Weitere internationale Ausschreibungen und Veranstaltungen finden Sie unter der Rubrik „International“.

Szenische Praxis

Die Ruhrtriennale schreibt kurzfristig ein vergütetes Produktionspraktikum für die Inszenierung „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ von Christoph Marthaler aus.
Das Produktionspraktikum bietet breitgefächerte Einblicke in die Abläufe einer Theaterproduktion. Begleitet wird dabei der gesamte Probenprozess bis hin zu den Kommunikationswegen, die einen reibungslosen Ablauf der Vorstellung ermöglichen.
Vorkenntnisse im Theaterbetrieb sind ebenso von Vorteil wie eine Vorliebe für strukturierte Arbeitsabläufe. Vor allem aber sind Zeit und Freude gefragt, das Ensemble auf dem Weg zur Premiere im Audimax zu begleiten.
Interessierte Studierende können sich direkt telefonisch an Hanna Kriegleder im Produktionsbüro wenden (0234 97483344, 0170 3712869) oder schreiben eine kurze E-Mail mit Lebenslauf an: h.kriegleder@ruhrtriennale.de
Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie hier.

Das FIEF (Foyer International d‘Études Françaises), eine interkulturellen Begegnungsstätte in La Bégude de Mazenc im Drôme provencale, organisiert regelmäßig mit seinem deutschen Partner, dem deutsch-französischen forum junger Kunst Bayreuth, und mit Unterstützung des DFJW (deutsch-französischen Jugendwerk) deutsch-französische Workshops für junge Künstler (18 bis 30 Jahre), Profis oder Künstler in Ausbildung.
Nun werden noch deutsche und französische Teilnehmer*innen gesucht für
1. das Figurentheater vom 19.07 bis 29.07 mit Deborah Maurice (F) und Hanna Malhas (D),
2. das Improvisationstheater vom 30.07 bis 8.08 mit Katja Hufgard (D) und Philippe Saïd (F) und
3. Commedia Dell’Arte vom 18.08 bis 28.08 mit Jaume Villalba (D) und Sébastien Labate (F).
Der Teilnahmebeitrag für die Workshops beträgt 380 Euro, was die Ausbildung und die Unterbringung mit Vollpension vor Ort umfasst. Die Workshops werden auch vom DFJW (Deutsch-französischen Jugendwerk) gefördert und somit kann ein Teil der Fahrtkosten übernommen werden. Es ist nicht nötig beide Sprachen zu sprechen, um am Workshop teilzunehmen.
Infos gibt es hier oder per Mail an: info@lefief-drome.com

Das Theater an der Ruhr mit Sitz in Mülheim an der Ruhr bietet ab sofort Hospitanzen für die Bereiche Regie und Dramaturgie an.
Dauer: Für eine Produktion oder für einen längeren Zeitraum (maximal eine Spielzeit)
Vergütung: Keine Vergütung.
Es besteht die Möglichkeit auf 450 Euro-Basis an der Garderobe, dem Bücherstand oder an der Theaterbar zu arbeiten. Eine Wohnmöglichkeit kann das Theater nicht zur Verfügung stellen.
Hier geht’s zur ausführlichen Ausschreibung.

Alles anders dieses Semester: Podest findet nicht statt! Aber halt, es ist nur verschoben. Denn aufgrund von Termin-Schwierigkeiten macht die Podest-Ente erstmal Urlaub. Pünktlich zur Ersti-Woche ist sie aber zurück und lädt ein zu Podest #19 am 12. Oktober 2019!

Dienstag, 16.07. / Eröffnung
Freitag, 26. + Samstag, 27.07. / Präsentation
Öffentliche Momente dazwischen / Infos hier
Kunsthaus, Essen

Im Juli findet die erste Ausgabe des Arbeits- und Präsentationsfestivals „Szenische Forschung: TRAMPOLIN“ statt. „TRAMPOLIN“ ist ein Projekt junger Künstler*innen aus dem Umfeld des Masterstudiengangs Szenische Forschung in Bochum (Alumni*ae und aktuell Studierende) mit dem Ziel, einen Freiraum fokussierten Arbeitens zu erschaffen.
Das Festival startet mit einer Eröffnung voll von kulturpolitischem, theoretischem und kulinarischem Futter am 16. Juli um 18 Uhr. Es wird neben Grußworten einen Impulsvortrag der Szenischen Forscherin Laura Brechman (Universität Mainz) und ein gemeinsames Abendessen geben.

Anschließend werden die teilnehmenden 20 Künstler*innen in der neuntägige Arbeitsphase „RETREAT“ und „DISCOURSE“ ihre verschiedenen künstlerischen Positionen befragen und sich der gemeinsamen Arbeit an eigenen Fragen und Konzepten widmen.

Am 26. und 27. Juli findet die Präsentation der hier entwickelten Arbeitsstände sowie bereits veröffentlichter Projekte von Alumni*aes in, an und um die Räumlichkeiten des Kunsthauses herum statt: „Im Spiegel – Ein Kleid der Faschisten“ von Miriam Michel, „(Who) Let the Stranger in“ von Judith Franke, „unheim.“ von Philipp Blömeke, „Samba Superman“ von Anna Júlia Amaral, „Hedonic Body“ von Silvia Ehnis, „call for a walk“ von Jens Eike Krüger, „#Race“ von Anna Júlia Amaral und Nina Weber, „Four-Stellung“ von Golnaz Farmani, „Etüde des Zerreibens“ von Anja Plonka, „Revier Neugier“ von Anna-Lena Weckesser und einige noch im Prozess befindliche Arbeiten. Im Anschluss jeweils Konzert & Party!

Auch im Zeitraum von „RETREAT“ und „DISCOURSE“ wird es immer wieder öffentliche Momente für Austausch über Fragen der Szenischen und Künstlerischen Forschung sowie die entstehenden Arbeiten geben. Weitere Informationen hierzu werden zeitnah auf der Facebook-Seite (https://www.facebook.com/szenischeforschungtrampolin) bekannt gegeben.

Das Maschinenhaus Essen vergibt seine Räumlichkeiten zur Umsetzung freier künstlerischer Projekte und Visionen. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, Ensembles und Initiativen, die originäre Ideen und Konzepte in künstlerischer Freiheit ausprobieren bzw. realisieren möchten. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich einer Sparte oder bei der Wahl des Formats. Bewerben können sich auch gerne Projekte, die sich an junges Publikum richten, oder Formate der Kunstvermittlung.
Das Maschinenhaus Essen beherbergt sowohl Produktions- als auch Proben- oder Recherchephasen. Dabei versteht sich das Maschinenhaus Essen nicht als Co-Produzent oder Veranstalter, sondern als Partner. Als solcher bietet es den Künstler*innen Raum und Infrastruktur sowie eine technische Betreuung.
In regelmäßigen Abständen findet die sogenannte Residentenküche statt. Hier haben Künstler*innen die Möglichkeit, über ihre Arbeitsstände zu informieren, Know-How auszutauschen oder gemeinsame (Inter-)Aktionen zu planen, um so das Geschehen am Haus aktiv mitzugestalten.
Der Aufenthalt im Maschinenhaus Essen kostet 250 € pro Woche, im nahe gelegene Proberaum 200 €. Da das Maschinenhaus Essen über kein künstlerisches Budget verfügt, sind die Künstler*innen selbst für die Zusammenstellung ihres Budgets verantwortlich. Eintritte gehen zu 100% an das jeweilige Projekt.
Das Maschinenhaus Essen verfügt über keine Künstlerwohnung, kann aber Übernachtungsmöglichkeiten vermitteln.
Vergeben werden die Arbeitszeiträume durch den Vorstand des Trägervereins „Carl Stipendium e.V.“ – zunächst aufgrund der eingegangenen Bewerbung und in einem zweiten Schritt im persönlichen Gespräch.
Die Bewerbung sollte auf jeden Fall folgende Informationen enthalten:
– Kurze Projektbeschreibung (max. 2  Seiten, ggf. Audio- oder Videofiles)
– Angaben zum Format (Produktion, Festival, Recherche, etc.)
– Angaben zur Realisierung (Kosten- und Finanzierungsplan, Kooperationspartner)
– Vitae der Künstler*innen
– Transparenter Zeitplan (im Zeitraum Januar 2020 bis Januar 2021)
– Räumliche Preferenzen (Maschinenhaus-Halle, Foyerkeller oder Proberaum)
Bitte gesammelt als PDF-Datei bis 31. Juli 2019 per Mail an: ausschreibung@maschinenhaus-essen.de
Die Projektauswahl wird Anfang September bekannt gegeben.

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Ruhr Ding: Territorien“ von Urbane Künste Ruhr, das im Frühsommer 2019 Premiere feiert, wird in Bochum eine gemeinnützige Material-Rettung-und-Weitergabe-Institution
zum Leben erweckt: die Materialverwaltung on Tour. Vom 4. Mai bis zum 30. Juni 2019 initiiert Urbane Künste Ruhr mit der Hanseatischen Materialverwaltung und einem Kreativ-Team aus dem Ruhrgebiet, ein strukturbildendes Projekt für die Kreativszene in NRW. Das geplante Langzeitprojekt „Materialverwaltung an der Ruhr“ wird im Rahmen des „Ruhr Ding“ erstmals seinen temporären Betrieb aufnehmen. Am Colosseum an der Alleestraße in Bochum wird ein Ort kreiert, an welchem Theaterrequisiten und andere wertvolle Produktionsreste des Kulturbetriebs zentral gesammelt werden. Nachdem die Materialien vor der sinnlosen Verschrottung bewahrt wurden, werden sie nun verliehen oder verkauft. Zugute kommt dies zum Beispiel freischaffenden Künstler*innen, (Amateur-)Theatern, Bildungseinrichtungen oder Studierenden ohne großes Budget. Auch größere Produktionsgesellschaften und Privatpersonen können die geretteten Dinge leihen oder kaufen. Es lohnt sich aber auch, einfach nur zu stöbern: Die vielfältigen Materialien erzählen eigene Geschichten und bauen Brücken zwischen den verschiedenen Institutionen des Ruhrgebiets. An verschiedenen Tagen wird es ab dem frühen Abend auf dem Gelände der Materialverwaltung on Tour rund gehen. Es gibt verschiedene​ Events​: von der Lesung übers Konzert bis zum DJ-Set. Außerdem bietet die integrierte Kunstschule jeden Donnerstag ein ​offenes Atelier und jeden Samstag verschiedene Workshops rund um den Umgang mit Material in der Kunst an. Die Veranstaltungstermine und weitere Infos sind auf der Homepage zu finden: www.materialverwaltung-ontour.de

August bis Oktober 2019
zwischen 150 und 600

Universität der Künste, Berlin
„KlangKunstBühne“ ist ein Weiterbildungsangebot der Universität der Künste Berlin, das sich an Kunstschaffende aller Disziplinen richtet. In einwöchigen, intensiven Arbeitsphasen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, intermedial tätigen Künstler*innen über die Schulter zu schauen, über alle Spartengrenzen hinweg Erfahrungen in anderen Bereichen zu sammeln und in der gemeinsamen Arbeit die eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Ziel ist die Schaffung eines innovativen Klimas, in dem Kontakte geschlossen, Ideen gefunden und verwirklicht werden können – mit Nachwirkungen über die Projektwochen hinaus und Impulsen zur Entwicklung einer eigenen Klang-Kunst-Bühnen-Sprache.
Als Dozent*innen sind in diesem Jahr dabei: die Berliner Performancegruppe She She Pop, der spanische Musiktheaterregisseur Calixto Bieito, der libanesische Regisseur, Schauspieler und Autor Rabih Mroué, der amerikanische Komponist Christian Wolff mit der Perkussionistin Robyn Schulkowsky, das deutsch-englische Performancekollektiv Gob Squad sowie die Tänzerinnen und Choreografinnen Josephine Ann Endicott und Bénédicte Billiet.
Infos und Anmeldung unter: www.klangkunstbuehne.de

Wissenschaft

Zum Wintersemester 2019/20 bietet das International Office für Studierende, die ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen, die Möglichkeit ein einsemestriges Praktikum zu absolvieren. Es werden zwei Praktika mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten. Zum einen das Praktikum zur Betreuung internationaler Studierender und zum anderen das Praktikum im Integra-Programm zur Unterstützung der Angebote für Geflüchtete.
Des Weiteren sucht das International Office zum Wintersemester ehrenamtliche „Campus Guides“, die während der Orientierungstage (4. bis 5.10.19) eine kleine Gruppe internationaler Studierender bei ihren ersten Schritten an der RUB begleiten.
Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit für ein Vollzeit-Praktikum im International Office. Hierbei handelt es sich um ein freiwilliges Praktikum für Studierende der Ruhr-Universität. Das Praktikum dauert drei Monate (15.09.-15.12.2019) und wird mit 300€/Monat vergütet.
Weitere Informationen zu den Praktika finden Sie hier.

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug (GRK 2132)“ ist an der Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität Bochum zum 01. Februar 2020 Postdoc-Stelle (TV-L 13, 100%) zu besetzen.
Die Postdocstelle ist projektbedingt zunächst befristet bis zum 31.03.2021. Vorbehaltlich der Bewilligung weiterer Projektmittel sowie einer positiven Zwischenevaluation wird die Stelle bis zum 31.01.2023 verlängert.
Das Kolleg ist als strukturierte Graduiertenausbildung für deutsche wie internationale Graduierte konzipiert, die sich in einem Auswahlverfahren durch ihr fachliches Profil und ein herausragendes, interdisziplinär anschlussfähiges und im zeitlichen Rahmen der Förderung realisierbares Promotionsvorhaben auszeichnen. Das Postdocprojekt soll auf dem Gebiet der Grundlagenforschung zu Formengeschichte und Theoriebildung des Dokumentarischen angesiedelt sein.
Das Aufgabenfeld der Postdocstelle umfasst neben der Ausarbeitung eines eigenen Forschungsprojektes die aktive Mitwirkung an der Planung, inhaltlichen Gestaltung und Durchführung des Forschungs- und Studienprogramms sowie der wissenschaftlichen Tagungen des Graduiertenkollegs. Erwartet wird zudem die Mitwirkung an und Betreuung von Publikationen des Graduiertenkollegs.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form (in einem PDF-Dokument per E-Mail an bewerbung-grk2132@ruhr-uni-bochum.de) bis zum 31.08.2019 an den Sprecher des Kollegs Prof. Dr. Friedrich Balke, Ruhr-Universität Bochum, Institut für Medienwissenschaft, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum.
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Wissenschaftlichen Koordinatorinnen des Graduiertenkollegs Frau Julia Eckel und Frau Raphaela Knipp (das-dokumentarische@rub.de, Tel.: + 49 (0) 234 32-27008 oder -27414). Weitere Informationen unter: http://www.rub.de/das-dokumentarische