Weitere internationale Ausschreibungen und Veranstaltungen finden Sie unter der Rubrik „International“.

Szenische Praxis

Der BFDK sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Unterstützung im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf Honorarbasis. Kernaufgabe ist die Konzeption, Umsetzung und Nachbereitung einer Kommunikationsstrategie für den Anfang 2020 stattfindenden Bundeskongress. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit der Projektleitung des Bundeskongresses sowie der Geschäftsführung des BFDK erwünscht. Weitere Aufgaben liegen in der kommunikativen Unterstützung der Geschäftsführung des BFDK für Veranstaltungen, die den Bundeskongress vor- und nachbereiten, sowie für Belange des Verbandsalltags.

Anforderungen:

  • ausgewiesene Erfahrung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kenntnis der kulturpolitischen Arbeit und/oder der freien darstellenden Künste
  • Fähigkeit und Interesse, ein Projekt konzeptionell mitzugestalten
  • kommunikative Persönlichkeit
  • selbständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Bereitschaft, den BFDK bis Ende 2020 zu begleiten und für Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stehen

Eine aussagekräftige Kurzbewerbung (tabellarischer Lebenslauf sowie Motivationsschreiben) bitte bis 30. Juni 2019 an Anne Schneider und Stephan Behrmann unter geschaeftsfuehrung@darstellende-kuenste.de

„StattParkKultur“ ist ein gemeinsames Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) und dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, welches rund um den jährlich stattfindenden Parking Day (20.09.2019) startet. Die benachbarten Institutionen kooperieren das erste Mal miteinander und thematisieren mit dem Projekt die städtische Mobilitätskultur.
Für zwei Aktionstage in Detmold werden noch innovative und künstlerisch hochwertige Konzeptideen aus den freien darstellenden Künsten gesucht, die im Rahmen von „StattParkKultur“ am 20. und 21.09.2019 umgesetzt werden. Die beiden ausgewählten Aktionen finden jeweils an einem Tag in einer einzelnen Parkbucht statt. Die Künstler*innen mit den zwei überzeugendsten Konzeptideen erhalten je ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro, welches der Umsetzung des Projekts dient.
Bewerben können sich Ensembles, Kollektive und Einzelpersonen aus NRW die professionell in den freien darstellenden Künsten arbeiten.
Einsendeschluss ist der 24. Juni.
Unterlagen bitte ausschließlich digital an: j.habermehl@nrw-lfdk.de
Hier gehts zur Ausschreibung.

Im Rahmen der BoBiennale und der Reihe „Ruhrliteraten im Quadrat“ veranstaltetet der Fachschaftsrat Komparatistik am 18. Juni zum letzten Mal den Square Slam im Blue Square und bietet mutigen Slammer*innen eine Bühne! Ein letztes Mal wird die Fachjury einige Worte zu den Performances verlieren.
Gefeiert werden sechs Semester Poetry Slam im Blue Square, sechs poetische und unterhaltsame Abende mit tollen Slammer*innen, einer fachkundigen Jury und dem besten Publikum Bochums!
Wer Lust hat, kann sich noch bis zum 11.06. als Slammer*in bewerben. Dazu einfach Name und Handynummer per Mail an fr-komparatistik@rub.de oder per Nachricht auf Facebook.
Das Team des Square Slams bedankt sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere den Slammer*innen, dem Publikum und den Mitarbeiter*innen des Blue Squares.

Für die UA „Prinz Jussuf von Theben“ von Gerold Theobalt im Rahmen des Else Lasker-Schüler-Jahres im Folkwang Theaterzentrum Bochum wird ab sofort eine Regieassistenz gesucht. Die Proben haben gerade angefangen, Premiere ist am 28. Juni, Regie führt der spannende junge Regisseur Kieran Joel, Ausstattung Justus Saretz. Aufgrund einer Änderung der Probenzeit, bis zu den Endproben jeden Tag ab 10 oder 11 Uhr bis ca 16 Uhr, Endproben ganztägig, kann die ursprünglich angesprochene Assistentin leider nicht mehr mitarbeiten. Es wird daher dringend ein Ersatz gesucht. Die Aufwandsentschädigung läge bei 1000 Euro, alles inklusive.
Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Prof. Esther Hausmann der Folkwang Universität der Künste: esther.hausmann@folkwang-uni.de

Das Maschinenhaus Essen vergibt seine Räumlichkeiten zur Umsetzung freier künstlerischer Projekte und Visionen. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, Ensembles und Initiativen, die originäre Ideen und Konzepte in künstlerischer Freiheit ausprobieren bzw. realisieren möchten. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich einer Sparte oder bei der Wahl des Formats. Bewerben können sich auch gerne Projekte, die sich an junges Publikum richten, oder Formate der Kunstvermittlung.
Das Maschinenhaus Essen beherbergt sowohl Produktions- als auch Proben- oder Recherchephasen. Dabei versteht sich das Maschinenhaus Essen nicht als Co-Produzent oder Veranstalter, sondern als Partner. Als solcher bietet es den Künstler*innen Raum und Infrastruktur sowie eine technische Betreuung.
In regelmäßigen Abständen findet die sogenannte Residentenküche statt. Hier haben Künstler*innen die Möglichkeit, über ihre Arbeitsstände zu informieren, Know-How auszutauschen oder gemeinsame (Inter-)Aktionen zu planen, um so das Geschehen am Haus aktiv mitzugestalten.
Der Aufenthalt im Maschinenhaus Essen kostet 250 € pro Woche, im nahe gelegene Proberaum 200 €. Da das Maschinenhaus Essen über kein künstlerisches Budget verfügt, sind die Künstler*innen selbst für die Zusammenstellung ihres Budgets verantwortlich. Eintritte gehen zu 100% an das jeweilige Projekt.
Das Maschinenhaus Essen verfügt über keine Künstlerwohnung, kann aber Übernachtungsmöglichkeiten vermitteln.
Vergeben werden die Arbeitszeiträume durch den Vorstand des Trägervereins „Carl Stipendium e.V.“ – zunächst aufgrund der eingegangenen Bewerbung und in einem zweiten Schritt im persönlichen Gespräch.
Die Bewerbung sollte auf jeden Fall folgende Informationen enthalten:
– Kurze Projektbeschreibung (max. 2  Seiten, ggf. Audio- oder Videofiles)
– Angaben zum Format (Produktion, Festival, Recherche, etc.)
– Angaben zur Realisierung (Kosten- und Finanzierungsplan, Kooperationspartner)
– Vitae der Künstler*innen
– Transparenter Zeitplan (im Zeitraum Januar 2020 bis Januar 2021)
– Räumliche Preferenzen (Maschinenhaus-Halle, Foyerkeller oder Proberaum)
Bitte gesammelt als PDF-Datei bis 31. Juli 2019 per Mail an: ausschreibung@maschinenhaus-essen.de
Die Projektauswahl wird Anfang September bekannt gegeben.

Vom 7. bis zum 10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel „never again. art/talks/theory“ in Gießen statt. Wissenschaft und Kunst werden unter dem Format eines interdisziplinären und internationalen Festival zu einem intensiven Dialog eingeladen: DISKURS34 als Möglichkeit zum Austausch, Plattform zur Zusammenarbeit, Chance der gegenseitigen Infragestellung.
Für die diesjährige Ausgabe werden künstlerische und wissenschaftliche Positionen gesucht, die sich in ihrer Arbeit mit Implikationen von never again auseinandersetzen – eine Forderung, eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ und eine gesellschaftliche Vereinbarung.
Wie könnte ein never again als künstlerische und wissenschaftliche Arbeitsweise aussehen? Welche Verantwortungen tragen wir? Welche Haltungen, Verortungen und Motivationen ergeben sich dadurch für die eigene Praxis in Wissenschaft und Kunst?
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler*innen und Kunst- und Kulturschaffende aller Disziplinen. Hinsichtlich Formaten oder Genre gibt es keine Einschränkung.
Einsendeschluss ist der 14. Juni 2019.
Kontakt: info@diskursfestival.de
Website: www.diskursfestival.de

Die „Choreographischen Dialoge“ sind ein Residenzformat bei PACT Zollverein, das Performer*innen und Choreograph*innen aus Nordrhein-Westfalen Raum zur Befragung der eigenen Praxis gibt. Den Künstler*innen wird die Möglichkeit gegeben, mit (inter-)nationalen Dialogpartner*innen in einen Diskurs zu treten. Dieser kann die Einarbeitung in ein spezifisches Thema fördern oder die Arbeitsweisen in der eigenen ästhetischen Praxis reflektieren. Gerne unterstützt das PACT-Team bei der Auswahl der Dialogpartner*innen.
Den Teilnehmer*innen steht die Gestaltung der zweiwöchigen Residenzzeit offen. Das Format dient neben der Reflexion eigener Arbeitsweisen auch der transdisziplinären Vernetzung. Die Profession der Dialogpartner*innen ist daher nicht festgelegt.Die Residenz im Rahmen der „Choreographischen Dialoge“ kann nach Absprache folgende Leistungen beinhalten:

  • Arbeitsstudio
  • Unterbringung
  • ein wöchentliches Stipendium
  • Reisekosten für die einmalige An- und Abreise innerhalb NRW
  • Bereitstellung technischen Equipments (nach Verfügbarkeit)

Die Residenz im Rahmen der „Choreographischen Dialoge“ beinhaltet keine öffentliche Aufführung bei PACT Zollverein.
Zeitraum der Residenzen:
22. Oktober04. November 2019
05. November11. November 2019
Bewerbungsfrist:
14. Juni 2019
Kontakt / Contact:
Katharina Heib
Fon +49 (0)201.289 47 24
katharina.heib@pact-zollverein.de
Hier geht’s zur Ausschreibung.

Samstag, 5.10.
Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr
Vielfältig, multiethnisch und postmigrantisch – unsere Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Wandel. Diese Realität soll  in einem neuen Festival (re-) präsentiert werden. Die Organisator*innen des HunterPro Festivals sind neugierig auf ein breites Spektrum: von experimentellem Tanz, Theater und Performance über Cirque Nouveau, Stand-up-Comedy, Story-Telling, Poetry-Slam bis hin zu folkloristischen Arbeiten.
Für dieses Festival – die erste kleine Ausgabe wird am Samstag, den 5. Oktober 2019 stattfinden werden postmigrantische Nachwuchskünstler*innen und diverse Gruppen gesucht. In pointierten Timeslots sollen möglichst viele Arbeiten und Formate gezeigt werden.
Die Bewerbungsunterlagen (Konzept, Bio + ggf. Videolinks, Bilder, Bühnenanweisung) schicken Sie bitte in einem(!) PDF-Dokument an: Zsolt.Kaldy@ringlokschuppen.de
Bewerbungsschluss am 30. Juni 2019
Den auftretenden Künstler*innen wird eine Gage von mindestens 250 €, zzgl. Reisekostenzuschuss und ggf. Unterkunft geboten.
Technischer Einrichtungstag am 03. oder 04. Oktober 2019.
Weitere Infos gibt es hier und per Mail an: Zsolt.Kaldy@ringlokschuppen.de

Von Juli 2019 bis Februar 2020
Bewerbungen ab sofort möglich
Das Landesbüro sucht für den Zeitraum Juli 2019 – Februar 2020 eine Bürokraft auf 450-Euro-Basis. Zur Arbeit gehören folgende Aufgabenbereiche:
–    Mitgliederbetreuung und -verwaltung
–    Rechnungswesen
–    Allgemeine Unterstützungsarbeiten im Alltagsbetrieb des Landesbüros
–    Pflege des Landesbüro-Archivs
Der Job bietet insbesondere auch Studierenden eine abwechslungsreiche Einstiegsmöglichkeit in den Kulturbetrieb. Die Ausschreibung richtet sich vorwiegend an Personen, die im Raum Dortmund leben. Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben per Mail an Harald Redmer: h.redmer@nrw-lfdk.de

Die Medizin-Studentin Pia-Marie Droste sucht noch Mitstreiter*innen für ihr Projekt einer Inklusiven Tanz- und Bewegungsgruppe.
Sie sucht Menschen, die interessiert sind, die Gruppe künstlerisch zu begleiten: dabei soll die Gruppe nicht nur offen sein für die Diversität der Teilnehmenden, sondern auch der künstlerischen Einflüsse. Daher sucht sie Menschen aus dem Bereich der Szenischen Kunst, dem Tanz, Choreographie, Tanztherapie, (Bewegungs-)Theater oder verwandten Disziplinen, die Ideen oder Fähigkeiten beisteuern könnten. Die Menschen sollten Spaß und Interesse an der Arbeit mit einer sehr heterogenen Gruppe und ganz unterschiedlichen Kenntnissen und Vorerfahrungen haben, sich auf unterschiedliche Menschen einstellen können und gedanklich wenig in den Stereotypien des Tanzes feststecken. Schön wäre, wenn die Menschen offen auf Teilnehmende zugehen könnten und dabei die Talente jedes einzelnen in den Vordergrund stellen und positiv einbinden könnten, statt Schwächen zu betonen.
Die Gruppe ist und wird sicherlich ein kleines oder größeres künstlerisches Experiment und hat damit viel Potential für verschiedenste Ideen und Umsetzungen.
Die künstlerische Unterstützung der Gruppe soll vergütet werden. Pia-Marie Droste bemüht sich bereits um eine Finanzierung des Projekts, benötigt dafür aber auch noch etwas Unterstützung.
Derzeit konkret in Planung ist ein Workshop in Kooperation mit dem International Office der Ruhruniversität im Juli 2019, die Idee wäre jedoch, das Projekt auf einer regelmäßigen Basis stattfinden lassen zu können. Bei der Open Stage des Musischen Zentrums an der Ruhruniversität wurde die Projektidee am 16.04.2019 zum ersten Mal öffentlich präsentiert.
Hier geht es zur Ausschreibung und zur Beschreibung.

Das Hessische Staatsballett und das Künstlerhaus Mousonturm suchen zum 15. August 2019 eine*n Projektkoordinator*in für die Tanzplattform Rhein-Main (Befristung bis 30. Juni 2022/ Vollzeit).
Seit 2016 entwickelt die Tanzplattform Rhein-Main eine Vielfalt von Produktions-, Aufführungs-und Vermittlungsformaten, die Tanz in der Rhein-Main-Region stärken und seine Akteure und Institutionen regional und überregional miteinander vernetzen. Dazu zählen das jährlich stattfindende Tanzfestival Rhein-Main, verschiedene Residenzprogramme, Vermittlungsformate und mobile Tanzproduktionen. Als Kooperationsprojekt zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main und dem Hessischen Staatsballett, das am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden und am Staatstheater Darmstadt beheimatet ist, ist die Tanzplattform Rhein-Main ein in Deutschland einmaliges Projekt, das neue Wege in der Zusammenarbeit zwischen einem internationalen Produktionshaus, der Tanzsparte zweier Staatstheater und der freien Szene geht, Wissenbündelt und Synergienschafft, die es erlauben,auf die spezifischen Anforderungen und Bedingungen der unterschiedlichen Artikulationsformen von Tanz und seiner Produzentinnen und Produzenten zureagieren.
Bewerbungen inkl. Lebenslauf, Motivationsschreiben und Referenzen im Pdf-Format per E-Mail an:martina.lansky@mousonturm.de
Bewerbungsschluss: 03. Juni 2019
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Erstmals bietet das Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V. 2019/20 ein Programm für Journalist*innen an, das sich als Fort-und Weiterbildung im umfangreichen Feld der Berichterstattung über dezidiert experimentelles Theater und Tanz sowie zeitgenössischer Performance Art versteht.Theaterkritik und Kulturjournalismus befinden sich in einer Umbruchssituation. Welche Rolle spielt die Kulturberichterstattung heute im Feld des Journalismus? An welche Öffentlichkeit wendet sie sich, welche Diskurse treibt sie voran, welche bildet sie nicht ab? Und wie könnte ein Theaterjournalismus der Zukunft aussehen? Die Akademie nimmt das weite Feld zwischen Lokal-und Onlinejournalismus ebenso in den Blick wie die Rolle der Kritik in ihrem Verhältnis zu künstlerischer Produktion und gesellschaftlicher Rezeption. Kritische Arbeit muss den Anspruch verfolgen, nicht hinter ihren Gegenstand zurückzufallen.Gerade zeitgenössische Theaterproduktionen sind oft ästhetisch heterogen und diskursiv verweisstark, viele Künstler*innen setzen sich engagiert mit politischen Entwicklungen und Fragestellungen auseinander und erfinden hierfür immer neue Formen und Formate.Das macht journalistische Berichterstattung über diese vielfältige Landschaft,über ihre Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen besonders interessant.Die Akademie bietet Zeit und Raum, Schreibpraktiken jenseits von Deadlines und bestehenden Textformaten zu erproben. Gemeinsam mit Expert*innen können in drei Modulen die eigene Praxis reflektiert sowie journalistische Strategien entworfen werden,um über experimentelle Theater- und Performanceprojekte in Sprache und Text zu schreiben. Durch die Verortung der Akademie an drei verschiedenen Produktionshäusern des Bündnisses, bei Künstler*innengesprächen, Workshops und Lectures erhalten die Teilnehmenden zudem Einblickein die Arbeitsstrukturen der ‚Freien Szene‘.
Teilnahmevoraussetzung:
• Erste oder fortgeschrittene Erfahrungen im journalistischen Schreiben
• Deutschland ist Wohn- und Arbeitsort
• Teilnahme an allen drei Modulen
Die Teilnahme ist gebührenfrei, Übernachtungskosten und Catering werden durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser getragen. Die Reisekosten und Kosten für ÖPNV tragen die Teilnehmer*innen.
Bewerbung:
Es wird um die Einreichung eines Lebenslaufes, einer Schreibprobe (journalistischer Text, 1-2 Seiten) und eines Motivationsschreibens (max. 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen) gebeten. Bewerbungen per E-Mail an: theaterjournalismus@produktionshaeuser.de
Bewerbungsschluss: 30. Mai 2019
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Das Impulse Theater Festival ist seit fast dreißig Jahren die wichtigste Plattform für das Freie Theater im deutschsprachigen Raum. Jährlich zeigen die Impulse des NRW KULTURsekretariats modellhafte Arbeiten, die jenseits des klassischen Stadttheaterapparats produziert wurden und das Theater als Medium testen, erweitern und befragen. Die drei Programmschwerpunkte Showcase, Akademie und Stadtprojekt wechseln jährlich zwischen den drei Partnerinstitutionen FFT Düsseldorf, studiobühneköln und Ringlokschuppen Ruhr. Dieses Jahr (2019) produziert IMPULSE in Köln in Zusammenarbeit mit der studiobühnekölnvier Stadtprojekte, die sich mit dem Thema „Angstraum“ auseinandersetzen. Für die vier Künstler*innengruppen, die an diesem Thema arbeiten, werden engagierte Betreuer*innen gesucht.
Aufgaben:
– Ansprechpartner*in für die Künstler*innen vor Ort in Köln
– Unterstützung bei der logistischen und organisatorischen Ausführung des Projekts
– Begleitung des Probenprozesses
– Koordination von Statisten
– Bindeglied zwischen Produktionsleitung und Künstler*innen
Zeitraum: 3 Wochen Vollzeit vom 3. bis 23. Juni 2019 / zusätzlich einige Vorbereitungstreffen
Geboten:
– faire Bezahlung
– Direkten Kontakt und Zusammenarbeit mit spannenden Künstler*innen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland
– Mitarbeit in einem diversen, hochmotivierten Team mit flachen Hierarchien
Bewerbung:
Einfach einen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben an stadtprojekt@impulsefestival.de schicken
Kontakt: Anna Bründl, stadtprojekt@impulsefestival.de, Tel.: +49 179-1459095.
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Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Ruhr Ding: Territorien“ von Urbane Künste Ruhr, das im Frühsommer 2019 Premiere feiert, wird in Bochum eine gemeinnützige Material-Rettung-und-Weitergabe-Institution
zum Leben erweckt: die Materialverwaltung on Tour. Vom 4. Mai bis zum 30. Juni 2019 initiiert Urbane Künste Ruhr mit der Hanseatischen Materialverwaltung und einem Kreativ-Team aus dem Ruhrgebiet, ein strukturbildendes Projekt für die Kreativszene in NRW. Das geplante Langzeitprojekt „Materialverwaltung an der Ruhr“ wird im Rahmen des „Ruhr Ding“ erstmals seinen temporären Betrieb aufnehmen. Am Colosseum an der Alleestraße in Bochum wird ein Ort kreiert, an welchem Theaterrequisiten und andere wertvolle Produktionsreste des Kulturbetriebs zentral gesammelt werden. Nachdem die Materialien vor der sinnlosen Verschrottung bewahrt wurden, werden sie nun verliehen oder verkauft. Zugute kommt dies zum Beispiel freischaffenden Künstler*innen, (Amateur-)Theatern, Bildungseinrichtungen oder Studierenden ohne großes Budget. Auch größere Produktionsgesellschaften und Privatpersonen können die geretteten Dinge leihen oder kaufen. Es lohnt sich aber auch, einfach nur zu stöbern: Die vielfältigen Materialien erzählen eigene Geschichten und bauen Brücken zwischen den verschiedenen Institutionen des Ruhrgebiets. An verschiedenen Tagen wird es ab dem frühen Abend auf dem Gelände der Materialverwaltung on Tour rund gehen. Es gibt verschiedene​ Events​: von der Lesung übers Konzert bis zum DJ-Set. Außerdem bietet die integrierte Kunstschule jeden Donnerstag ein ​offenes Atelier und jeden Samstag verschiedene Workshops rund um den Umgang mit Material in der Kunst an. Die Veranstaltungstermine und weitere Infos sind auf der Homepage zu finden: www.materialverwaltung-ontour.de

Für den Zeitraum von Mitte Oktober 2019 bis Januar/Februar 2020 sucht das Goethe-Institut in Chile eine*n engagierte*n Praktikant*in aus dem Theaterbereich. Im Januar locken zahlreiche Festivals Menschen aus der ganzen Welt in die pulsierende Hauptstadt Chiles, allen voran Santiago a Mil, das größte und bedeutendste Festival in Lateinamerika, in dessen Rahmen auch jedes Jahr deutsche Produktionen gezeigt werden. Das Goethe-Institut Chile arbeitet eng und auf vielfältige Art und Weise mit den chilenischen Theaterfestivals zusammen und ist für diese intensive Zeit auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung. Dieses Praktikum ermöglicht es, einen tiefen Einblick in die lateinamerikanische Theaterszene zu erhalten, ein hochqualitatives Fortbildungsprojekt für Theaterregie zu begleiten und internationale Kontakte zu knüpfen.
Voraussetzungen:
• Fortgeschrittenes Studium im Bereich der Theaterwissenschaften und/oder enge persönliche Verbindung zum Theaterbereich
• Gute Kenntnisse der deutschen Theaterszene
• Sehr gute Spanischkenntnisse in Wort und Schrift (B2-C1)
• Sicherer und kreativer Umgang mit Social Media-Kanälen
• Kommunikationsfreude und Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten
Geboten werden eine Aufwandsentschädigung von 200 € pro Monat und Unterstützung bei Bewerbung um ein DAAD-Stipendium.
Aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben + CV) via Mail an: Juliane.Kiss@goethe.de
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August bis Oktober 2019
zwischen 150 und 600

Universität der Künste, Berlin
„KlangKunstBühne“ ist ein Weiterbildungsangebot der Universität der Künste Berlin, das sich an Kunstschaffende aller Disziplinen richtet. In einwöchigen, intensiven Arbeitsphasen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, intermedial tätigen Künstler*innen über die Schulter zu schauen, über alle Spartengrenzen hinweg Erfahrungen in anderen Bereichen zu sammeln und in der gemeinsamen Arbeit die eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Ziel ist die Schaffung eines innovativen Klimas, in dem Kontakte geschlossen, Ideen gefunden und verwirklicht werden können – mit Nachwirkungen über die Projektwochen hinaus und Impulsen zur Entwicklung einer eigenen Klang-Kunst-Bühnen-Sprache.
Als Dozent*innen sind in diesem Jahr dabei: die Berliner Performancegruppe She She Pop, der spanische Musiktheaterregisseur Calixto Bieito, der libanesische Regisseur, Schauspieler und Autor Rabih Mroué, der amerikanische Komponist Christian Wolff mit der Perkussionistin Robyn Schulkowsky, das deutsch-englische Performancekollektiv Gob Squad sowie die Tänzerinnen und Choreografinnen Josephine Ann Endicott und Bénédicte Billiet.
Infos und Anmeldung unter: www.klangkunstbuehne.de

Zum dritten Mal loben die Amadeu Antonio Stiftung und die Stadt Eberswalde den Amadeu Antonio Preis aus. Bis zum 03. Juni 2019 können sich professionell arbeitende Kunstschaffende sowie Studierende für den spartenübergreifenden Kunstpreis online bewerben.
Der Amadeu Antonio Preis würdigt alle zwei Jahre Werke von Künstler*innen und Künstler*innengruppen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Theater und Musik, die sich mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung auseinandersetzen sowie für Menschenrechte und Diversität eintreten. Der Preis erinnert an Amadeu Antonio Kiowa, seinen gewaltsamen Tod und an die vielen weiteren Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland. Aus allen Einreichungen nominiert eine fachübergreifende Jury bis zu 10 Projekte für die Preisverleihung und entscheidet über die Vergabe der Preise (1. Preis 3000 Euro und zwei Preise zu je 1000 Euro). Zusätzlich wird ein Werk aus der Liste der Nominierten mit dem neuen Produktionspreis ausgezeichnet. Mit dem Produktionpreis ermöglicht die Stadt Eberswalde einem der nominierten Werke die öffentliche Präsentation.
Erstmals wird im Rahmen des Amadeu Antonio Preises der mit 3000 Euro dotierte Lars Day Sonderpreis für Kunstvermittlung und Bildung an freie Projekte, Initiativen und Kulturinstitutionen vergeben. Der Sonderpreis zeichnet Projekte aus, die in innovativer Form das Gedenken an die nationalsozialistischen Verbrechen weitertragen. Der Sonderpreis möchte Beispiele für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Vergangenheit geben und legt den Fokus auf migrantische Perspektiven.
Die Verleihung der Preise findet am 26. November 2019 im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in Eberswalde statt.
Bewerbungsunterlagen und weitere Infos unter:
www.amadeu-antonio-preis.de

Zwischen dem 15. März und dem 7. Juni 2019 können sich Interessierte auf mdw online für den viersemestrigen Lehrgang „Angewandte Dramaturgie“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bewerben (Beginn: Wintersemester 2019).
Im Mittelpunkt des zweijährigen Lehrgangs mit Abschluss MAS (Master of Advanced Studies) stehen die Entwicklung und Realisierung dramaturgischer Projekte in Musik und darstellender Kunst: Konzert, Musiktheater, Sprechtheater, Performance und hybride Kunstformen werden hinsichtlich ihrer ästhetischen Formsprache und Dramaturgie untersucht und analysiert. Der Lehrgang ist als postgraduales, berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot konzipiert und bietet Studierenden die Möglichkeit zur wissenschaftlichen und praktischen Auseinandersetzung mit Theater- und Musikdramaturgie. Während des Studiums können Studierende ein Dramaturgie-Praktikum in einem mit dem Lehrgang kooperierenden Theater- oder Konzerthäusern absolvieren, eine dramaturgische Arbeit im Rahmen eines selbstgewählten Projekts in Zusammenarbeit mit Künstler*innen erarbeiten oder wissenschaftlich einer dramaturgischen Frage nachgehen. Der Lehrgang richtet sich an Interessierte jeden Alters, die eine universitäre Weiterbildung und Vertiefung in angewandter Dramaturgie anstreben.
Weitere Infos gibt es hier.

Für die nächste Produktion sucht das stellablaukollektiv eine*n Produktionsleiter*in. Die Produktion ist für 2020 geplant. Kooperationspartner sind das Maschinenhaus Essen und das Prinz-Regent-Theater Bochum (eventuell weitere Kooperationen).
Informationen zum Kollektiv und vorangegangenen Produktionen:
https://www.stellablaukollektiv.com/
Bei Interesse bitte melden unter: stellablaukollektiv@gmail.com

Wissenschaft

Das Institut für Theaterwissenschaft sucht für das Wintersemester 2019/20 avancierte Studierende (Master- oder Studierende im fortgeschrittenen Bachelorstadium) zur Durchführung von Einführungstutorien. Die Arbeitszeit beträgt vier Stunden wöchentlich. Beschäftigungsdauer: Vorlesungszeit Wintersemester 2019/20.
Stattfinden sollen die Tutorien:
montags, 14-16 Uhr,
dienstags, 14-16 Uhr und
donnerstags, 16-18 Uhr.
Bewerbungen können bis Sonntag, 2. Juni per Mail eingereicht werden: theaterwissenschaft@rub.de

Am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln geht die personelle Erweiterung und inhaltliche Neuausrichtung in die nächste Phase. Dabei stellen wir uns aktuell folgende Fragen: Wie können Studierende beim Übergang vom Tanzstudium ins Berufsfeld unterstützt werden? Welche Kompetenzen brauchen Studierende für diesen Übergang, welche Strukturen kann eine universitäre Institution dafür schaffen? Was fordert das Berufsfeld, was fordern die Studierenden?
Um diesen Fragen weiter nachzugehen, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (m/w/d): Transfer ins Berufsfeld zu besetzen.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung als PDF-Datei unter Angabe der Kennung „wiss.MA Tanz“ bis zum 16.06.2019 per E-Mail an: bewerbungen@hfmt-koeln.de – Bewerbungen in Papierform werden nicht berücksichtigt. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Vera Sander (Tel.: 0221 28 380 119).
Näheres zu den Aufgaben, dem Anforderungsprofil und den Bewerbungsmodalitäten sind hier zu finden.

Vom 7. bis zum 10. November 2019 findet das Diskursfestival mit dem Titel „never again. art/talks/theory“ in Gießen statt. Wissenschaft und Kunst werden unter dem Format eines interdisziplinären und internationalen Festival zu einem intensiven Dialog eingeladen: DISKURS34 als Möglichkeit zum Austausch, Plattform zur Zusammenarbeit, Chance der gegenseitigen Infragestellung.
Für die diesjährige Ausgabe werden künstlerische und wissenschaftliche Positionen gesucht, die sich in ihrer Arbeit mit Implikationen von never again auseinandersetzen – eine Forderung, eine Parole, ein Oxymoron, ein Imperativ und eine gesellschaftliche Vereinbarung.
Wie könnte ein never again als künstlerische und wissenschaftliche Arbeitsweise aussehen? Welche Verantwortungen tragen wir? Welche Haltungen, Verortungen und Motivationen ergeben sich dadurch für die eigene Praxis in Wissenschaft und Kunst?
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler*innen und Kunst- und Kulturschaffende aller Disziplinen. Hinsichtlich Formaten oder Genre gibt es keine Einschränkung.
Einsendeschluss ist der 14. Juni 2019.
Kontakt: info@diskursfestival.de
Website: www.diskursfestival.de

Das Welcome Centre ist die zentrale Beratungs- und Servicestelle für internationale Forscher*innen und Doktorand*innen der Ruhr-Universität Bochum, organisatorisch gehört das Welcome Centre zum International Office. Für die Mitarbeit im Welcome Centre wird jeweils ab dem 01. August 2019 und ab dem 01. Oktober 2019 ein*e studentische*r Beschäftigte*r in Teilzeit (15 Std./Wo. = 37,6601%) gesucht. Die Stelle ist zunächst befristet für ein Jahr. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr wird angestrebt.
Die Kernaufgabe ist die Tätigkeit im Service- und Informationsbereich, insbesondere die persönliche Betreuung und Begleitung internationaler Wissenschaftler*innen und ihrer Familien bei der Erledigung der aufenthaltsbezogenen Formalitäten nach Ankunft und während des Aufenthaltes an der RUB. Außerdem gehört die Mithilfe bei der Organisation und bei der Durchführung von Veranstaltungen sowie Mithilfe bei Erstellung von Informationsmaterialien zu Ihren regelmäßigen Aufgaben.
Die Ausschreibung richtet sich an Studierende der Ruhr-Universität Bochum, die bisher nicht in einem Beschäftigungsverhältnis zur Ruhr-Universität Bochum stehen oder standen.
Bewerbungen sind bis zum 24.05.2019 per E-Mail als eine Datei im PDF-Format an anna.gopon@uv.rub.de zu senden.
Hier geht es zur ausführlichen Ausschreibung.

Die Umfrage zu Forschungsdaten in der Theater- und Tanzwissenschaft dient dem Zweck, einen Eindruck von der aktuellen Arbeit mit Forschungsdaten in der Theater- und Tanzwissenschaft zu gewinnen und Hinweise auf den Bedarf an entsprechenden Ressourcen (einschließlich der benötigten Infrastruktur) zu sammeln.
Der Fachinformationsdienst (FID) Darstellende Kunst ist an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt/Main beheimatet. Seine Kernaufgabe liegt in der digitalen Zusammenführung von Bibliotheks- und Archivbeständen zur darstellenden Kunst unter einer Suchoberfläche: dem Recherche- und Nachweisportal www.performing-arts.eu. Zudem unterstützt der FID Darstellende Kunst die Forschung und Lehre bei der Entwicklung von Projekten und deren Umsetzung. Weitere Infos und der Link zur Umfrage sind hier zu finden.

„inSTUDIES“ ermöglicht Studierenden, eigene Projektideen in die Tat umzusetzen. Ziel der Studierenden sollte es sein, Studium und Lehre zu verbessern. Dies kann sowohl durch besonders innovative und interessante Lehrveranstaltungen geschehen als auch durch Projekte, die zusätzliche Angebote für Studierende bieten, die bislang so nicht in den Modulen oder im Studienplan zu finden sind. Unterstützt werden die studentischen Initiativen durch Ideen- und Beratungs-Workshops in der Antragsphase und durch maßgeschneiderte Fortbildungen – zum Beispiel zu den Themen Projektmanagement oder Projektmarketing – in der Umsetzungsphase.
Bisher wurden, bzw. werden, bereits über 40 studentische Projekte aus den unterschiedlichsten Fakultäten gefördert.
Einmal jährlich werden interessierte Studierende dazu aufgerufen, sich für eine Förderung zu bewerben. Gesucht werden Studierende, die Ideen für ein besseres Studium haben und diese auch entwickeln und umsetzen möchten. Dazu stehen inSTUDIES jedes Jahr 50.000 € Fördermittel für spannende Projekte von Studierenden für Studierende zur Verfügung, mit denen mehrere Projekte gefördert werden können. Die Laufzeit für ein Projekt beträgt ein bis zwei Semester, mitmachen können Studierende aller Fachrichtungen. Selbstverständlich können auch Projekte eingereicht werden, die gemeinsam von Lehrenden und Studierenden entwickelt wurden. Antragsfrist ist der 2. Juni  2019.
Am Mittwoch, den 08. Mai 2019 findet ab 11 Uhr der Aktionstag im Mensafoyer statt. Am Montag den 20. Mai 2019 findet von 16 bis 19 Uhr ein Ideenworkshop im Maker Forum (UFO, 01/1) der RUB statt. Bei diesem Workshop werden die Teilnehmenden bei der Ideenfindung, -entwicklung und -umsetzung zu möglichen Projekte unterstützt.
Für individuelle Fragen wird außerdem jeden Montag von 14-16 Uhr eine Beratung im UFO, Raum 01/06, angeboten. Weitere Infos gibt es hier.

Das Blockseminar „Auf Entdeckungsreise! Figurentheater im
außereuropäischen Raum“ (051649) von Mareike Gaubitz (22.-23.06.2019 sowie 06. und 07.07.2019, jeweils 10-17 Uhr) sowie das 14-tägig stattfindende
Seminar „Frei, freier, so genannt frei. Historische, ästhetische und strukturelle
Perspektiven auf die freien darstellenden Künste“ (051650) von Valseka Klug
(dienstags, 14-18 Uhr) können nun auch von B.A.-Studierenden der
Theaterwissenschaft belegt werden. Die Seminare sind für folgende
Module geöffnet: Propädeutisches Modul, Systematisches Modul
(Theatergeschichte & Analyse), Weiterführendes Modul
(Intergrale Theaterwissenschaft & Medialität). Wer an dem Seminar
„Frei, freier, so genannt frei.“ teilnehmen möchte, melde sich bitte direkt bei Valeska
Klug: Valeska.klug@rub.de. Für das Blockseminar kann sich einfach per eCampus angemeldet werden.

Donnerstag, 23. + Freitag, 24. Januar 2020
Universität Bern & Hochschule der Künste Bern

Im Figurentheater treten Protagonisten diverser Formen auf – nackte Hände, Marionetten, Handpuppen, Alltagsgegenstände, Schattenfiguren oder Klappmaulpuppen, die von und mit Spieler*innen manipuliert oder animiert werden. Anders als im repräsentativen Schauspielertheater hat sich die Frage der psychologischen und körperlichen Einheit von Akteur und Rollenfigur im Figurentheater nie gestellt. Das Reservoir künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten und das damit verbundene Denkpotenzial aber, die sich aus dieser grundlegenden Gespaltenheit oder Duplizität speisen, wurden erst in den letzten vier Jahrzehnten in einer Vervielfältigung der Figurengestaltungen, Spielformen und dramaturgischen Techniken genutzt und somit zum Drehpunkt der Entwicklung neuer Figurentheater-Praktiken. Der menschliche Körper als corps-castelet fungiert im offen gespielten Figurentheater mitunter als gegenständliche Spielfläche für Puppen und Objekte, womit er seiner Position im Aufmerksamkeitszentrum einer Inszenierung enthoben wird. In diesem Fall ist er ein Darstellungsmittel unter vielen, in einem Netzwerk menschlicher und dinglicher Akteure, die ihre je spezifische Agency im Verhältnis zueinander entfalten. Wie bei einem Kaleidoskop zerlegen sich im Figurentheater Körper und setzen sich neu zusammen. Dinge, in variantenreichem Kontakt mit den Spieler*innen, fungieren als deren Erweiterungen: Das Knie wird zum Gesicht, über die Hand wird eine Puppe gestreift, ein Dialog zwischen Knie-Gesicht und Puppe beginnt.
Mit der Erweiterung, Verdopplung, Überlagerung oder Hybridisierung des menschlichen Körpers geht dessen Zersplitterung in voneinander unabhängige Figuren einher. Normativ holistische Körperbilder und die ihnen zugrundeliegendenDiskurse werden so aufgebrochen und die Idee der Identität als geschlossene Einheit hinterfragt. Figurentheater wird auf unterschiedlichste Weise zum Laboratorium für Identitätsentwürfe. Seine Spielmittel und Instrumente erlauben experimentelle Versuchsanordnungen, die der Frage nachgehen, wie menschliche und nicht-menschliche Identitäten wahrgenommen werden, wie sie durch Spieltechniken generiert und im Spielprozess transformiert werden.
Beiträgemit unterschiedlichen Ausrichtungen und Perspektiven sind willkommen.
Besonders erwünscht sind Arbeiten, die
• sich schauspiel-und theatertheoretisch mit der Fragestellung befassen,
• Gegenstände aus postkolonialer Perspektive bearbeiten,
• Identitätsentwürfe im Figurentheater unter dem Gender-Aspekt erforschen,
• aus Sicht der Disability Studies aktuelle Figurentheater-Produktionen analysieren,
• in Hinblick auf New Materialism und Enhanced Humanity die Verhältnisse von Menschlichem und Nicht-Menschlichem untersuchen.
Bitte reichen Sie Ihr Abstract (300 Wörter) nebst Kurz-CV und Publikationsliste per Email an figurentheater@itw.unibe.ch ein. Ende der Einreichfrist: 7. Juni 2019. Bis Ende Juli 2019 erhalten Sie von uns eine Antwort zu Ihrer Einreichung. Die Abstracts können in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfasst sein. Die Vorträge im Rahmen der Tagung werden ebenfalls in diesen Sprachen gehalten.
Hier geht es zum ausführlichen Call.

Zwischen dem 15. März und dem 7. Juni 2019 können sich Interessierte auf mdw online für den viersemestrigen Lehrgang „Angewandte Dramaturgie“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bewerben (Beginn: Wintersemester 2019).
Im Mittelpunkt des zweijährigen Lehrgangs mit Abschluss MAS (Master of Advanced Studies) stehen die Entwicklung und Realisierung dramaturgischer Projekte in Musik und darstellender Kunst: Konzert, Musiktheater, Sprechtheater, Performance und hybride Kunstformen werden hinsichtlich ihrer ästhetischen Formsprache und Dramaturgie untersucht und analysiert. Der Lehrgang ist als postgraduales, berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot konzipiert und bietet Studierenden die Möglichkeit zur wissenschaftlichen und praktischen Auseinandersetzung mit Theater- und Musikdramaturgie. Während des Studiums können Studierende ein Dramaturgie-Praktikum in einem mit dem Lehrgang kooperierenden Theater- oder Konzerthäusern absolvieren, eine dramaturgische Arbeit im Rahmen eines selbstgewählten Projekts in Zusammenarbeit mit Künstler*innen erarbeiten oder wissenschaftlich einer dramaturgischen Frage nachgehen. Der Lehrgang richtet sich an Interessierte jeden Alters, die eine universitäre Weiterbildung und Vertiefung in angewandter Dramaturgie anstreben.
Weitere Infos gibt es hier.

Seit Beginn des Jahres ist nicht mehr Prof. Monika Woitas, sondern Elisabeth van Treeck für die Erasmus-Koordination unseres Institut zuständig.