Veranstaltungen

Fr. 22 u. Sa. 23. November 2019 / jeweils 20 Uhr
Ringlokschuppen, Mülheim a.d. Ruhr

Polizeiaufgabengesetze werden massiv verschärft. Daher laden uns die Theater-Trickbetrüger*innen von KGI vor, zum Verhör über das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Polizei, Freiheit und Sicherheit. Schiller war in seinem Dramenfragment überzeugt: Für die moderne Gesellschaft brauche es eine Wiedergeburt des Dramas aus dem Geiste der Polizei. Fortan sei jedes Stück eine Ermittlung und die ausgeleuchtete Bühne das Beobachtungsmedium. Das Theater als Vorbild für den Polizeistaat? KGI nehmen die Ermittlungen auf!

KGI: Büro für nicht übertragbare Angelegenheiten „Die Policey – Versuch über die Sicherheit“

Mi. 20. u. Fr. 22 u. Sa. 23. November / jeweils 20 Uhr
FFT Juta, Düsseldorf

Zu ihrer neuen Produktion ließ sich die Düsseldorfer Choreografin Maura Morales von der US-amerikanischen Fotografin Francesca Woodman inspirieren. Von ihren Fotografien geht eine beunruhigende Wirkung aus. Auf den atmosphärischen Schwarzweiß-Aufnahmen ist zumeist sie selbst zu sehen: Aktaufnahmen in verlassenen Häusern, geisterhafte Erscheinungen. Woodman, die sich 1981 im Alter von 22 Jahren das Leben nahm, ist darin zugleich Objekt für den Betrachter und künstlerisches Subjekt hinter der Inszenierung. Cherchez la femme ist ein atemberaubendes Spiel mit Bildern und Narrativen rund um den weiblichen Körper.

Cooperativa Maura Morales „Cherchez la femme“

Mo. 18. November 2019 / 16 bis 18 Uhr
Köln

Beratung für Einsteiger*innen der Freien Szene: Mit dem Format tanz.büro bietet das in Köln ansässige nrw landesbuero tanz eine kostenlose offene Beratung in der Gruppe mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten an. Anmeldung über nrw@landesbuerotanz.de

tanz.büro#4 „Zugänge zu Tanz – Formate und Arbeitsfelder der Kunstvermittlung“

Fr. 22. November, 11 – 17 Uhr
die börse Wuppertal, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal
Teilnahmegebühr: 20 €

Wie formuliere ich kulturpolitische Positionen? Wen spreche ich wie und zu welchem Zeitpunkt an? Wie mache ich Stärken der Szene greifbar? Wieso und aus welcher Position verhandle ich? Aus langjähriger Praxiserfahrung heraus vermittelt Sören Fenner Kommunikationsstrategien für Interessenvertretungen. Er stellt sowohl konkrete Methoden zur Gesprächsführung vor als auch unkonventionelle und kreative Möglichkeiten des kulturpolitischen Dialogs. Darauf aufbauend werden die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Referenten Ansätze für eigene Kommunikationsstrategien vor Ort erarbeiten.

Workshop „Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren“

Sa. 16. November 2019 / 16:00 Uhr
Maschinenhaus, Essen

Das Theaterstück für alle ab 4 Jahren nach dem Märchen von Samad Behrangi erzählt die Geschichte von einem kleinen Fisch, der Fernweh hat. Er möchte unbedingt herausfinden, wo das Ende des Baches liegt. Obwohl alle ihm davon abraten, vor allem die großen alten Fische, begibt er sich auf das ungewisse Abenteuer. Er findet unverhofft Freunde und begegnet auf seinem Weg vielen Gefahren und der Einsamkeit. Doch unbeirrt schwimmt er immer weiter.
ausgezeichnet mit dem Kinderjurypreis des Westwindfestivals 2019

Armada Theater „Der Kleine Schwarze Fisch“

23. – 26. Oktober / 20:00 Uhr, theaterimballsaal Bonn
15. – 17. November / 20:00 Uhr, studiobühneköln
9. – 11. Januar / 19:30 Uhr, FFT Düsseldorf

Das WEST-OFF Festival des Theaternetzwerks Rheinland, das gemeinsam von den Partnerhäusern theaterimballsaal Bonn, studiobühneköln und FFT Düsseldorf getragen wird, startet nächste Woche in Bonn und zeigt drei eigens fürs Festival produzierte Positionen junger Künstler*innen.
Das Theaterkollektiv äöü befasst sich in seiner Arbeit „Aus dem Innenleben eines Staubsaugerbeutels“ mit einem jenen Partikeln, die in den Ritzen von Computertastaturen, auf den Blättern von Yucca-Palmen und im Gewebe unseres chicsten Fummels zu finden sind.
Locu&Ruth stehen einfach rum: „Still Standing“ ist eine aktuelle Bestandsaufnahme zwischen Alltäglichkeit und Großereignissen, Absurdität und Ernsthaftigkeit, Projektion und Live-Performance, Hingabe und Zerstörung, Erzählung und Wiederholung, Stillstand und Action.
Das kollektiv.plakativ entwickelt in „All I need oder Das ist das Gleiche nur in Gold“ ein ekstatisches Bild des Wollens und Haben-Könnens und stellt zur Diskussion, was wir wirklich brauchen: als Individuen, als Vertreter einer Generation, als Frauen, Männer, Künstler*innen, Europäer*innen und als Menschen.
Alle Spieltermine und Informationen zu den Produktionen finden Sie unter: www.west-off.de

Unter dem Titel „Kunst und Politik“ veranstaltet die Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien am 28.11.2019 ein interdisziplinäres Symposium im Werk X. Ausgehend von politisch-ästhetischen Verfahren, wie sie etwa Elfriede Jelineks Werk charakterisieren, werden auch konkrete Formen und Strategien politischer Kunst heute diskutiert. Dabei geht es insbesondere um aktuelle Verfahren der Störung, Unterbrechung und Subversion. Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie hier.