studieneinheiten 1

Die Studierenden wählen Seminare aus den angrenzenden Fächern, bevorzugt aus der Kunstgeschichte, Philosophie, Medienwissenschaft oder Pädagogik.

2. Semester

Kuratorisches Wissen und Produktionsleitung

Fachleute aus der Praxis vermitteln im Rahmen von Lehraufträgen Kompetenzen in folgenden Bereichen:
Herstellung und Produktion szenischer Arbeiten, Festivalorganisation, Planung, Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie Gestaltung im städtischen Raum.

Technische Kompetenzen

Spezialisierte Lehrbeauftragte führen in bühnenspezifische Techniken ein und vermitteln den fachgerechten Umgang mit Licht, Ton, Video, Bühnenraum und/oder Kostümgestaltung.

Interdisziplinäre Studieneinheiten 2

Die Studierenden wählen Seminare aus den angrenzenden Fächern, bevorzugt aus der Kunstgeschichte, Philosophie, Medienwissenschaft oder Pädagogik.

3. Semester

Szenisches Projekt 2

Das Modul erlaubt den Studierenden die selbständige Realisierung eines eigenen Projektes. Mentoriert von Lehrenden des Instituts soll eine eigene Fragestellung im Spannungsfeld künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion entwickelt und erforscht werden.

Theorie und Ästhetik szenischer Künste

An exemplarischen Gegenständen aus der Vielfalt szenischer Künste in Geschichte und Gegenwart werden Fragestellungen, Modelle und aktuelle theoretische Entwicklungen der Theaterforschung vorgestellt und in eine gemeinsame, weiterführende Reflexion überführt.

Examensmodul

Ein Kolloquium dient der Vertiefung spezifischer Fragestellungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der abschließenden Masterarbeit.

4. Semester

Abschlussarbeit und mündliche Prüfung

Der Studiengang Szenische Forschung wird entweder in Form einer schriftlichen M.A.-Arbeit oder eines praktischen
Projektes (inklusive schriftlicher Reflexion) abgeschlossen.
Praktische Projekte können im künstlerischen, aber auch im organisatorischen, publizistischen oder kuratorischen
Bereich umgesetzt werden.
Zusätzlich zur Abschlussarbeit legen die Studierenden eine mündliche Prüfung ab.

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung regelt die grundlegende Struktur des Studiengangs (z.B. die angebotenen Module oder die Zulassung zu Studium und Prüfung). Sie wird bisweilen geändert; in der Szenischen Forschung gelten derzeit zwei Prüfungsordnungen. Man studiert automatisch nach der Prüfungsordnung, welche zum Zeitpunkt des Studienbeginns aktiv war. Studierende, die in die neueste Version der Prüfungsordnung wechseln wollen, müssen sich hierzu an das Studierendensekretariat in der Universitäts-Verwaltung wenden.

Modulhandbuch

Das Modulhandbuch regelt, wie Module zusammengesetzt und abgeschlossen werden müssen und wie viele Kreditpunkte (CP) für ein erfolgreich abgeschlossenes Modul vergeben werden. Es erklärt, welche und wie viele Veranstaltungen zu einem Modul zusammengefasst werden können und welche Anforderungen daran geknüpft sind. Die im Modulhandbuch aufgezeigte Struktur ist verpflichtend, wohingegen der in den Studienverlaufsplänen aufgezeigte Ablauf nur einen Empfehlungscharakter hat.